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Hindernisse auf Gleise gelegt: Jugendliche stellen sich

Dallgow-Döberitz Hindernisse auf Gleise gelegt: Jugendliche stellen sich

Schneller Fahndungserfolg für die Polizei: Mit Bildern suchten sie nach zwei Tatverdächtigen, die im Juni einen Regionalexpress beinahe zum Entgleisen brachten. Die beiden Jugendlichen haben sich nun auf einer Polizeiwache gestellt – in Begleitung ihrer Eltern.

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Im Zug von Dallgow-Döberitz waren die beiden Jungen gut zu erkennen.

Quelle: Bundespolizei

Dallgow-Döberitz. Nachdem im Sommer beinahe ein Regionalzug bei Berlin wegen Hindernissen auf der Strecke entgleist wäre, haben sich nun zwei Jungen gestellt. Sie kamen am Montag mit ihren Eltern auf eine Berliner Dienststelle, wie die Bundespolizeidirektion Berlin am Dienstag mitteilte. Seit wenigen Tagen hatte es eine Öffentlichkeitsfahndung gegeben. Wie alt die beiden Tatverdächtigen sind, wollte ein Sprecher aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen. Die Hindernisse seien keilförmig gewesen. Als Motiv hätten die beiden Jungen „Langeweile“ angegeben.

Zug kollidierte mit den Gegenständen

Die Bahn der Linie RE 4 war Mitte Juni mit einer Geschwindigkeit von mehr als 100 Stundenkilometern bei Dallgow-Döberitz im Havelland mit den Gegenständen auf den Gleisen kollidiert, wie es weiter hieß. Verletzte gab es demnach nicht. Der beschädigte Zug wäre fast entgleist.

Den Angaben zufolge übernimmt die Staatsanwaltschaft Berlin das Ermittlungsverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Von MAZonline

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