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Im Echsenland darf wieder getobt werden

Spielplatz bald wieder offen Im Echsenland darf wieder getobt werden

Der Spielplatz „Echsenland“ am Südhang des Rathenower Weinbergs wird voraussichtlich noch in dieser Woche wieder freigegeben. Die Arbeiten zur Stabilisierung des abrutschgefährdeten Hangs stehen vor dem Abschluss. Damit ist der Weg frei für ungefährdetes Spielen.

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Blick hinein ins Echsenland.

Quelle: Markus Kniebeler

Rathenow. Der Spielplatz „Echsenland“ am Südhang des Rathenower Weinbergs wird voraussichtlich in dieser Woche wieder freigegeben. Nach Auskunft von Rathenows Bauamtsleiter Matthias Remus stehen die Arbeiten zur Stabilisierung des Hangs vor dem Abschluss. Damit steht dem ungefährdeten Spielen nichts mehr im Wege.

Der Spielplatz, der vor der Buga in die ehemalige Sandgrube hineingebaut worden war, musste Anfang Mai gesperrt werden. Grund war die Erosion des nördlichen Hanges der ehemaligen Sandgrube. Bei einer der regelmäßigen Kontrollen der Anlage stellten Mitarbeiter der Stadt fest, dass der Boden des Hanges an Stabilität verloren hatte. Nach Abstimmung mit einem Sachverständigen des TÜV beschloss die Stadt als Eigentümer des Spielplatzes, den Zutritt zum Gelände zu untersagen. Die mögliche Gefährdung von Kindern durch rutschenden Boden hatte der Stadt keine Wahl gelassen.

Ursache für die Instabilität des Hanges waren die schweren Unwetter im vergangenen Sommer. Bei den extremen Regengüssen wurden Teile der zur Befestigung des Hangs aufgebrachten Kokosmatten fortgespült. Weil die darunter liegenden Erdschichten keinen Halt hatte, rutschten diese ab. Am Ende lagen die Fundamente der Rutsche, die eigentlich von einer 20 Zentimeter starken Erdschicht bedeckt sein sollen, frei.

Mittlerweile wurden neue Matten verteilt, die mit den Pflanzen verwachsen und den Hang auf diese Weise stabilisieren sollen. Außerdem wurde das Erdreich an ausgewählten Stellen verdichtet.

Der Spielplatz „Echsenland“ war im Rahmen der Buga für 900.000 Euro installiert worden. Die Spielgeräte aus Holz sind größtenteils noch in Ordnung. Einige kleinere Reparaturarbeiten wurden während der Sperrung gleich mit erledigt.

Von Markus Kniebeler

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