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Havelland Kliniken wollen wieder kräftig investieren

Unternehmensgruppe baut in Nauen und Rathenow Havelland Kliniken wollen wieder kräftig investieren

Die Havelland Kliniken Unternehmensgruppe will in diesem Jahr 14,1 Millionen Euro investieren. Mit dem Geld sollen unter anderem die Klinik in Nauen sowie das Seniorenpflegezentrum in Premnitz erweitert werden. Zudem laufen die Vorbereitungen für den Neubau einer Altenpflegeschule in Nauen.

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Geschäftsführer Jörg Grigoleit (l.) und Personalchef Matthias Rehder leiten die neugegründete Ausbildungszentrum Gesundheit und Pflege GmbH. Ein wichtiges Vorhaben ist zudem die Aufstockung des Wirtschaftsgebäudes auf der Rückseite des Nauener Krankenhauses.

Quelle: Andreas Kaatz

Nauen. Und wieder ist die Havelland Kliniken Unternehmensgruppe um eine Tochtergesellschaft reicher. Mitte Dezember vergangenen Jahres wurde die Ausbildungszentrum Gesundheit und Pflege Havelland GmbH (AGP) gegründet. Sie soll im ersten Halbjahr das Berufsausbildungszentrum Selbelang übernehmen. Dann werden die Pflegekräfte unter dem Dach der Havelland Kliniken ausgebildet.

„Bislang hat der größte Teil unserer Mitarbeiter seine Ausbildung außerhalb des Landkreises erhalten. Doch es ist ein Nachteil, wenn die Schule nicht in der Nähe des Standortes ist“, sagt AGP-Mitgeschäftsführer Matthias Rehder. Künftig soll die Schule sogar noch näher dran sein, was die praktische Ausbildung erleichtern wird: So plant die Unternehmensgruppe den Bau einer neuen Altenpflegeschule in dem geplanten Wohngebiet an der Ketziner Straße unweit der Klinik. „Wir sind mit dem Investor im Gespräch“, sagt Geschäftsführer Jörg Grigoleit, der davon ausgeht, dass im Herbst Baurecht bestehen könnte. Zum Ausbildungsjahr 2018/19 würde es dann eventuell losgehen. „Das ist ein sehr ehrgeiziges Ziel“, räumt Grigoleit ein.

Geht es bei diesem Vorhaben erst einmal nur um Vorbereitungen, so werden anderenorts aber auch schon Bauleute im Auftrag der Havelland Kliniken tätig sein. So soll für 1,7 Millionen Euro das Wirtschaftsgebäude auf der Rückseite des Nauener Krankenhauses um zwei Etagen aufgestockt werden, was ursprünglich schon für 2015 geplant war. In diesem „Verwaltungswürfel“ werden ab 2017 Ärzte- und Schreibbüros konzentriert – als Teil des Modernisierungs- und Instandhaltungsprogramms. „Dies schafft Platz für Untersuchungs- und Behandlungsbereiche“, erklärt der Geschäftsführer. Er kündigt an, dass die Unternehmensgruppe in diesem Jahr rund 14,1 Millionen Euro investieren will. „Das ist eine der höchsten Jahressummen, die wir bisher hatten.“ Einen Schwerpunkt stellt der Standort Premnitz dar. So werden in diesem Jahr die Bauarbeiten im Seniorenpflegezentrum für das 3,2 Millionen Euro teure Erweiterungsgebäude beendet. „Wir liegen gut im Plan, werden das Projekt im Herbst fertigstellen“, so Grigoleit. Jetzt gehe es auch gleich mit dem Premnitzer Gesundheits- und Familienzentrum (GFZ) weiter. Am 25. Februar ist Grundsteinlegung, 2,7 Millionen Euro soll es kosten.

Ein solches GFZ wird künftig aber auch in Nauen entstehen. Als Standort dient eine Fläche zwischen der Ketziner Straße und dem neuen Seniorenpflegezentrum. Das Gebäude soll Platz bieten für die angestellten Ärzte des Medizinischen Dienstleistungszentrums, die derzeit noch auf der anderen Straßenseite praktizieren. Der ambulante Pflegedienst „Helfende Hände“ soll dort sein Domizil erhalten, ebenso wie die Apotheke aus der Ketziner Straße. Auch ein Café sowie eine Wohngemeinschaft für Demenzkranke sind geplant. „Wir arbeiten dabei mit der Deutschen Alzheimergesellschaft zusammen“, sagt Jörg Grigoleit.

Im Fokus hat die Unternehmensgruppe zudem auch weiterhin den Bau des Seniorenpflegezentrums in Wustermark, das den Charakter einer Begegnungsstätte erhalten soll. Der Kauf des Grundstücks ist unter Dach und Fach. „Wir wollen mit Hilfe eines Architektenwettbewerbs für eine attraktive Bebauung sorgen“, kündigt Grigoleit an. Mit dem Baubeginn rechnet er frühestens im Jahre 2018.

Und nachdem 2015 der in Rathenow gestartete ambulante Pflegedienst „Helfende Hände“ auch in Nauen etabliert worden war, sollen ab 2016 die Standorte Falkensee und Premnitz folgen.

Von Andreas Kaatz

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