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Imagefilm macht richtig Lust auf Ketzin

Havelland Imagefilm macht richtig Lust auf Ketzin

Viel Beifall gab es Mittwochabend bei der Uraufführung des Imagefilms über die Havelstadt Ketzin (Havelland). Mit dem etwa 220 Sekunden dauernden Werbetrailer will sich die Stadt noch interessanter für Touristen machen. Er ist ab sofort im Netz zu sehen.

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Familie Wenzel hat eine Hauptrolle im Film.

Quelle: Tanja M. Marotzke

Ketzin/Havel. Wer sich über die Havelstadt Ketzin, über Sehenswürdigkeiten, Landschaft und Freizeitangebote informieren will, der kann das ab sofort anhand laufender Bilder tun. Der erste Imagefilm über Ketzin/Havel hatte Mittwochabend beim Neujahrsempfang Premiere. Verpackt in drei Minuten und 40 Sekunden präsentierte das Hollmann & Fleming Filmteam einen Werbetrailer, der nun auf der Homepage der Stadt in den sozialen Netzwerken zu sehen ist.

Die 10 000 Euro, die die Stadt in dieses Projekt zur weiteren Ankurbelung des Tourismus gesteckt hat, sind gut angelegtes Geld. Das jedenfalls lässt sich aus dem großen Beifall des Neujahrsempfangsgäste im Bürgersaal schließen.

„Nebel, Sonne, Wasser, Regen – wir hatten während der zehn Drehtage alles. Und es gab mehr als 65 Helfer aus Ketzin und den Ortsteilen, die uns super unterstützt haben“, sagte Filmmacher Leonhard Hollmann.

>>HIER GIBT’S DAS IMAGE-VIDEO ZU SEHEN

Neben Fischer Lutz Schröder und Anneli Pönisch, die Yoga auf der Havel praktizierte, übernahm Familie Wenzel die Hauptdarstellerrolle. Mutter Dana, Vater Holger Heinemann-Wenzel, Tochter Kassandra (8) und Sohn Edgar (6) verbrachten fünf Drehtage mit dem Filmteam. „Es war für uns eine tolle und spannende, aber auch anstrengende Sache“, erzählte Dana Wenzel. Die Kinder hätten prima mitgemacht.

Dabei durfte die Familie nicht nur viele Kilometer durch die Landschaft rings um Ketzin radeln, sondern auch mit dem Kanu auf der Havel und auf dem Trebelsee paddeln. Eingefangen in Bildern wurden unter anderem das Schloss Paretz, die Kirche in Tremmen, die Mühle in Paretz, die Fähre und der Pferdehof Bialek in Tremmen.

Dass Familie Wenzel überhaupt diese Rolle bekam, daran ist Lothar Lehnhardt vom Dorfmuseum in Tremen „schuld“. „Es gab ja den Aufruf der Stadtverwaltung und des Filmteams, dass eine vierköpfige Familie gesucht wurde. Ich habe dann einen Vorschlag abgeben“, so Lothar Lehnhardt. Er ist der Onkel der Familie, die in Potsdam lebt. Dazu wirkt Dana Wenzel aber seit Jahren im Förderkreis der Dorfkirche Tremmen mit, kennt sich also in der Umgebung der Havelstadt aus.

„Es ist schon ein komisches Gefühl, wenn man überlegt, dass wir jetzt in diesem Imagefilm verewigt sind und uns vielleicht tausende fremde Menschen übers Internet ansehen können“, sagte Dana Wenzel.

Traumhafte Bilder mit Nebel und aufgehender Sonne sind dem Filmteam auf der Havel mit Fischer Lutz Schröder gelungen. „Uns kam es eben nicht nur darauf an, Sehenswürdigkeit an Sehenswürdigkeit und Museum an Museum zu reihen. Wir wollten auch das Dazwischen zeigen“, erklärte Filmstudent Leonhard Hollmann.

Von Jens Wegener

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