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Immer mehr Menschen pendeln zur Arbeit

Havelland Immer mehr Menschen pendeln zur Arbeit

Es werden immer mehr: Frauen und Männer, die im Havelland wohnen, aber außerhalb arbeiten. Die Pendlerarmee wächst. Wobei die Fachleute zwischen den Auspendlern, die außerhalb des Havellandes arbeiten, und den Einpendlern, die eben zum Arbeiten hierherkommen unterscheiden. Die Bundesagentur für Arbeit hat jetzt die Zahlen vorgelegt.

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Immer mehr Pendler, immer mehr Anforderungen an den Nahverkehr. In Falkensee ist das besonders spürbar.

Quelle: Lukas Schulze

Havelland. Es werden immer mehr: Frauen und Männer, die im Havelland wohnen, aber außerhalb arbeiten. Die Pendlerarmee wächst. Wobei die Fachleute zwischen den Auspendlern, die außerhalb des Havellandes arbeiten, und den Einpendlern, die eben zum Arbeiten hierherkommen unterscheiden. Die Bundesagentur für Arbeit hat jetzt die Zahlen vorgelegt.

Das Havelland zählt 33 432 Menschen, die zur Arbeit ihren Wohnort verlassen. Die meisten pendeln nach Berlin, das sind mehr als 20 000, die sich per Bahn, Bus, Auto oder Fahrrad auf den Weg machen. Ins Saarland fahren 13 Personen zur Arbeit, auch diese Minizahl wird in der Statistik vermerkt. Den Auspendlern stehen 14 116 Personen gegenüber, die täglich ins Havelland zur Arbeit fahren, davon kommen mehr als 5500 aus der Hauptstadt Berlin.

„Die Zahl der Pendler ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen“, sagt Melanie Speck von der Agentur für Arbeit Neuruppin. Jeweils mehr als 5000 Menschen sind unterwegs als noch vor fünf Jahren. Die Quote ist in allen Altersklassen hoch, lässt lediglich bei den über 65-Jährigen nach. „Jugendliche pendeln hauptsächlich nach Berlin“, kommentiert Melanie Speck die vorliegenden Zahlen. Deutlich weniger junge Arbeitssuchende haben im Land Brandenburg oder – aus dem Norden des Agenturbezirks Neuruppin kommend – in Mecklenburg-Vorpommern einen Job gefunden.

Die Statistik zeigt einen generellen Trend in der Gesellschaft – und der führt hin zu den großen Städten. Während Potsdam, Cottbus, Brandenburg an der Havel und Frankfurt/Oder mehr Ein- als Auspendler haben, ist das Verhältnis in allen Landkreisen umgekehrt. Das Havelland gehört mit seiner Berlin nahen Lage zu den pendlerstarken Regionen, erreicht aber nicht die hohen Zahlen wie Potsdam-Mittelmark oder Oberhavel.

Pendlerhochburg des Havellandes ist die Stadt Falkensee. Allein hier fahren mehr als 12 200 Frauen und Männer zum Arbeiten aus der Stadt heraus, was man auf allen Verkehrswegen deutlich merkt – wobei der Anteil bei Männern deutlich höher liegt als bei Frauen.

4759 Personen kommen zum Gelderwerb von außerhalb nach Falkensee, auch hier sind mehr Männer als Frauen auf Achse. Die Anzahl an Arbeitnehmern innerhalb des Arbeitsorts Falkensee wird mit 7211 angegeben.

Von Marlies Schnaibel

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