Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Farbspektakel mit Hintersinn

Im Optikpark werden Sommerblumen gepflanzt Farbspektakel mit Hintersinn

Die Tulpen und Narzissen im Optikpark haben ihre beste Zeit hinter sich, wie andere Frühlingsblüher auch. Aber auf prächtige Farben und Formen verzichten müssen die Besucher deswegen nicht. Derzeit wird der Sommerflor gepflanzt. Nicht nur Blumenfreunde kommen auf ihre Kosten, sondern auch Kenner der Physik.

Voriger Artikel
Jetzt steigt die Zahl der Zeckenbisse wieder an
Nächster Artikel
Schüler auf der großen Stadthallenbühne

Gartenarbeit mit vereinten Kräften: Sieglinde Leumann (3. v. li.) und ihre Team haben alle Hände voll zu tun.

Quelle: Fotos: Markus Kniebeler

Rathenow. Zinnien, Eisenkraut und Leberbalsam. Petunien, Salbei und Glockenblumen. Buntnessel, Federbusch, Sonnentaler und die ewig junge Studentenblume. Dazu Springkraut, Goldmarie, Pelargonien. Harfensträucher natürlich. Nicht zu vergessen Wegerich, Elfenspiegel, Begonien und das Zauberglöckchen. Allein die Namen der Blumen, die in diesen Tagen im Optikpark gepflanzt werden, lassen die Herzen jedes Gartenfans höher schlagen. Und wer in den kommenden Tagen über die Anlage marschiert, der wird sich nicht satt sehen können an prächtigen Farben und üppigen Formen.

Der so genannte Sommerflor kommt in den Boden. Tulpen und Narzissen haben ihre Schuldigkeit getan, jetzt müssen jene Blumen und Sträucher ran, die bei Hitze ihre größte Pracht entfalten. Knapp 20 000 Pflanzen kommen in den Boden – bei laufendem Betrieb. Ein Kraftakt, der nur mit vereinten Kräften zu bewältigen ist. Sieglinde Leumann, die gärtnerische Leiterin im Optikpark, hat deshalb alle verfügbaren Kräfte um sich versammelt, um die Pflanzaktion so zügig wie möglich über die Bühne zu bringen.

 Prächtige Farben, vielfältige Formen

Prächtige Farben, vielfältige Formen.

Quelle: Markus Kniebeler

Zwei, drei Wochen müssen aber dennoch veranschlagt werden. Denn bevor die neuen Blumen in den Boden kommen, müssen Tulpen und Narzissen gekappt werden. Auch die Stiefmütterchen kommen raus. Und werden durch klassische Sommerblumen ersetzt. Am Stadtplatz leuchtet es bereits intensiv rot – dank Tagetes und fleißiger Lieschen. Bei den Farbstrahlen ist die Frischzellenkur noch in vollem Gange. Drei Strahlen – die in hellblau, dunkelblau und grün – sind komplett. In den kommenden Tagen kommen noch violett, rot, orange und gelb dazu.

Rückkehr zum ursprünglichen Pflanzkonzept

Damit kehrt der Optikpark zu seinem Ursprungskonzept zurück: Die strahlenförmigen Beete zwischen den Farbpyramiden so zu bepflanzen, dass man in ihnen erkennt, in welche Spektralfarben sich weißes Licht aufspaltet, wenn es auf ein Glasprisma trifft. Im Bugajahr hatten die gärtnerischen Verantwortliche es mit diesem wissenschaftlichen Ansatz nicht so genau genommen, sondern die Beete kunterbunt gestaltet. Aber weil sich die Anlage am Schwedendamm auf unterschiedliche Weise mit dem Thema Optik auseinandersetzt – nicht umsonst trägt sie den Namen Optikpark – habe man die Strahlenbeete wieder gestaltet, wie von Anfang an geplant, erklärt Geschäftsführer Joachim Muus. Übrigens: Auch wer mit Physik und Farbenlehre nichts am Hut hat, wird an den Farbstrahlen seine Freude haben. Die sehen nämlich – um es in der Sprache der Jugend zu sagen – einfach richtig geil aus.

Von Markus Kniebeler

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Havelland
57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg