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00:35 02.08.2015
Die sieben Maler der Rathenower Künstlergruppe. Quelle: Uwe Hoffmann
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Rathenow

Am Sonntag wird in der Rathenower Sankt-Marien-Andreas-Kirche eine neue Ausstellung eröffnet. Gezeigt werden Bilder der Rathenower Künstlergruppe. „Ich bin viel in der Natur unterwegs und brauche den künstlerischen Austausch“, sagt Fred Machan. „Jeder in unserer Künstlergruppe bringt seine Ideen ein. Es gibt Lob und Kritik. Jeder lernt vom Anderen. Neues kann sich entwickeln.“ So ließen die sieben Rathenower Maler, die sich im August letzten Jahres zur Rathenower Künstlergruppe zusammenschlossen, eine frühere Tradition wieder aufleben. Die gleichgesinnten Maler treffen sich jeweils am ersten Mittwoch des Monats, um draußen in der Natur zu malen oder sich bei einem der Maler zum Austausch zu treffen.

Die so in Acryl, Öl oder Pastellkreide verewigten Landschaften ihrer Heimatregion strahlen dies auch aus. „Das Bild ‚Hohennauerner See’ ist unter den acht Bildern hier von Helmut Neitzel mein Lieblingsbild. Es ist in anderen Farbtönen gemalt, als sie Helmut sonst häufig verwendet“, betrachtet sich Ellinor Müller Neitzel Ansicht der Steganlage mit See, die beim letzten gemeinsamen Malen im Juli entstand. „An diesem Tag war eine Affenhitze“, ergänzte Fred Machan. „Die Farbstimmung, wie die Gelbtöne spiegeln dies auch wider. Das macht den Unterschied zwischen Malen in der Natur und im Atelier aus.“ Für den chirurgischen Facharzt im Ruhestand machen alle Farbtöne die Farben des Havellandes aus: „Es ist stimmungsabhängig: Wie das Rot des Sonnenuntergangs, die leuchtenden Farben im Sommer, aber auch die grauen Töne des Winters.“

Margitta Köhler mit ihrem Bild „Waldohreule in Kampfstimmung“. Quelle: Uwe Hoffmann

„Für mich gehört natürlich das Blau der Havel dazu“, meint Doris Schacht. So tauschen sich die Maler Helmut Neitzel aus Semlin, Margitta Köhler, Rita Schröder, Doris Schacht, Renate Assmann, Fred Machan sowie Ellinor Müller aus Göttlin auch zur gemeinsamen Vorbereitung der neuen, der ersten gemeinsamen Ausstellung der „Rathenower Künstlergruppe“ in ihrer Heimatstadt aus. Nach Premnitz und Großderschau stellen die sieben Maler nun im Chorraum der Sankt-Marien-Andreas-Kirche aus. Vom 2. August bis zum 30. September sind die Landschaftsbilder des Havellandes und Stilleben - gemeinsam rund 60 Bilder - zu sehen. Fred Machan, der ausschließlich mit Pastellkreise zeichnet, zeigt unter anderem vier Ansichten der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Sie entstanden zu unterschiedlichen Jahreszeiten in diesem Jahr und zeigen die Kirche in verschiedenen Motiven und unterschiedlichen Farbstimmungen.

Fred Machan hilft Doris Schacht beim Aufhängen ihrer Bilder . Quelle: Uwe Hoffmann

Die Ausstellung mit dem Titel „Farben des Havellandes“ im Chorraum der Sankt-Marien-Andreas-Kirche wird am Sonntag, 2. August, in Anwesenheit aller sieben Maler feierlich eröffnet. Die langjährige frühere Kantorin Hanna Seefeld spielt zum Gesang von Maren Müller-Hümpfner (Sopran), Tochter der Malerin Ellinor Müller. Die Ausstellung ist bei freiem Eintritt täglich zwischen 8 und 20 Uhr zu besichtigen. Weitere Bilder zeigt die Rathenower Künstlergruppe in ihrer Dauerausstellung im Schaufenster der Goethestraße 43.

Von Uwe Hoffmann

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