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Havelland Farbspektakel mit Hintersinn
Lokales Havelland Farbspektakel mit Hintersinn
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00:17 28.05.2016
Gartenarbeit mit vereinten Kräften: Sieglinde Leumann (3. v. li.) und ihre Team haben alle Hände voll zu tun. Quelle: Fotos: Markus Kniebeler
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Rathenow

Zinnien, Eisenkraut und Leberbalsam. Petunien, Salbei und Glockenblumen. Buntnessel, Federbusch, Sonnentaler und die ewig junge Studentenblume. Dazu Springkraut, Goldmarie, Pelargonien. Harfensträucher natürlich. Nicht zu vergessen Wegerich, Elfenspiegel, Begonien und das Zauberglöckchen. Allein die Namen der Blumen, die in diesen Tagen im Optikpark gepflanzt werden, lassen die Herzen jedes Gartenfans höher schlagen. Und wer in den kommenden Tagen über die Anlage marschiert, der wird sich nicht satt sehen können an prächtigen Farben und üppigen Formen.

Der so genannte Sommerflor kommt in den Boden. Tulpen und Narzissen haben ihre Schuldigkeit getan, jetzt müssen jene Blumen und Sträucher ran, die bei Hitze ihre größte Pracht entfalten. Knapp 20 000 Pflanzen kommen in den Boden – bei laufendem Betrieb. Ein Kraftakt, der nur mit vereinten Kräften zu bewältigen ist. Sieglinde Leumann, die gärtnerische Leiterin im Optikpark, hat deshalb alle verfügbaren Kräfte um sich versammelt, um die Pflanzaktion so zügig wie möglich über die Bühne zu bringen.

Prächtige Farben, vielfältige Formen. Quelle: Markus Kniebeler

Zwei, drei Wochen müssen aber dennoch veranschlagt werden. Denn bevor die neuen Blumen in den Boden kommen, müssen Tulpen und Narzissen gekappt werden. Auch die Stiefmütterchen kommen raus. Und werden durch klassische Sommerblumen ersetzt. Am Stadtplatz leuchtet es bereits intensiv rot – dank Tagetes und fleißiger Lieschen. Bei den Farbstrahlen ist die Frischzellenkur noch in vollem Gange. Drei Strahlen – die in hellblau, dunkelblau und grün – sind komplett. In den kommenden Tagen kommen noch violett, rot, orange und gelb dazu.

Rückkehr zum ursprünglichen Pflanzkonzept

Damit kehrt der Optikpark zu seinem Ursprungskonzept zurück: Die strahlenförmigen Beete zwischen den Farbpyramiden so zu bepflanzen, dass man in ihnen erkennt, in welche Spektralfarben sich weißes Licht aufspaltet, wenn es auf ein Glasprisma trifft. Im Bugajahr hatten die gärtnerischen Verantwortliche es mit diesem wissenschaftlichen Ansatz nicht so genau genommen, sondern die Beete kunterbunt gestaltet. Aber weil sich die Anlage am Schwedendamm auf unterschiedliche Weise mit dem Thema Optik auseinandersetzt – nicht umsonst trägt sie den Namen Optikpark – habe man die Strahlenbeete wieder gestaltet, wie von Anfang an geplant, erklärt Geschäftsführer Joachim Muus. Übrigens: Auch wer mit Physik und Farbenlehre nichts am Hut hat, wird an den Farbstrahlen seine Freude haben. Die sehen nämlich – um es in der Sprache der Jugend zu sagen – einfach richtig geil aus.

Von Markus Kniebeler

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