Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Havelland: Senioren wollen mehr Einfluss
Lokales Havelland Havelland: Senioren wollen mehr Einfluss
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:41 26.11.2015
Der Vorstand des Kreisseniorenrates: Heinz Golze, Manuela Wolke, Peter Schneider und Thea Hoedt (v.l.) Quelle: Jens WEGENER
Anzeige
Schönwalde-Glien

Nur in Brieselang sitzen derzeit zwei Mitglieder des Kreisseniorenrates auch in der Gemeindevertretung, können dort mit ihrer Stimme Politik mitbestimmen. In Falkensee, Nauen und Ketzin/Havel, Schönwalde-Glien und Wustermark finden die Sorgen der Senioren wenigstens Gehör, in dem ein Vertreter des Seniorenrates Rederecht in Ausschüssen bekommt. Aber wenn es am Ende ums Verteilen der Gelder oder das Abstimmen über Vorhaben geht, sind die Senioren außen vor. „Wir müssen mehr Einfluss in den Kommunen nehmen, unsere Interessen stärker vertreten. Wir sind oft noch zu schüchtern, “, sagte der neue Vorsitzende des Kreisseniorenrates Heinz Golze aus Rathenow am Mittwoch während einer Zusammenkunft in Schönwalde-Glien. Das fange schon damit an, dass bis auf Ketzin, nicht ein Seniorenrat ein eigenes Büro hat, wo die Bürger hinkommen können.“

Zuvor hatten sich die Vorsitzenden des Schönwalder Seniorenrates Marianne Fiebig, Margot Kleinert aus Falkensee sowie Kurt Jakob aus Brieselang darüber gewundert, dass die Sprechstunden des Seniorenrates in ihren Orten so wenig angenommen werden. „Wir haben oft zwei Stunden rumgesessen und niemand ist gekommen“, so Kleinert. Deshalb habe man fest Sprechzeiten wieder abgeschafft. Trotzdem wäre ein Büro mit Telefonanschluss und Aktenschränken sinnvoll, waren sich alle Vertreter der einzelnen Seniorenräte einig. „Auch in der Kreisstadt Rathenow werden wir dafür kämpfen“, so Heinz Golze. Bisher sei sein Wohnzimmer das Seniorenbüro.

Zwei weitere große Schritte will der Kreisseniorenrat im kommenden Jahr gehen: „Es sollte endlich gelingen, unsere Strukturen im Westhavelland zu verbessern. Heißt, wir möchten Seniorenräte in Friesack, Rhinow und Nennhausen ins Leben rufen, weil besonders im ländlichen Bereich die älteren Menschen kaum Möglichkeiten haben, mal raus zu kommen“, so Golze.

Und weil nicht alle Vorhaben auf ehrenamtlicher Basis ablaufen können, weil man mal einen Blumenstrauß kaufen oder eine Feier organsieren will, werde der Kreisseniorenrat beim Landkreis einen Antrag auf Erhöhung des jährlichen Zuschusses stellen. „Seit 2011 erhalten wir unverändert 1200 Euro pro Jahr plus eine Extra-Zuwendung zum Kreisseniorensportfest. Es sollten aber wenigstens 2500 Euro sein“, sagte Schatzmeisterin Manuela Wolke.

Im Gespräch ist außerdem, den Sitz des Kreisseniorenrats in Nauen, im Familien- und Generationenzentrum (FGZ) in der Ketziner Straße, einzurichten.

Von Jens Wegener

Havelland Dorfporträt: Haage ist ein Ort mit vielen Qualitäten - Reich an Bäumen und Geschichte

Für die MAZ-Dorfporträtserie sah sich unser Reporter diesmal in Haage im Norden des Havellandes um. Im Ort gibt es vielfältige Aktivitäten. Treffpunkt ist unter anderem das Dorfgemeinschaftshaus.

26.11.2015

Viele Kinder können nicht schwimmen – deswegen besucht der DLRG regelmäßig Schulen und Kitas um Kindern die Angst vor dem Wasser zu nehmen. Die MAZ hat sich mit einer DLRG-Mitarbeiter über richtigen Schwimmunterricht unterhalten und darüber, über welche Gefahren im Winter aufgeklärt werden muss.

26.11.2015
Havelland In der Steinstraße 40 wird eine Ladengalerie eröffnet - Kunst und mehr im Kinderkaufhaus

In das ehemalige Kinderkaufhaus in der Rathenower Steinstraße zieht neues Leben ein. Die Papierkünstlerin Petra Gottschalk aus Kriele wird am 5. Dezember eine Ladengalerie eröffnen, in der Kunsthandwerk und kulinarische Köstlichkeiten erworben werden können.

28.11.2015
Anzeige