Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Hermes will ins GVZ Brieselang
Lokales Havelland Hermes will ins GVZ Brieselang
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:57 01.03.2016
So ähnlich könnte das Paketversandzentrum auch in Brieselang aussehen. Quelle: dpa
Anzeige
Brieselang

Vieles spricht dafür, dass das Versandunternehmen Hermes ein neues Paketversandzentrum im Güterverkehrszentrum (GVZ) Brieselang eröffnen wird. Am Dienstag werden Vertreter des Unternehmens das Projekt im Brieselanger Gemeindeentwicklungsausschuss vorstellen. Das bestätigte Bürgermeister Wilhelm Garn (CDU) auf Nachfrage.

Zusage kam erst Montagnachmittag

Erst Montagnachmittag hat er die Zusage bekommen. „Bis zum Schluss war nicht klar, ob es klappt, da es immer noch einige Fragen zu klären gibt“, sagte Garn. Die Verhandlungen laufen schon seit einiger Zeit, jedoch seien bis zum Schluss bautechnische Fragen offen geblieben. Umso mehr freut es ihn, dass das Projekt nun doch schon vorgestellt werden kann. „Wenn ein Unternehmen wie Hermes ein solches Projekt vorstellt, muss das schon Hand und Fuß haben“, sagte Garn.

Hermes hält sich noch bedeckt

Hermes selbst hält sich bedeckt. Wie das Unternehmen auf Anfrage der MAZ mitteilte, suche es derzeit in ganz Deutschland nach geeigneten Flächen. Neun Logistikzentren, in denen jeweils rund 200 Menschen beschäftigt sein werden, sind in der Planung.

Sondierungsgespräche in verschiedenen Regionen

Genaueres über einen möglichen Standort im Güterverkehrszentrum Brieselang wollte das Unternehmen jedoch nicht bekannt geben. „Wir führen derzeit in verschiedenen Regionen Sondierungsgespräche“, sagte Unternehmenssprecher Martin Frommhold. „Wenn es in Brieselang geeignete Flächen gibt, ist es sehr gut möglich, dass wir uns die auch anschauen“, sagte er. Die Pläne sind aber wohl konkreter, als es der Sprecher des Unternehmens auf Nachfrage formuliert.

Noch in diesem Jahr könnte gebaut werden

Laut der Infrastruktur und Projektentwicklungsgesellschaft IPG, die das GVZ in Brieselang vermarktet, interessiert sich das Versandunternehmen für ein etwa sieben Hektar großes Grundstück. Die leerstehende Fläche befindet sich derzeit im Besitz der Firma Fiege. „Wenn es schnell geht , wird in den nächsten drei Monaten der Kaufvertrag unterschrieben“, sagte Reinhard Hage, Geschäftsführer der IPG Havelland. Und dann könnten noch in diesem Jahr die Baumaßnahmen beginnen. Viel mehr dürfe er zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. „So lange nichts unterschrieben ist, kann ich nicht mehr sagen“, so Hage.

Bürgermeister Garn: „Es wäre toll“

Eine Neuansiedlung des Unternehmens würde Bürgermeister Wilhelm Garn sehr begrüßen. „Es wäre toll, denn es ist ein Gewerbe, das die Luft nicht verschmutzt und außerdem gut zum Standort passt“, so Garn. Durch die Nähe zu Berlin und die verkehrsgünstige Lage direkt an der Autobahn A10 war der Standort Brieselang auch schon für andere Unternehmen interessant. So haben sich in den vergangenen Jahren bereits die beiden Versandhändler Amazon und Zalando in Brieselang angesiedelt.

Wie genau die Pläne von Hermes aussehen, wird sich in der Ausschusssitzung am Dienstagabend zeigen.

Von Danilo Hafer

28 Grundschulen gibt es im Landkreis Havelland, längst nicht an jeder ist eine Schulsozialarbeiterin tätig. Das wollte die Linkspartei ändern und stellte im Kreistag einen entsprechenden Antrag. Dieser wurde zwar abgelehnt, doch ganz vom Tisch ist die Idee damit noch nicht.

01.03.2016

Es wird voll am Samstag in Rathenow (Havelland): Es sind drei Demos zum Thema Asyl angemeldet. Das Bürgerbündnis Deutschland ruft bundesweit „Patrioten“ auf, gegen „Masseneinwanderung“ zu protestieren. Das Aktionsbündnis Rathenow und eine weitere Demo halten dagegen – und bekommen mit Konstantin Wecker und Juli Zeh prominente Unterstützung.

03.03.2016
Havelland Kaum Geld für Vereins- und Jugendarbeit - Stadt Rathenow reduziert freiwillige Ausgaben

Unter der angespannten Finanzlage Rathenows leidet auch die Vereins- und Jugendarbeit. Bei den Sportvereinen etwa wurde die Förderung in den vergangenen Jahren halbiert. Immerhin stellt die Stadt den Jugendabteilungen Sport- und Trainingsstätten kostenlos zur Verfügung, wodurch manche Not gelindert werden kann.

03.03.2016
Anzeige