Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Im Amt Rhinow steigt die Hundesteuer
Lokales Havelland Im Amt Rhinow steigt die Hundesteuer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:53 13.10.2016
Die Hundesteuer im Amt Rhinow wird angehoben. Quelle: Stockphoto
Amt Rhinow

Die Stadtverordneten von Rhinow und die Gemeindevertretungen von Gollenberg und Seeblick haben bereits Beschlüsse gefasst. In Havelaue und Kleßen-Görne kommt der Satzungsentwurf in den kommenden Gemeindevertretersitzungen auf die Tagesordnung. Hundehalter müssen im Amt Rhinow demnächst mehr Steuer zahlen.

In Seeblick gaben die Abgeordneten am Dienstag der Vorlage ihre Zustimmung. Damit hat die Gemeinde nun eine einheitliche Hundesteuersatzung. Bisher galten für Hohennauen, Witzke und Wassersuppe noch eigene Satzungen aus dem Jahre 2001. Damals waren die drei Ortsteile noch eigenständige Gemeinden. 2003 haben sie sich dann zur Gemeinde Seeblick vereint. „Die nunmehr vorgeschlagenen Steuersätze berücksichtigen die Preisentwicklung der letzten 15 Jahre“, erklärte der Rhinower Amtsdirektor Jens Aasmann den Abgeordneten vor ihrer Entscheidung.

Mit dem Beschluss vom Dienstag haben in Seeblick Halter für einen Hund nunmehr jährlich 40 Euro Steuer zu entrichten, bisher waren es 20 Euro. Für einen zweiten Hund werden 70 Euro fällig, für den 3. und jeden weiteren Hund 100 Euro. Die Steuer für gefährlich eingestufte Hunde wurde auf 300 Euro festgesetzt.

Ein gesonderter Paragraf regelt Steuerbefreiungen für Hunde, die zur Erfüllung von öffentlichen Aufgaben und Hilfeleistungen im gesundheitlichen Bereich gehalten werden. Für Hunde, die zur Bewachung von Gebäuden benötigt werden, welche vom nächsten bewohnten Gebäude mehr als 200 Meter entfernt liegen, kann auf Antrag eine 50prozentige Steuerermäßigung gewährt werden.

Aus den drei Ortsteilen der Gemeinde Seeblick sind derzeit beim Amt Rhinow 115 Hunde gemeldet, für die eine Steuer gezahlt wird. Jährlich etwa 2400 Euro bekommt die Gemeinde Seeblick durch die Erhöhung der Hundesteuer zusätzlich in ihre Haushaltskasse. Das Defizit im Gemeindehaushalt kann damit bei weitem nicht ausgeglichen werden. Aber es sei ein Zeichen, dass die Gemeinde gewillt ist, eine vernünftige Finanzarbeit zu leisten, sagt der Amtsdirektor. Die Kommunalaufsicht hat die Gemeinden des Amtes Rhinow aufgefordert, geeignete Maßnahmen einzuleiten, die dem Haushaltsdefizit entgegenwirken.

Auch die Gemeinde Gollenberg hat die Steuer für jeden ersten Hund von 20 auf 40 Euro erhöht. 57 Hunde sind dem Amt derzeit aus der Gemeinde gemeldet. Einbringen soll die Hundesteuererhöhung der Gemeinde jährlich etwas über 1000 Euro.

Die Stadt Rhinow rechnet mit 1500 Euro Mehreinnahmen. Beschlossen haben die Stadtverordneten, die Steuer für jeden ersten Hund von derzeit 40 Euro auf 50 Euro anzuheben. Für einen zweiten Hund müssen Halter in Rhinow zukünftig 70 Euro zahlen, statt bisher 63 Euro. Für jeden dritten und weiteren Hund erhebt Rhinow wie Seeblick und Gollenberg 100 Euro Steuer. Für Rhinow sind 127 steuerpflichtige Hunde registriert.

Von Norbert Stein

Das Lilienthal-Centrum bietet den Besuchern eine attraktive Ausstellung zur Geschichte der Luftfahrt. Dafür sorgt der Otto-Lilienthal-Verein mit neuen und erweiterten Exponaten. Der Verein zeigt aber nicht nur Engagement für das Innenleben des Museums. Ob nun eine Spielgeräte-Kombination für Kinder vor dem Museum aufgestellt wird, soll erst im Januar 2017 entschieden werden.

13.10.2016

Die Aussichten, 2017 Fördermittel vom Land aus dem Leader-Programm zu bekommen, sind für sieben Projekte im Landkreis Havelland sehr gut. Darunter ist sind die Dorfgemeinschaftshäuser in Wachow und Selbelang. Insgesamt beträgt das Investitionsvolumen für die sieben Vorhaben satte 2,13 Millionen Euro.

12.10.2016
Havelland Haushaltsentwurf - Falkensee wächst weiter

So eine Situation wie im vergangenen Jahr wollen die Falkenseer nicht noch mal erleben. Damals hatten sie mühsam ihren Haushalt fürs Folgejahr zusammengezimmert - und dann erhöhte der Landkreis die Kreisumlage um zwei Prozent, allein Falkensee musste 900.000 Euro zusätzlich berappen. Nun ist den Abgeordneten der Haushaltsentwurf für 2017 vorgelegt worden.

12.10.2016