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Ilka Lenke ist die neue Amtsdirektorin

Nennhausen Ilka Lenke ist die neue Amtsdirektorin

Der Amtsausschuss Nennhausen hat Ilka Lenke am Dienstagabend zur neuen Amtsdirektorin gewählt, die am 1. Januar 2017 ihre Tätigkeit antreten wird. Sie ist von den acht Ausschussmitgliedern im zweiten Wahlgang mit sechs zu zwei Stimmen gewählt worden. Im ersten Wahlgang hatte sie noch mit Kathrin Vogel mit je vier Stimmen gleichauf gelegen.

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Der Amtsausschussvorsitzende Michael Spieck gratulierte Ilka Lenke zur ihrer Wahl.

Quelle: Norbert Stein

Nennhausen. Ilka Lenke (40 Jahre) wird in Nennhausen zum Jahresbeginn 2017 die neue Amtsdirektorin sein. Der Amtsausschuss hat sie am Dienstagabend im zweiten Wahlgang gewählt. Von acht Ausschussmitgliedern stimmten sechs für sie. Zwei wählten Kathrin Vogel, die in der Nennhausener Verwaltung als Sachgebietsleiterin Finanzen und Anlagenbuchhaltung arbeitet. Im ersten Wahlgang hatten je vier Abgeordnete für Ilka Lenke und Kathrin Vogel gestimmt. Alle anderen Kandidaten gingen leer aus. Die zur Vorbereitung des zweiten Wahlgangs notwendige Sitzungsunterbrechung nutzte der Amtsausschuss für eine separate Runde.

Sachgebietsleiterin Rechnungsprüfung der Kreisverwaltung

„Ich nehme die Wahl an“, sagte Ilka Lenke (parteilos), bevor Michael Spieck als Vorsitzender des Amtsausschusses ihr gratulierte. Die scheidende Amtsdirektorin Angelika Thielicke wünschte ihr viel Erfolg. Der Rhinower Amtsdirektor Jens Aasmann gratulierte: „Auf eine gute nachbarschaftliche Zusammenarbeit.“ Bürgermeister, Abgeordnete, Mitbewerber und Einwohner gratulierten ebenfalls. Herzlich umarmt wurde Ilka Lenke von ihren Mitarbeiterinnen aus der Kreisverwaltung, die versprachen: „Nun werden wir in Zukunft kommen, um deine Arbeit zu prüfen.“

Ilka Lenke ist Beamtin in der Kreisverwaltung Havelland, wo sie in der Kommunalaufsicht das Sachgebiet Rechnungs- und Gemeindeprüfung leitet. Sie ist Diplomverwaltungswirtin, verfügt über einen Masterabschluss für Personalleitung und ist ausgebildete kommunale Finanzbuchhalterin. Die gebürtige Rathenowerin ist verheiratet und hat einen elfjährigen Sohn. Die Familie wohnt seit 14 Jahren in Ferchesar. Kommunalpolitisch engagiert hat sich Ilka Lenke bisher aufgrund ihrer Arbeit als Rechnungsprüferin für die Gemeinden noch nicht. Aber sie besucht als Einwohnerin regelmäßig Gemeindevertretersitzungen, wird auch in diesem Jahr wieder für die Seniorenweihnachtsfeier in Ferchesar einen Frankfurter Kranz backen und übt mit Kindern für eine Aufführung zur 700-Jahr-Feier von Stechow im kommenden Jahr. Sport und Aerobic sind ihre Hobbys.

Sechs Bewerber stellten sich vor

Sechs Bewerber nutzten die Möglichkeit, sich im Amtsausschuss persönlich vorzustellen.

Je acht Minuten Zeit räumte der Amtsausschuss den Kandidaten ein.

Anwesend waren die Bewerber Jens-Uwe Bock, Ralf-Peter Henning, Ilka Lenke, Jan-Peer Michalek, Mike Stampehl und Kathrin Vogel.

Ein Kandidat erschien aus persönlichen Gründen nicht, erhielt aber seine Bewerbung aufrecht.

Etwa 60 Besucher waren in die Aula der Grundschule Nennhausen gekommen. Notwendig wurde die Neuwahl, weil die derzeitige Amtsdirektorin Angelika Thielicke zum Jahresende in den vorzeitigen Ruhestand geht. Der Amtsausschuss hatte die Stelle zur Neubesetzung öffentlich ausgeschrieben und 21 Bewerbungen erhalten. Nach Prüfung der Unterlagen lud der Amtsausschuss zehn Kandidaten ein. Die Reihe der Bewerber hatte sich am Dienstagabend gelichtet. Drei Kandidaten hatten kurz zuvor ihre Bewerbung zurückgezogen. Zu ihnen gehörte Andreas Heldt, der vor Angelika Thielicke Amtsdirektor in Nennhausen war, aber schon nach kurzer Zeit vom Amtsausschuss abgewählt wurde. Ein Bewerber war aus persönlichen Gründen nicht gekommen, hielt aber seine Bewerbung aufrecht.

Ilka Lenke habe ihre acht Vorstellungsminuten am überzeugendsten genutzt, sagten viele Kommunalpolitiker und Bürger. Solide Finanzwirtschaft, Dorf- und Gemeindeentwicklung, Tourismus und die Förderung bürgerlichen Engagements nannte sie als Beispiele, für die sich sich als Amtsdirektorin einsetzen möchte. Dass die Entscheidung im zweiten Wahlgang dann mit sechs zu zwei Stimmen eindeutig zu ihren Gunsten ausfiel, hat Ilka Lenke besonders gefreut.

Von Norbert Stein

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