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Hilfspakete fürs Kinderheim in Rumänien

Kirchenkreis Nauen-Rathenow Hilfspakete fürs Kinderheim in Rumänien

Der Evangelische Kirchenkreis Nauen-Rathenow ruft wieder zu einer Spendenaktion für das Kinderheim im rumänischen Dorf Zsobok auf. Gebraucht werden haltbare Lebensmittel, Reinigungs- und Hygieneartikel, Schulmaterial und Kleidung. Annahmetage für Spendenpakete werden der 5. und der 19. April sein.

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Eine Aufnahme vom Entladen der Hilfspakete am Kinderheim im vergangenen Jahr.

Quelle: privat

Premnitz. Der Frühling rückt näher, da lässt der nächste Hilfstransport für das Kinderheim im rumänischen Dorf Zsobok nicht lange auf sich warten. Die Evangelische Kirchengemeinde Premnitz hat gerade wieder damit begonnen, die entsprechenden Flugblätter zu verteilen und im aktuellen Gemeindebrief steht darüber auch etwas drin. Die Menschen im Westhavelland sind wieder dazu aufgerufen, Hilfspakete für das Kinderheim zu packen. Am Dienstag, dem 5. April, werden die Spenden wie üblich von 14 bis 18 Uhr vor den Garagen nahe der evangelischen Premnitzer Kirche an der Ecke Bergstraße/Franz-Mehring-Straße angenommen. Im Mai vor einem Jahr konnten von Premnitz aus 310 Hilfspakete auf die 1300 Kilometer lange Reise nach Zsobok geschickt werden. Wenigstens ebenso viele sollen es dieses Jahr auch wieder werden.

Im Kinderheim leben derzeit 56 Waisen und zwölf Internat-Kinder

Rudolf Panschuk, der die Aktion weiterhin leitet, berichtet, dass gegenwärtig 56 Waisen und zwölf Internat-Kinder im Heim untergebracht sind. Gebraucht werden haltbare Lebensmittel, zum Beispiel Zucker, Öl, Fisch- und andere Konserven, Salami, Kaffee und Multivitaminpräparate. Auch Süßigkeiten werden gern genommen. Wichtig sind Reinigungs- und Hygieneartikel wie Seife, Waschpulver, Zahnpasta und Hautcreme. Gern gesehen sind Schreib- und Büromaterial für den Schulunterricht, beispielsweise Bleistifte, Buntstifte und Schreibblöcke. Gut erhaltene, saubere Kleidung für Kinder und Erwachsene kann ebenfalls mitgegeben werden. Es wird darauf hingewiesen, die Spenden nach Möglichkeit stets in Bananenkartons zu verpacken, weil diese sich dann im Laster am besten stapeln lassen.

Pro Karton wird um 5 Euro gebeten. Dieses Geld wird gebraucht, um Diesel für den Lkw und die Straßennutzungsgebühr zu bezahlen. Der Laster selbst wird wie immer von den Unternehmern Frank Dingler und Saeed Molaie gesponsert. Es ist stets üblich gewesen, dass bei den Transporten für das Kinderheim auch Geldspenden mitgenommen werden. Die Zuwendungen können eingezahlt werden auf das Konto des Kirchenkreises Nauen-Rathenow (IBAN: DE72 1605 0000 3861 0088 90). Sie werden zudem auch im Premnitzer Kirchenbüro angenommen, das sich im Gemeindehaus „Arche“ befindet.

Wenigstens 300 Pakete sollen auf die Reise geschickt werden

In diesem Jahr gehe die Sammlung früher los als in den Vorjahren, hat Rudolf Panschuk bestätigt. Das liege daran, dass der Unternehmer Steffen Ebener und seine Frau, die den Spendenlaster wieder nach Zsobok fahren, diesmal im Mai keine Zeit dafür haben. „300 Pakete hätten wir in diesem Jahr schon wieder gern“, teilt Rudolf Panschuk mit. Zwei Wochen nach dem ersten Abgabetermin am 5. April werde es wie immer auch noch einen zweiten Annahmetag geben. Am Dienstag, dem 19. April, sei von 14 bis 18 Uhr ebenfalls das Abgeben von Paketen möglich. Für das Beladen des Lasters am Donnerstag danach werden wie immer kräftige Helfer gebraucht. Am frühen Sonnabendmorgen fahren die Ebeners dann mit dem Laster los.

Von Bernd Geske

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