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Hunde jagen Anwohnern weiter Angst ein

Dobermänner in Wassersuppe Hunde jagen Anwohnern weiter Angst ein

Zwei Hunde sorgen nun schon seit Monaten in Wassersuppe (Havelland) für Angst und Schrecken. Die beiden Dobermänner laufen frei durchs Dorf. Gemeindevertreter sehen jetzt das Ordnungsamt in der Pflicht – das aber beteuert, genügend in dem Fall zu unternehmen.

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Ein Dobermann.

Quelle: dpa-Zentralbild

Wassersuppe. Zwei Hunde sorgen nun schon seit Monaten unter den Bewohnern und Gästen von Wassersuppe für Angst und Schrecken. Die beiden jungen Dobermänner laufen seinem Besitzer häufiger vom Grundstück. Sie stromern durch die Straßen und über das am Grundstück angrenzende Erholungsgebiet am See. Einwohner und Gäste fühlen sich nicht sicher vor den Dobermännern.

Wassersuppe gehört als Ortsteil zur Gemeinde Seeblick. Die Abgeordneten der Gemeinde beschäftigten sich schon mehrmals mit dem Hundeproblem. Geändert hat sich aber nichts. Hagen Roßmann findet deutliche Worte: „Wir Einwohner fühlen und an der Nase herumgeführt“, sagte der Gemeindevertreter aus Wassersuppe im Amtsausschuss Rhinow. Niemand sollte das Problem auf „die leichte Schulter nehmen“ warnte Roßmann auch in Richtung Rhinower Ordnungsamt. Der Grundstückszaun sei nicht dicht und so könnten die Hunde immer wieder frei im Dorf herumlaufen, erläuterte Roßmann die Situation.

Ordnungsamtsleiter wehrt sich gegen Anschuldigungen

Dass das Problem nicht ernst genommen wird oder ihm nicht konsequent nachgegangen wird, dagegen wehrt sich der Rhinower Ordnungsamtsleiter Michael Mirschel. Herumlaufende Hunde in Wassersuppe wurden dem Ordnungsamt bisher zweimal angezeigt. Die Vorgänge wurden ordnungsgemäß bearbeitet und der Besitzer mit einem Ordnungsgeld belegt, erläuterte Mirschel im Amtsausschuss. Weitere Anzeigen zu den in Wassersuppe unter den Bewohnern für Unruhe sorgenden Dobermännern würden dem Ordnungsamt nicht vorliegen, erklärt Michael.

Ohne konkrete Hinweise und Anzeigen könne das Ordnungsamt, so Mirschel, aber nicht weiter tätig werden. Oder anders ausgerückt: Ohne Anzeige gibt es auch keinen Beschuldigten. Das Ordnungsamt rät den Bewohnern von Wassersuppe deshalb, bei weiteren Problemen mit den Hunden diese auch umgehend anzuzeigen. Die Einführung eines Leinenzwangs für Hunde in allen Ortsteilen von Seeblick hatte die Gemeindevertretung Ende letzten Jahrs abgelehnt.

Von Norbert Stein

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