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Kreisseniorenbeirat: Golze neuer Chef

Mitwirkung in Politik Kreisseniorenbeirat: Golze neuer Chef

Der Kreisseniorenbeirat Havelland hat Heinz Golze aus Rathenow zu seinem neuen Vorsitzenden gewählt. Der 67-Jährige sprüht vor Energie und Tatendrang. So will er dafür sorgen, dass die Senioren mehr bei der Gestaltung der Kommunalpolitik mitwirken und als sachkundige Einwohner in die Ausschüsse berufen werden.

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Heinz Golze, der neue Vorsitzende des Kreisseniorenbeirats Havelland.

Quelle: Bernd Geske

Rathenow. Heinz Golze aus Rathenow, den der Kreisseniorenbeirat Havelland vor wenigen Tagen zu seinem neuen Vorsitzenden wählte, hat damit einen Katapult-Start hingelegt. Erst vor zwei Jahren hatte er begonnen, im Rathenower Seniorenbeirat mitzuarbeiten. Als dann Ingo-Lutz Tielker aus Schönwalde, der vormalige Kreisvorsitzende, nach vier Jahren im Amt erklärte, die Funktion nicht weiter ausüben zu wollen, wurde dem Rathenower die Aufgabe angetragen. „Das interessiert mich“, erklärt Heinz Golze, warum er sofort zustimmte, „die Arbeit im Rathenower Seniorenrat hat mir Spaß gemacht.“ Nun freue er sich darauf, als neuer Vorsitzender des Kreisseniorenbeirats dessen Arbeit maßgeblich mitbestimmen zu können. Man sieht es ihm an: Der 67-Jährige steckt voller Energie und Tatendrang.

Der neue Chef hält große Stücke auf seine Mitstreiter

Und er hält große Stücke auf seine Mitstreiter. Der Kreisseniorenbeirat führt Vertreter der örtlichen Seniorenräte in den Gemeinden zusammen. Er hat gegenwärtig 24 Mitglieder und wird durch einen vierköpfigen Vorstand vertreten. Dabei fällt auf, dass außer dem neuen Vorsitzenden die anderen Vorstandsmitglieder aus dem Osthavelland sind: Thea Hoedt, die 1. Stellvertreterin, ist aus Ketzin, der 2. Stellvertreter und Schriftführer Peter Schneider kommt aus Wustermark und die Schatzmeisterin Manuela Wolke wohnt in Brieselang. Ob er sich als einziger Westhavelländer da vielleicht etwas fremd fühlt? Heinz Golze lacht. „Wir haben das gleiche Alter und gleiche Interessen“, erklärt er, „da kann man sich nicht fremd fühlen.“ Außerdem beflügele es die Arbeit ungemein, dass überall in den Seniorenräten sehr qualifizierte und kluge Leute mitarbeiten.

Der Kreisseniorenbeirat ist Interessenvertreter der älteren Generation gegenüber Behörden und Institutionen des Kreises - wozu natürlich auch der Kreistag gehört. Das erklärte Ziel von Heinz Golze ist es in diesem Zusammenhang unter anderem, die politische Verantwortung der Senioren stärker als bisher wahrzunehmen. Er bezeichnet es als wünschenswert, dass Vertreter des Beirats als sachkundige Einwohner in einige Ausschüsse des Kreistags berufen werden. Eines seiner Ziele ist auch anzustoßen, im Westhavelland weitere örtliche Seniorenräte zu gründen, zum Beispiel in Rhinow, Milow und Nennhauen. Nicht zuletzt sollen die Seniorenräte so qualifiziert werden, dass sie mehr in die Gestaltung des öffentlichen Lebens einbezogen werden. Als vorbildlich nennt er die Gremien in Ketzin und Premnitz.

Dreimal die Woche Training im eigenen Fitnesskeller

Heinz Golze stammt aus einem Ort in der Nähe von Pritzwalk. Er ist parteilos und macht kein Geheimnis daraus, dass er in den 80-er Jahren in der SED-Kreisleitung Rathenow tätig war. Er ist dort verantwortlich für Jugendarbeit gewesen. 1986 wurde er Betriebsleiter der Kommunalen Wohnungsverwaltung (KWV) in Rathenow. Er ist studierter Diplom-Ingenieur-Ökonom und hat sich 1990 als Bauunternehmer selbstständig gemacht. Nunmehr im Ruhestand, hat er sich gedacht, dass das Haus und der große Garten für ihn noch nicht alles gewesen sein sollen.

Er hat dem Kreisseniorenbeirat angeboten, separate Räumlichkeiten in seinem Privathaus an der Genthiner Straße 105 zu dessen Geschäftsstelle zu machen. Am Montagabend hat der Vorstand schon das erste Mal dort getagt. Heinz Golze teilt der Öffentlichkeit auch gern seine Telefonnummer 03385/49 59 31 mit, weil er als Ansprechpartner erreichbar sein will. Seinen ersten öffentlichen Auftritt hat der neue Seniorenchef, wenn er an diesem Mittwoch um 14 Uhr im Stadion am Schwedendamm das diesjährige Kreisseniorensportfest eröffnet. Was seine Rede betrifft, hat er angekündigt, sich kurz zu fassen. Eine gute Figur machen dürfte er auf jeden Fall, denn man sieht ihm an, dass er dreimal die Woche in seinem Fitnesskeller trainiert.

Von Bernd Geske

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