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Hochwasser kostet 3,15 Millionen Euro

Flut-Schadensliste für das Amt Rhinow Hochwasser kostet 3,15 Millionen Euro

Nach dem Junihochwasser dieses Jahres liegt für das Amt Rhinow nun eine Schadensliste vor. Demnach kostet die Beseitigung der Schäden 3,15 Millionen Euro. Um Zuschussanträge zu bearbeiten, hat das Amt in der Bauverwaltung eine zusätzliche Stelle geschaffen.

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Die Juniflut richtete vielerorts in Brandenburg an - wie hier bei Wittenberge (Prignitz). Im Amt Rhinow belaufen sich die Schäden auf 3,15 Millionen Euro.

Quelle: dpa

Rhinow.  Überflutete Häuser und Straßen, geöffnete Deiche durch die Wasser in Polder strömte und vernichtete Ernten. Das Hochwasser im Juni hat große Schäden im Westhavelland angerichtet. Insbesondere in den Städten und Dörfern an Elbe und Havel im Land Brandenburg und im benachbarten Sachsen- Anhalt.

Viele Dörfer im Amt Rhinow gehörten auf Brandenburger Seite zu den stark betroffenen Gebieten. Sehr viele Havelländer haben Familien, die vom Hochwasser betroffen waren und sind, mit Spenden geholfen.

Der Landfrauenortsverband Rathenow hat beim Kreiserntefest und beim Brandenburgischen Dorffest Kaffee und Kuchen verkauft und mit anderen Aktionen Geld eingenommen. 500 Euro kamen insgesamt zusammen. Das Geld hat die Vorsitzende des Ortsverbandes Franziska Blask mit ihren Mitstreiterinnen einer jungen Familie in Kietz übergeben. Kerstin und Karsten Lempart haben die Spende bekommen. Stark betroffen war vom Juni-Hochwasser auch die Infrastruktur in der Region Rhinow. Insgesamt 37 Einzelschäden wurden vom Amt Rhinow in Abstimmung mit dem Landkreis Havelland erfasst. Die Gesamtschadenssumme beträgt 3,15 Millionen Euro.

Das Land Brandenburg hat zur Beseitigung von Hochwasserschäden ein Hilfsprogramm beschlossen. Aus diesem Fonds sollen auch die Infrastrukturschäden im Amt Rhinow repariert und instandgesetzt werden. Jedes einzelne Projekt ist bei der Investitionsbank des Landes einzeln zu beantragen. Damit verbunden ist ein enormer Arbeitsaufwand. Um den Aufwand bewältigen zu können hat der Amtsausschuss Rhinow befristet bis zum April 2014 bei der Bauverwaltung eine zusätzliche Personalstelle mit einer Wochenarbeitszeit von 20 Stunden bewilligt. Werden die Anträge bewilligt, können die Schäden im nächsten Jahr beseitigt werden.

Straßen und Wegebankette müssen repariert werden, Gräbendurchlässe sind zu erneuern. In Gülpe ist der Biwakplatz und in Strodehne der Festplatz an der Havel wieder herzurichten. Reparaturarbeiten sind auch an der Strodehner Dampferanlagestelle erforderlich.

Von Norbert Stein

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