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Im Amt Rhinow steigt die Hundesteuer

Satzung wird überarbeitet Im Amt Rhinow steigt die Hundesteuer

Hundehalter im Amt Rhinow müssen in Zukunft tiefer ins Portemonnaie greifen für ihre Vierbeiner. Die Gemeinden überarbeiten derzeit ihre Satzung über die Erhebung einer Hundesteuer.

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Die Hundesteuer im Amt Rhinow wird angehoben.

Quelle: Stockphoto

Amt Rhinow. Die Stadtverordneten von Rhinow und die Gemeindevertretungen von Gollenberg und Seeblick haben bereits Beschlüsse gefasst. In Havelaue und Kleßen-Görne kommt der Satzungsentwurf in den kommenden Gemeindevertretersitzungen auf die Tagesordnung. Hundehalter müssen im Amt Rhinow demnächst mehr Steuer zahlen.

In Seeblick gaben die Abgeordneten am Dienstag der Vorlage ihre Zustimmung. Damit hat die Gemeinde nun eine einheitliche Hundesteuersatzung. Bisher galten für Hohennauen, Witzke und Wassersuppe noch eigene Satzungen aus dem Jahre 2001. Damals waren die drei Ortsteile noch eigenständige Gemeinden. 2003 haben sie sich dann zur Gemeinde Seeblick vereint. „Die nunmehr vorgeschlagenen Steuersätze berücksichtigen die Preisentwicklung der letzten 15 Jahre“, erklärte der Rhinower Amtsdirektor Jens Aasmann den Abgeordneten vor ihrer Entscheidung.

Mit dem Beschluss vom Dienstag haben in Seeblick Halter für einen Hund nunmehr jährlich 40 Euro Steuer zu entrichten, bisher waren es 20 Euro. Für einen zweiten Hund werden 70 Euro fällig, für den 3. und jeden weiteren Hund 100 Euro. Die Steuer für gefährlich eingestufte Hunde wurde auf 300 Euro festgesetzt.

Ein gesonderter Paragraf regelt Steuerbefreiungen für Hunde, die zur Erfüllung von öffentlichen Aufgaben und Hilfeleistungen im gesundheitlichen Bereich gehalten werden. Für Hunde, die zur Bewachung von Gebäuden benötigt werden, welche vom nächsten bewohnten Gebäude mehr als 200 Meter entfernt liegen, kann auf Antrag eine 50prozentige Steuerermäßigung gewährt werden.

Aus den drei Ortsteilen der Gemeinde Seeblick sind derzeit beim Amt Rhinow 115 Hunde gemeldet, für die eine Steuer gezahlt wird. Jährlich etwa 2400 Euro bekommt die Gemeinde Seeblick durch die Erhöhung der Hundesteuer zusätzlich in ihre Haushaltskasse. Das Defizit im Gemeindehaushalt kann damit bei weitem nicht ausgeglichen werden. Aber es sei ein Zeichen, dass die Gemeinde gewillt ist, eine vernünftige Finanzarbeit zu leisten, sagt der Amtsdirektor. Die Kommunalaufsicht hat die Gemeinden des Amtes Rhinow aufgefordert, geeignete Maßnahmen einzuleiten, die dem Haushaltsdefizit entgegenwirken.

Auch die Gemeinde Gollenberg hat die Steuer für jeden ersten Hund von 20 auf 40 Euro erhöht. 57 Hunde sind dem Amt derzeit aus der Gemeinde gemeldet. Einbringen soll die Hundesteuererhöhung der Gemeinde jährlich etwas über 1000 Euro.

Die Stadt Rhinow rechnet mit 1500 Euro Mehreinnahmen. Beschlossen haben die Stadtverordneten, die Steuer für jeden ersten Hund von derzeit 40 Euro auf 50 Euro anzuheben. Für einen zweiten Hund müssen Halter in Rhinow zukünftig 70 Euro zahlen, statt bisher 63 Euro. Für jeden dritten und weiteren Hund erhebt Rhinow wie Seeblick und Gollenberg 100 Euro Steuer. Für Rhinow sind 127 steuerpflichtige Hunde registriert.

Von Norbert Stein

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