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Havelland In Rathenow spielt die Musik
Lokales Havelland In Rathenow spielt die Musik
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02:15 18.01.2016
Simone Seyfarth, Leiterin Musik- und Kunstschule Havelland (vorn) und Anke Heinsdorff, Bereichsleiterin Rathenow und Westhavelland und Vorsitzende des Regionalausschusses Brandenburg West. Quelle: Ch. Schmidt
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Rathenow

Seit mehr als fünf Jahrzehnten stellen sich deutschlandweit jedes Jahr mehrere tausend junge Musiker dem Wettbewerb „Jugend musiziert. Zum neunten Mal wird der Regionalwettbewerb für die Region Brandenburg West in der havelländischen Kreisstadt ausgerichtet. Dazu werden am 22. und 23. Januar wieder rund 1000 Gäste in Rathenow erwartet. Denn mit den 306 angemeldeten Teilnehmern aus acht Landkreisen und kreisfreien Städten kommen auch viele Eltern, Großeltern, Musikschullehrer und Juroren in die Stadt.

Von Freitagfrüh 9 Uhr bis Samstag 16 Uhr finden die öffentlichen Wertungsspiele im Kulturzentrum, in der „Alten Mühle“, in der Musik- und Kunstschule Havelland in der Bammer Landstraße und in der Aula der Weinberg Grundschule statt. Dann werden junge Pianisten, Sänger, Streicher und Bläser sowie Gitarristen und Akkordeonspieler den Ton in Rathenow angeben. Dazu gibt es an beiden Tagen jeweils um 19.30 Uhr eine öffentliche Abschlussveranstaltung im Theatersaal des Kulturzentrums mit Preisverleihung und Konzert.

Der Wettbewerbsgedanke soll nicht im Vordergrund stehen

Die Organisation des Wettbewerbs ist eine Mammutaufgabe, die Mitarbeiter der Musikschulen sowie rund 50 ehrenamtliche Helfer des Fördervereins Musikschule Rathenow und drei Mitarbeiter der Stadtverwaltung gemeinsam stemmen. Sowohl der Landkreis als auch die Stadt Rathenow unterstützten den Wettbewerb organisatorisch und personell und stellen Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung. Dazu gibt der Landkreis 3000 Euro. Ebenfalls 3000 Euro kommen von der Mittelbrandenburgischen Sparkasse (MBS). Die Sparkassen-Finanzgruppe investiert in diesem Jahr bundesweit 800 000 Euro in den Nachwuchswettbewerb, wie Dana Büttner, Leiterin der Sparkassenfiliale in Rathenow Nord, in einem Pressegespräch am Freitag erklärte.

„Jugend musiziert“ zum 53. Mal in Deutschland

Zum 53. Mal wird der Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ ausgetragen.

Die Schirmherrschaft hat auch in diesem Jahr Bundespräsident Joachim Gauck übernommen.

Rund eine halbe Million Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 27 Jahren haben in den letzten 53 Jahren an dem Wettbewerb teilgenommen.

Allein am Regionalwettbewerb Brandenburg West beteiligten sich seit 2002 rund 3800 Teilnehmer.

306 Teilnehmer zwischen 8 und 18 Jahren treten am 22. und 23. Januar in Rathenow an. Bundesweit sind es rund 20 000 Teilnehmer.

Anke Heinsdorff, Bereichsleiterin der Musikschule Havelland für Rathenow und das Westhavelland, betonte in dem Gespräch den jugendpflegerischen Charakter des Regionalwettbewerbs. Ihr ist es wichtig, dass nicht der Wettbewerbsgedanke im Vordergrund steht, sondern der Spaß am Musizieren. Rathenows Bürgermeister hob die Bedeutung des Wettbewerbs insbesondere im Jubiläumsjahr der Stadt hervor und machte deutlich, dass er auch 2017 Jugend musiziert in Rathenow unterstützt: „Wir wollen diesen Wettbewerb weiterhin.“

Region Brandenburg West hat die meisten Teilnehmer

Dem pflichtete auch Andreas Ernst, Dezernent für den Bereich Wirtschaft, Finanzen und Kultur des Landkreises, bei. 63 Teilnehmer schickt die Musik- und Kunstschule Havelland in den Wettbewerb. „Damit stellen wir nach Potsdam mit 65 Teilnehmern die zweitgrößte Zahl an Wettbewerbsteilnehmern“, erklärte Ernst stolz. Die Teilnehmer werden auch in diesem Jahr mit Sonderpreisen geehrt. Landrat, Bürgermeister, MBS sowie drei Fördervereine geben dafür insgesamt 1000 Euro.

Das Land Brandenburg wird für den Wettbewerb in die drei Regionen Nord/Ost, Süd und West aufgeteilt. Mit 182 Teilnehmern startete man 2002 den Regionalwettbewerb Brandenburg West in Rathenow. Mittlerweile zieht das Event mehr als 300 Musikschüler an. Damit hat sich der Wettbewerb in der havelländischen Kreisstadt 2016 zum teilnehmerstärksten entwickelt.

Von Christin Schmidt

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