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Havelland Hermes baut Logistikcenter im Havelland
Lokales Havelland Hermes baut Logistikcenter im Havelland
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20:16 21.10.2016
Die blauen Hermes-Pakete könnte ab Ende 2017 von Etzin aus in die Region ausgeliefert werden. Quelle: dpa-tmn
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Etzin

Auf dem Gelände des Gewerbegebietes Etzin (Havelland) baut die Hermes GmbH ein neues Logistikcenter. Dazu hat das in Hamburg beheimatete Unternehmen von der bereits in Etzin ansässigen Firma Mosolf jetzt 86 000 Quadratmeter gekauft. Das bestätigte Hermes-Sprecherin Birte Ayhan-Lange am Freitag gegenüber der MAZ. Demnach ist das neue Center in Etzin eines von insgesamt neun, die die Hermes GmbH in Deutschland neu errichten wird. Die Gesamtinvestitionssumme beträgt 300 Millionen Euro. Dem Standort Etzin komme wegen der Nähe zur Hauptstadt Berlin eine große Bedeutung zu, so Ayhan-Lange.

In Etzin entsteht eine rund 10 000 Quadratmeter große Halle, in der täglich etwa 210 000 Pakete bearbeitet und umgeschlagen werden. „Es ist eine Mischung vorgesehen: Einige Pakete werden von dort direkt in die Region ausgeliefert, andere kommen in Paketstationen“, so die Unternehmenssprecherin. Bis zu 250 neue Arbeitsplätze werden geschaffen, 75 Prozent im gewerblichen und 25 Prozent im kaufmännischen Bereich.

Hermes investiert in das Projekt in Etzin rund 53 Millionen Euro. Die Erdarbeiten beginnen bereits am kommenden Montag. Wenn alles nach Plan verläuft, soll das neue Logistikcenter im November 2017 komplett in Betrieb gehen.

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Große Freude löste die Nachricht in Ketzin aus. „Ich freue mich sehr und bin jetzt schon dankbar, dass sich Hermes für unsere Stadt entschieden hat“, kommentierte Bürgermeister Bernd Lück (FDP). Nach dem Autologistik-Unternehmen Mosolf ist Hermes künftig der größte Arbeitgeber in Ketzin/Havel. Ob auch entsprechende Gewerbesteuer nach Ketzin fließen wird, konnte der Bürgermeister noch nicht versprechen. Ursprünglich hatte sich die Hermes GmbH mit ihrem Vorhaben nach Brieselang (Havelland) orientiert, sich aber dann umentschieden. „In Etzin steht uns eine deutlich größere Fläche zur Verfügung, so dass wir hier entsprechend flexible Gestaltungsmöglichkeiten für die Bebauung und Berücksichtigung von Parkplätzen haben“, sagt Birte Ayhan-Lange .

Neben den vielen neuen Arbeitsplätzen wird die Region Havelland durch die Ansiedlung von Hermes zusätzlich profitieren, weil die Bürger eher an ihre Pakete kommen. Klar ist aber auch, dass der Verkehr im Raum Etzin zunehmen wird.

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Erst im Oktober hatten die Ketziner Stadtverordneten den Weg für die Hermes-Großinvestition frei gemacht, in dem sie einer Änderung der Baugrenzen innerhalb des gültigen Bebauungsplanes „Mosolf Technikzentrum Etzin“ aus dem Jahr 2000 zustimmten. Ebenfalls neu geregelt werden muss die südliche Zufahrt zum Gewerbegebiet. Die wird nun als öffentliche Straße gewidmet.

Von Jens Wegener

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