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Havelland Fünf Wildunfälle binnen weniger Stunden
Lokales Havelland Fünf Wildunfälle binnen weniger Stunden
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15:36 22.02.2019
In 86 Prozent aller Wildunfälle stößt ein Auto mit einem Reh zusammen, in 11,5 Prozent der Fälle mit einem Wildschwein. Quelle: Feuersozietät
Rathenow

Im Landkreis Havelland ereigneten sich seit Donnerstagabend mehrere Wildunfälle. So kollidierte am Donnerstag gegen 18 Uhr auf der Kreisstraße 6329 zwischen Berge und Bienenfarm ein Pkw mit einem Reh. Das Tier musste von seinen Leiden erlöst werden, am Fahrzeug entstand Sachschaden von etwa 2000 Euro.

In der Nacht zum Freitag stießen in Premnitz gegen 2.30 Uhr ebenfalls ein Pkw und ein Reh zusammen. Auch hier musste das Tier von seinen Leiden erlöst werden. Am Fahrzeug entstand ein Schaden in Höhe von etwa 1000 Euro.

Unfall zwischen Vieritz und Böhne

Am Freitag gegen 6.50 Uhr kam es dann zu einem Unfall auf der L 96 zwischen Vieritz und Böhne mit einem Waschbären und einem Pkw. Das Tier erlag vor Ort den Verletzungen. Am Pkw entstand ein Schaden von 2000 Euro. Gegen 7.40 Uhr gab es noch die Kollision eines Rehs mit einem Pkw auf dem Plattenweg zwischen Elslaake und Stölln. Auch in diesem Fall verendete das Tier.

Reh durch Schuss von seinen Qualen erlöst

Am frühen Freitagmorgen schließlich kam es zu einem Verkehrsunfall auf der L 963 von Premnitz in Fahrtrichtung Milow zwischen einem Reh und einem Pkw. Personen wurden nicht verletzt. Das verwundete Reh wurde von Polizeibeamten durch einen Schuss aus der Dienstwaffe von seinen Qualen befreit. Am Fahrzeug entstand ein geringer Sachschaden in Höhe von rund 1000 Euro. Der zuständige Jagdpächter wurde durch die Polizeibeamten informiert.

Ratschläge der Polizei

Um Wildunfällen vorzubeugen rät die Polizei allen Verkehrsteilnehmern, die Geschwindigkeit den Sichtverhältnissen anzupassen und die Fahrbahnränder im Auge zu behalten. Wird ein Tier auf der Fahrbahn oder am Fahrbahnrand bemerkt, sollte gebremst und gehupt werden. Es sei ratsam, das Abblendlicht einzuschalten. Auf keinen Fall solle man versuchen, dem Tier auszuweichen.

Von Markus Kniebeler

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