Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Havellandhalle mit guter Entwicklung
Lokales Havelland Havellandhalle mit guter Entwicklung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:16 08.08.2017
Uwe Feiler (2.v.r.) informierte sich in der Havellandhalle (v.l.): Hans-Peter Pohl (CDU), Peter Dietrich und Ralf Böttcher. Quelle: Tanja M. Marotzke
Seeburg

Die Havellandhalle im Dallgower Ortsteil Seeburg hat sich mit ihrem Sport- und Freizeitangebot gut etabliert. „Wir haben von Anfang an schwarze Zahlen geschrieben. Deshalb sind wir auch ganz zufrieden“, sagt Peter Dietrich, einer der beiden Geschäftsführer. Er begrüßte dort am Montag den CDU-Bundestagsabgeordneten Uwe Feiler.

„Als Landesvorsitzender der Mittelstandsvereinigung der CDU interessiert mich, welche Sorgen und Nöte die einheimische Wirtschaft hat“, begründete dieser seinen Besuch – und erfuhr, dass mittlerweile 86 Mitarbeiter auf dem Areal an der Dorfstraße beschäftigt sind. In der Halle und auf den Außenanlagen kann Tennis gespielt werden; es gibt Badminton-Felder, Sauna- und Fitnessbereiche und ein Außenschwimmbecken. „Wir haben rund 1000 Gäste am Tag“, sagt der Geschäftsführer. Viele Einwohner von Seeburg nutzten auch den Friseur und die Physiotherapie auf dem Gelände.

Gut läuft nach Aussage von Dietrich die Vermietung der mittlerweile 20 Bungalows. „Die jährliche Auslastung beträgt mehr als 80 Prozent“, sagt er stolz. Momentan sind die kleinen Häuschen, bei denen es sich im Prinzip um Hotelzimmer handelt, fast ausgebucht. Vor allem Geschäftsleute übernachten dort. „Ursprünglich dachten wir jedoch, dass wir mehr Familienurlauber haben“, sagt Dietrich, der aber trotzdem zufrieden ist. Gelegentlich kommen auch Gäste, die mit dem Fahrrad unterwegs sind. Er geht davon aus, dass vor allem das Gesamtpaket für die gute Resonanz verantwortlich ist. „Viele treiben abends noch Sport. Nur mit den Bungalows allein würde es nicht funktionieren“, ist er sich sicher.

Gerne möchte er mit seinem Geschäftspartner Detlef Gieseler noch weitere zehn Bungalows errichten. Die Fläche dafür wäre vorhanden, allerdings befürchtet Dietrich Proteste von Anwohnern, wie es in der Vergangenheit schon des Öfteren der Fall war. Von der Landesplanung habe er bereits positive Signale dafür erhalten, so Dietrich. Bevor er das Projekt jedoch konkret angeht „muss sich die Gemeinde dazu positiv positionieren“, meint er. Investiert wird momentan aber trotzdem. Weil der Squash-Bereich immer weniger nachgefragt wird, soll es auf den Flächen künftig stattdessen Fitnessmöglichkeiten geben. Der Umbau erfolgt jetzt.

Wegen der Lärmbeschwerden von Anwohnern haben die Betreiber der Havellandhalle in letzter Zeit auch auf Veranstaltungen verzichtet, wie Klassikkonzerte oder aber Tennisturniere mit prominenter Besetzung. Dietrich bedauert diese Entwicklung. So ganz will er jedoch in Zukunft nicht auf größere Events verzichten. „Wir wollen in diesem Winter zusammen mit dem Landkreis Havelland ein Klassikkonzert mit dem Babelsberger Filmorchester veranstalten und die Sinfonie ’Die Havel’ aufführen“, kündigt er an. Zudem werde es in der Halle demnächst auch wieder Tennisturniere geben.

Für Dietrich passiert derzeit ohnehin zu wenig in Seeburg. Nur ein Feuerwehr- und ein Osterfest im Jahr sei zu wenig. Außerdem würde seiner Ansicht nach weiterhin ein kleines Ortszentrum mit Supermarkt, Arzt und Apotheke fehlen, nachdem der erste Anlauf eines Investors in dieser Richtung vor ein paar Jahren nicht geklappt hatte. „Ein Fußballplatz allein reicht nicht aus.“ Ralf Böttcher, Vorsitzender der Dallgower Gemeindevertretung, wies darauf hin, dass dazu im Ort unterschiedliche Meinungen bestehen, „und dann gibt es auch noch die Landesplanung“.

Böttcher nutzte zudem die Gelegenheit von Feilers Besuch und machte erneut auf das Problem der maroden L 20-Ortsdurchfahrt von Seeburg aufmerksam. „Dort ist Loch an Loch. Geflickt wird nur notdürftig.“ Zudem wünscht er sich, dass endlich der Lückenschluss beim Radweg Richtung Falkensee erfolgt.

Von Andreas Kaatz

Havelland Schönwalde-Glien - Der Traum vom Pferdehof

Vor 25 Jahren eröffnete Michaela Leßig-Arndt ihren eigenen Reiterhof in Wansdorf. Heute ist die 53-Jährige auch Ausbilderin im Fahrsport. Und ihre Tochter ist sogar Vize-Landesmeisterin geworden.

07.08.2017

Benjamin Raschke aus Lübben sitzt seit 2014 für die Grünen im Landtag. Am Montag besuchte er den Demeter-Hof von Kai und Christine Dech in Hohennauen, um bei der Ernte der Schalotten zu helfen und sich mit dem Bio-Bauer auszutauschen. Raschke wollte wissen, was die Politik tun muss, um mehr Regionales auf die Teller der Brandenburger zu bringen.

08.08.2017

„Kiss and Ride“ heißt das, was an der Hamburger Straße vor der Grundschule Wustermark entstehen soll – sechs Plätze für Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen oder abholen.

07.08.2017