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Gorholt bringt Geld für den Remisenausbau

Im Kolonistenhof Großderschau können Projekte umgesetzt werden Gorholt bringt Geld für den Remisenausbau

Der Heimatverein Großderschau arbeitet emsig daran, den Kolonistenhof für Besucher noch attraktiver und anziehender zu gestalten. Beim Frühlingsfest am 18. Mai wird ein historischer Bauerngarten eröffnet.

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Quelle: N. Stein

Großderschau. Obwohl die Arbeiten dafür noch nicht alle abgeschlossen sind, wurde schon ein weiteres Projekt in Angriff genommen. Die Remise wird vergrößert und ausgebaut. 49000 Euro werden dafür benötigt. Die Finanzierung ist seit ges-tern gesichert. Brandenburgs Kulturstaatssekretär Martin Gorholt (SPD) besichtigte den Kolonistenhof und übergab an die Vorsitzende des Heimatvereins, Helga Klein, einen Fördermittelbescheid.
Das Land unterstützt mit 36700 Euro den Ausbau der Remise. Das Geld kommt aus dem Kulturinvestitionsprogramm der Europäischen Union. 12300 Euro muss die Gemeinde Großderschau dazugeben. In diesem Fall kommen sie vom Förderverein Kolonistenmuseum Großderschau.
Dem Land Brandenburg stehen aus dem EU-Kulturinvestitionsprogramm noch 1,2 Millionen Restmittel zu Verfügung. „Das Geld fließt in verschiedene Projekte. Auch das Optik -Industriemuseum in Rathenow bekommt etwas ab“, sagte Gorholt mit dem Verweis darauf, dass die Förderperiode endet. Deshalb müssen die Projekte, für die Geld gegeben wird, auch bis zum Jahresende realisiert sein. Andernfalls wäre das Geld zurückzuzahlen. „Für uns ist das kein Problem“, sagte Helga Klein und erläuterte dem Staatssekretär wofür die Fördermittel auf dem Kolonistenhof verwendet werden. Die Remise soll als Mehrzweckraum für touristische und museale Zwecke hergerichtet werden.
Das Gebäude wird mit einer Außenverkleidung winterfest gemacht und bekommt einen Kaminofen. Genutzt wird der Mehrzweckraum in der Saison zur Betreuung von Besuchergruppen und für das Schulprojekt „Waschen wie vor 100 Jahren“.
Im Winter dient der Erweiterungsbau, um Ausstellungsstücke und Geräte, die ansonsten im Freien stehen, unterzustellen. Die Erweiterung der Remise hat zudem einen willkommenen und notwendigen Nebeneffekt. Der Hofladen, der in das Grundstück des Kolonistenmuseums integriert ist, kann auf diese Weise etwas vergrößert werden, weil nun mehr Platz zur Verfügung steht. Das Kolonistenmuseum in Großderschau mit seiner Freifläche, dem Kolonistenhof, sei eine würdige Stätte der Geschichtspflege und alter Handwerkskunst, bemerkte Martin Gorholt bei einem Rundgang über das Außengelände, wo Mitarbeiter gestern Dahlien pflanzten und eine Wildblumenwiese anlegten. Die Saison im Kolonistenmuseum kann also beginnen.
„Das Programm für 2014 steht im Wesentlichen“, sagt Vereinsvorsitzende Helga Klein. 19 Feste, Ausstellungen und Aktionen prägen das Jahr 2014. Der Verein möchte seinen Besuchern viel Abwechslung bieten mit Unterhaltung, Kolonistenaktionen und Musik. Am 29. Mai sind die Großderschauer Kolonisten auf der Brandenburger Landwirtschaftsausstellung Brala in Paaren im Glien.
Anlässlich der Brandenburger Landpartie am 14. und 15. Juni lädt der Heimatverein zum Fest rund ums Backhaus ein. Am 5. und 6. Juli feiert Großderschau sein 51.Dossefest. Ebenfalls für Juli vorgesehen ist ein Sommerkonzert in der Kolonistenkirche. Der genaue Termin steht noch nicht fest. Zum Erntedankfest mit altem Handwerk und einem Auftritt des wolgadeutschen Chores aus Saratow werden die Besucher am 21. September bedacht. Am 10. Oktober ist der 8. Spinnabend und am 25.Oktober wird Apfelkraut gekocht. Der Veranstaltungsreigen schließt am 14. Dezember mit einem Chorkonzert.

Von Norbert Stein

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