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Helfen auf vielerlei Art

Lionsclub Nauen hat sich auch für 2016 viel vorgenommen Helfen auf vielerlei Art

Mehr als 120 000 Euro hat der Lionsclub Nauen in den vergangenen 15 Jahren für soziale Zwecke ausgeschüttet. Auch nächstes Jahr sollen wieder Vereine unterstützt und Ehrenamtliche geehrt werden. Zudem ist am 19. Juni wieder die Tour der Sympathie von Spandau nach Nauen geplant.

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Seit Sommer Club-Präsident: Jens-Uwe Fechner.

Quelle: A. Kaatz

Nauen. Sich vergnügen und helfen – das ist beim Lionsclub Nauen kein Widerspruch. So erbrachte die Tombola beim dritten Lionsball im November in Dallgow-Döberitz einen Erlös von rund 1500 Euro. „Das Geld wollen wir dem Verein Rote Nasen zukommen lassen“, sagt Jens-Uwe Fechner. Der Anwalt ist seit Sommer dieses Jahres Präsident des Lionsclubs Nauen.

Weit mehr als 120 000 Euro hat der Wohltätigkeitsverein in den vergangenen Jahren für soziale Zwecke ausgeschüttet. „Hier haben sich Leute zusammengefunden, die für andere etwas Gutes tun wollen“, sagt Jörg Barthel, Fördervereinschef des Clubs. Bei den Aufgabenfeldern gebe es eine Drittelteilung – Kultur, Jugend und Soziales. Und Barthel versichert: „Es ist ein Nullsummenspiel. Alles was an Spenden reinkommt, geht auch an Spenden wieder raus.“ Verwaltungskosten: Fehlanzeige. Neben Spenden helfen aber auch die Clubbeiträge sowie spezielle Aktionen dabei, die Wohltätigkeitskasse aufzufüllen. So wird der Lionsclub wieder bei der Hofweihnacht am 12./13. Dezember in Nauen dabei sein, Speisen und Getränke sowie Tombola-Lose für den guten Zweck verkaufen. „Den Erlös wollen wir diesmal an den Verein Traglinge geben, der sich um Frühchen und schwerkranke Kinder kümmert“, sagt Jens-Uwe Fechner.

Schon jetzt stehen einige Aktivitäten fest, die sich der Lionsclub mit seinen 28 Mitgliedern fürs nächste Jahr vorgenommen hat. Dazu gehört auch wieder die Tour der Sympathie, die zum 14. Mal zwischen Nauen und Spandau veranstaltet wird. Diesmal wird sie in Nauen enden, im Schwimmbad. Die Fäden der Organisation hat Hartmut Siegelberg in den Händen. Wie er sagt, werde es diesmal eine kleine Veränderung geben. „Bisher ist es eine reine Familientour. Jetzt wollen wir aber auch die drei Ersten prämieren, ohne dass aber die Tour nun gleich zur Sportveranstaltung wird“, so Siegelberg. Auch weiterhin soll der Spaß an diesem Junitag im Vordergrund stehen. 100 bis 130 Leute nehmen regelmäßig teil. Allerdings kritisiert er, dass die bürokratischen Hürden bei der Organisation der Tour immer größer würden. Außerdem sei der Erlös mit den Jahren immer geringer geworden, da für Anträge eine Menge Geld bezahlt werden muss. „Ich will deshalb jetzt Sponsoren mit ins Boot holen“, sagt Hartmut Siegelberg.

Auch an einer weiteren Tradition will der Lionsclub festhalten. Die besten Abiturienten von drei Nauener Schulen sollen wie in den Jahren zuvor mit einem Tablet-PC geehrt werden. Zwischenzeitlich hatte man jedoch Zweifel, ob es noch zeitgemäß wäre, weil viele Schüler heutzutage schon ein Tablet haben. „Wir wollten nicht, dass der Tablet-PC dann gleich bei Ebay steht“, so Fechner. Nach einem Gespräch mit den Schulleitern fiel die Entscheidung, dass man daran festhalten wird. „Bei der Übergabe 2015 hatten wir auch die Freude in den Gesichtern gesehen“, sagt Fechner. 2016 soll es zudem wieder das Martins- gansessen für ehrenamtlich tätige Menschen geben.

In diesem Jahr erhielten unter anderem die Havelländischen Musikfestspiele einen Zuschuss. Mit den 600 Euro wurde ermöglicht, dass im Havelland lebende Flüchtlinge an den drei Open-Air-Veranstaltungen teilnehmen konnten.

Von Andreas Kaatz

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