Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 6 ° Regenschauer

Navigation:
Hundehasser in Falkensee? „Püppi“ wurde vergiftet

Falkensee Hundehasser in Falkensee? „Püppi“ wurde vergiftet

Manuela und Sascha Stock aus Falkensee (Havelland) haben ihre geliebte Hundedame „Püppi“ verloren – sie ist vergiftet worden. Nach einer Gassirunde ging es der neunjährigen Hündin zusehens schlechter, offensichtlich quälten sie Schmerzen, sie übergab sich mehrfach. Am Dienstag verlor sie den Kampf gegen das Gift.

Voriger Artikel
Stummfilm mit Klaviermusik am Museumstag
Nächster Artikel
31 Hundetoiletten werden aufgestellt

Püppi hat es nicht geschafft – sie starb am Dienstag an der Vergiftung.

Quelle: Julian Stähle

Falkensee. Wut, Trauer, Verzweiflung – Manuela und Sascha Stock aus Falkensee haben Anfang der Woche ihre geliebte Hundedame „Püppi“ verloren.

Tod in der Tierklinik

Nach einer Gassirunde Ende letzter Woche im Bereich Milanstraße/Ecke Adlerstraße ging es der neunjährigen Hündin zusehens schlechter, offensichtlich quälten sie Schmerzen, sie übergab sich mehrfach. Ein Tierarzt, den das Ehepaar schließlich am Montag aufsuchte, schickte die Falkenseer umgehend in eine Tierklinik. Hier bestätigte sich der schreckliche Verdacht: Püppi ist vergiftet worden. Zunächst blieb sie in der Klinik, stand unter ständiger Beobachtung und wurde medizinisch versorgt. Trotzdem starb die Hünding am Dienstag an den Folgen der Vergiftung. „Während des Spaziergangs hat sie irgendetwas gefressen. Ob es ein Giftköder war, kann ich jedoch nicht sagen“, so Manuela Stock. Auch der Arzt konnte die Art des Giftes nicht näher bestimmen.

Gerüchte über Hundehasser

Wie schon einmal vor einigen Jahren, geistern auch derzeit wieder verstärkt Gerüchte über Hundehasser in der Gartenstadt und vor allem im Wohngebiet Falkenhorst herum. Rattengift oder anderweitig vergiftete Fleischköder würden ausgelegt, um Hundehaltern eins auszuwischen. Damit riskieren sie jedoch auch, dass die Tiere im schlimmsten Fall an den Vergiftungen sterben.

Die Falkenseer Manuela und Sascha Stock trauern um ihre „Püppi“

Die Falkenseer Manuela und Sascha Stock trauern um ihre „Püppi“

Quelle: Julian Stähle

Die Angst um ihre Tiere schwingt bei vielen Hundehaltern im Falkenhorst nun während jeder Gassirunde mit, bestätigt auch Halterin Charis Liebich, die mit ihrem Vierbeiner ebenfalls in der Adlerstraße und auf der angrenzenden kleinen Freifläche spazieren geht. „Ich hab auch schon Hackfleisch auf dem Feld gefunden – mein Hund hatte es bereits im Maul, hat es aber glücklicherweise wieder ausgespuckt“, schreibt auch Mandy Kaiser bei Facebook. Die Todesnachricht der neunjährigen Püppi löste in dem sozialen Netzwerk großes Entsetzen aus, viele Hundehalter bedankten sich für die Warnung.

Polizei hat keine Hinweise auf Vorfälle

Der Polizei liegen bislang keine Anzeigen vor, die eine Häufung solcher Vorfälle in dem Wohngebiet bestätigen würden. „Ebenso kann ich mitteilen, dass uns auch für die letzten Monate im gesamten Bereich Falkensee keine derartigen Sachverhalte angezeigt wurden“, so Juliane Mutschischk. „Dem Ordnungsamt ist bislang ebenfalls keine Häufung solcher Vorfälle bekannt, die Kollegen sind jedoch sensibilisiert. Auch Gerüchte, die in der Vergangenheit aufkamen, konnten leider nie durch beispielsweise eine Festnahme bestätigt werden“, weiß Falkensees Bürgermeister Heiko Müller.

Von Laura Sander/Julian Stähle

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Havelland
MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg