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Ideen für die Bahnhofstraße

Auf und Ab im Falkenseer Zentrum Ideen für die Bahnhofstraße

Die Falklenseer Bahnhofstraße verändert ihr Gesicht. Das Gelände der Schlosserei Ziesecke wird bald nicht mehr wiederzuerkennen sein. Michael Ziesecke zieht mit der Firma ins Gewerbegebiet Süd, auf dem alten Firmengelände plant er, im kommenden Jahr ein Geschäftshaus zu errichten. Es ist nicht das einzige Geschäftshaus, das in der Straße neu entstehen kann.

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Bringt Farbe in die Bahnhofstraße: Rosario Sacchi mit dem italienischen Feinkost-Geschäft Salumeria Tinello . Gegenüber fehlt seit Jahren der sogenannte Kopfbau des Akazienhofes.

Quelle: Tanja M. Marotzke

Falkensee. Die Falklenseer Bahnhofstraße verändert ihr Gesicht. Das fängt gleich am Bahnhof an. Das Gelände der Schlosserei Ziesecke wird bald nicht mehr wiederzuerkennen sein. Michael Ziesecke zieht mit der Firma ins Gewerbegebiet Süd, auf dem alten Firmengelände plant er, im kommenden Jahr ein Geschäftshaus zu errichten. Das soll drei Läden im Erdgeschoss enthalten und in den oberen Etagen Büros bieten. Ideen und Vorverträge existieren.„Den Bauantrag wollen wir in den nächsten Tagen stellen“, sagt der Falkenseer Unternehmer. „Es wird ein reines Geschäftshaus“, sagt Ziesecke, über die Lieblingsidee einer Cocktailbar wird vielleicht später noch einmal nachgedacht.

Es ist nicht das einzige Geschäftshaus, das in der Straße neu entstehen kann. Auch der Wolff-Hof in der Bahnhofstraße 62 wird einem solchen Bau weichen. Vor etwa 200 Jahren war er in Lehmbauweise errichtet worden. Solche eingeschossigen Häuser haben das Bild der Straße geprägt, als sie noch Dorfstraße hieß. Nun wird das Haus aus dem Stadtbild verschwinden. Das neue Gebäude soll sich einreihen in den Komplex. Hier wurde ein modernes Haus in sachlichem Stil eröffnet, im Nachbarhaus ist gerade im Erdgeschoss neu bezogen. Im vergangenen Advent war der Leerstand von Kreativen der Stadt genutzt worden, nun sind Ärzte und eine Physiotherapeutin hier zu finden.

Weichen muss auch das Eckhaus an der Kreuzung Bahnhofstraße/Poststraße. Hier soll ein Kreisverkehr entstehen. Roberto Mauer hat seine erst im Januar eröffnete Bar schon wieder geschlossen, der Laden ist ausgeräumt, das Schild ist abgeschraubt. Abgeschraubt wird bald auch das Schild „Biofreunde“, Geschäft und Bistro ziehen ein Stück Richtung Norden in den Bereich hinter der Löwen-Apotheke. Von dem ursprünglichen Eröffnungstermin – Oktober – haben sich die Frauen längst verabschiedet. „Eröffnung demnächst“ steht an dem neuen Laden, vor Januar wird nun nicht mehr damit gerechnet.

Neubau und Eröffnung hat Tuan Dinh erfolgreich hinter sich gebracht. Die Zeit des Asia-Imbiss neben der Bank ist vorbei, Familie Tuan hat am Durchgang von Bahnhofstraße zur neuen Stadthalle neu gebaut und ein schmuckes Restaurant eingerichtet. „Noch haben uns nicht alle gefunden“, sagt Ehefrau Anh Dink, de Familie hofft auch ein bisschen auf die Eröffnung der neuen Stadthalle und mehr Laufkundschaft.

Seit Jahren verfällt die ehemalige Kaufhalle neben der Bank, ihr Besitzer Andreas Zachrau, Betreiber von Video-World, hatte einst Umbaupläne, will sich jetzt aber auf MAZ-Nachfrage nicht weiter äußern.

Mit immer wieder verschobenen Eröffnungsoptionen plagt sich auch Walter Eder rum. Ihm gehört das Geschäftshaus neben der alten Stadthalle, von außen ist das vor 20 Jahren errichtete Gebäude frisch verputzt worden, aber schon längst sollte sich auch drinnen mehr getan haben. „So ein Umbau bringt eine Überraschung nach der anderen“, sagt Walter Eder, „der Brandschutz macht das Ganze sehr schwierig.“ Ein Großteil der unteren Etage soll zu Läden und Praxen umgebaut werden. „Wenn die Fensterbauer kommen, kann der Innenausbau beginnen und wir schaffen es bis zum Frühjahr“, erklärt er. Er sieht sein Haus als Teil der Gesamtentwicklung an der Straße. „Wir müssen eine kritische Größe erreichen, also eine gewisse Masse Angebot unterbreiten können, damit sich das Kommen für die Besucher lohnt“, argumentiert er und nennt eine seiner Visionen für das Zentrum von Falkensee: „Die Bahnhofstraße in diesem Abschnitt zur Fußgängerzone machen.“

Von Marlies Schnaibel

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