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Havelland Im Maislabyrinth
Lokales Havelland Im Maislabyrinth
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16:18 14.08.2016
Mutter Elisabeth, Vater Robert und Kinder Konstantin und Frederike Gernert bei ihrer Mais-Tour. Quelle: Vanessa Mehwitz
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Elstal

Schon mit den ersten Schritten entlang der schmalen Wege durch den Mais, fühlt man sich wie in einer fernen Wildnis. Umgeben von im Wind raschelnden Pflanzen und durch die unmittelbare Nähe zur Döberitzer Heide mit ihrer üppigen Naturlandschaft, scheint man weit entfernt von Lärm und Trubel zu sein. In Karls Erlebnis-Dorf in Elstal können sich kleine und große Entdecker seit Mitte Juli in ein zusätzliches Abenteuer stürzen – das Maislabyrinth.

Bereits an der ersten Gabelung fragt man sich, welchen Weg man einschlagen sollte. Die Entscheidung ist schnell getroffen, denn der Spaß liegt hier im planlosen Umherirren. In den Sackgassen verstecken sich Hindernisse wie die „unbezähmbare Anakonda“ oder der „unbezähmbare Gipfel“, die einen nach erfolgreicher Bewältigung mit Buchstaben belohnen und am Ende ein geheimes Wort ergeben. Die ganze Familie kann so auf eine kleine Entdeckertour gehen.

Der Mais wächst noch höher

So auch Elisabeth und Robert Gernert aus Berlin, mit ihren Kindern Konstantin (9) und Frederike (7). Die Familie ist mit dem Wohnmobil auf Reisen und hat bei Karls Halt gemacht, um den Tag hier zu verbringen. Den beiden Geschwistern gefällt das Labyrinth, auch sie hat das Rätselfieber gepackt. Ausgerüstet mit Zettel und Stift gehen sie von einem Hindernis zum anderen und sammeln fleißig die Buchstaben. Auf die Frage, ob sie sich schon verlaufen hätten, antwortet Konstantin: „Nein, aber man kann ja noch etwas rüber gucken.“ Die Pflanzen haben momentan noch nicht ganz die erwünschte Höhe erreicht. „Mit etwas mehr Regen und Sonne ist der Mais bald hoch genug, solange berechnen wir noch nicht den vollen Eintrittspreis“, sagt Jeannine Schweiger, Dorfmeisterin bei Karls. Für Inhaber einer Jahres- oder Tageskarte ist der Eintritt kostenlos.

Trotzdem kann man bereits jetzt im Labyrinth sehr schnell in Sackgassen geraten. Sollte man mal nicht weiter wissen, bietet ein Jägerhochstand im Labyrinth Hilfe. Von oben hat man eine gute Aussicht und kann sich einen Überblick verschaffen. „Bisher hat aber jeder aus dem Labyrinth auch wieder rausgefunden“, resümiert Jeannine Schweiger.

Geisterstunde im Oktober

Für Familien, die neben dem Entdeckerabenteuer auch den Gruselfaktor lieben, lädt das Erlebnis-Dorf am 22. Oktober wieder zur Geisterstunde im Maislabyrinth ein. Ausgestattet mit einer mitgebrachten Taschenlampe irrt man im Dunkeln durch die Maispflanzen und trifft unterwegs vielleicht auf den einen oder anderen Geist. Darauf freut sich auch schon Frederike Gernert, die Halloween ganz besonders mag. „Das klingt ja toll, na dann müssen wir unbedingt noch mal herkommen“, sagt Elisabeth Gernert und stößt bei den Kindern natürlich auf Begeisterung.

Bis zum 31. Oktober kann man das Labyrinth-Abenteuer noch genießen, falls das Wetter mal nicht so sonnig ausfällt: Am Eingang gibt es Regenmantel und Stiefel zum Ausleihen, denn einen wahren Abenteurer kann schließlich so schnell nichts aufhalten.

Von Vanessa Mehwitz

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