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Hoffnung für Falkenseer Gehwege

Stadtentwicklung Hoffnung für Falkenseer Gehwege

An der meistbefahrenen Straße von Falkensee haben es Fußgänger nicht leicht. Nun sollen zwei unbefestigte Abschnitte der Spandauer und Falkenhagener Straße endlich ausgebaut werden.

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Dieser Hoppel-Poppel-Weg am Falkenhagener Anger soll endlich ausgebaut werden.

Quelle: Tanja M. Marotzke

Falkensee. Sie quälen sich mit Rollator, Fahrrad oder Kinderwagen durch den Sand. Der Gehweg an der Spandauer Straße von Falkensee ist kein Ruhmesblatt. Über den unbefestigten Streifen gehen täglich hunderte Menschen vom Wohngebiet Falkenhöh zum Einkaufszentrum Falkenmarkt. Aber nun besteht Hoffnung: Der Abschnitt zwischen Leibnizsstraße und Kreisverkehr Spandauer Platz soll ausgebaut werden. Ein entsprechendes Bauprogramm haben die Abgeordneten am Mittwochabend auf den Weg gebracht.

Die Baumaßnahme soll schon in diesem Jahr realisiert werden, das soll durch den Landesbetrieb für Straßenwesen erfolgen. Die Kosten für den Gehweg werden der Stadt in Rechnung gestellt, die legt satzungsgerecht einen Teil dieser Kosten auf die Anlieger um. Aufatmen auch an der Falkenhagener Straße. Hier soll der Abschnitt von Schönwalder Straße bis Alter Fischerweg so erneuert werden, d ass er auch für Radfahrer genutzt werden kann. Auch hier quält sich alles über einen unbefestigten Weg. Die Abgeordneten haben sich am Mittwoch noch einmal mit dem Vorhaben befasst, eine Prüfung ergab, dass eine neue Straßenbeleuchtung nicht nötig wird. Das Vorhaben selbst wird derzeit geplant, die Verwaltung hofft, noch 2016 mit dem Bau beginnen zu können. Der Abschnitt stand bereits 2015 auf der Prioritätenliste, wenn es um Radwege geht, da war das Vorhaben jedoch nicht umgesetzt worden.

Bessere Bedingungen für Fußgänger und Radfahrer, die soll es auch an der Nauener Straße im Bereich der Innsbrucker Straße/Hansastraße geben. Die CDU-Fraktion hatte einen Antrag eingebracht, hier einen Fußgängerüberweg durch den Landesbetrieb für Straßenwesen bauen zulassen. An den soll nun die Stadtverwaltung herantreten und ihn bitten, die Querungshilfe schnellstmöglich zu bauen.

Im Prinzip waren sich auch beim nächsten CDU-Antrag alle einig. Darin ging es um den barrierearmen Bau von Straßenkreuzungen und Straßeneinmündungen. Von der Sache waren alle für eine barrierefreie Stadt, aber im Detail gab es doch Diskussionen, was die Umlage der Kosten auf die Anlieger betrifft und wie bei Reparaturen zu verfahren sei. Das soll nun ausdrücklich immer im Einzelfall geregelt werden. Die „Barrierearmut“ bleibt als anzustrebendes Ziel formuliert.

Die 17. Tagung der Stadtverordnetenversammlung befasste sich fast ausschließlich mit Verkehrsthemen. Während all diese Thema mit einer relativ großen Einmütigkeit abgehandelt wurden, hatten sich die Volksvertreter für den Schluss ihrer Sitzung noch einen Dauerbrenner „Regionalbahn contra S-Bahn“ aufgehoben. Die SPD wollte gern einen früheren Beschluss aufheben und die S-Bahn-Variante zumindest prüfen lassen. Aber sie scheiterte einmal mehr an CDU, Grüne und FDP.

Von Marlies Schnaibel

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