Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Informationstafeln an drei Bahnhöfen geplant
Lokales Havelland Informationstafeln an drei Bahnhöfen geplant
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:15 04.10.2016
Am Bahnhof Nauen funktioniert die Fahrgastinformation. Quelle: Tanja M. Marotzke
Anzeige
Wustermark

Auf einer elektronischen Anzeigetafel über die abfahrenden und ankommenden Züge und Busse informiert zu werden, ist für Fahrgäste am Falkenseer und Nauener Bahnhof längst zur Gewohnheit geworden. Diesen Service soll es auch bald in der Gemeinde Wustermark geben. Einen entsprechenden Antrag zum Aufstellen dynamischer Fahrgastinformationen an den Bahnhöfen Wustermark, Elstal und Priort hatte die Fraktion der Linken im Juni gestellt. Jetzt liegen erste Ergebnisse der Wustermarker Verwaltung vor.

Die hatte sich bei der Nauener Stadtverwaltung über Kosten, Fördermittel und das Prozedere informiert, wie es beim Aufstellen der Tafel am Bahnhof Nauen abgelaufen ist. Die Erkenntnisse aus den Recherchen münden in der Empfehlung an die Wustermarker Gemeindevertreter, solche Informationstafeln für Wustermark und Priort für 2017 ins Auge zu fassen und entsprechende Fördermittelanträge an den Landkreis Havelland zu stellen. Für Elstal soll der Antrag auf Zuschüsse 2018 erfolgen, weil erst die Planungen für den Bahn-Campus der Havelländischen Eisenbahn uns des Landkreises vorliegen sollten.

„Die Gemeindeverwaltung hat ganze Arbeit bei der Prüfung unseres Vorschlages geleistet. Das Ergebnis zeigt, dass die Anschaffung einer elektronischen Fahrgastinformation‎ machbar ist, was Pendlern und Touristen künftig das Umsteigen erleichtert wird“, sagt Tobias Bank, Fraktionschef der Linken.

Geplant ist für Wustermark eine zehnreihige Tafel. Die Gesamtkosten werden mit 38 500 Euro beziffert, wobei der Eigenanteil der Gemeinde bei rund 12000 Euro liegen wird. In Priort kommt man mit einer sechsreihigen Fahrgastinformation aus. Die kostet 35 500 Euro, der Eigenanteil liegt bei 11 200 Euro. Auch in Elstal würde die Verwaltung nur eine sechsreihige Tafel vorsehen, wobei die Kosten nahezu identisch mit denen in Wustermark wären. Die Folgekosten für die drei Anlagen werden schätzungsweise pro Jahr etwa 1500 Euro betragen. Genauere Werte liegen aus Nauen noch nicht vor. Die Nutzungsdauer dieser Anlagen beträgt acht Jahre.

Grundlage für den Aufbau der Fahrgastinformation in Nauen war einen Vereinbarung zwischen der Stadt Nauen und der Havelbus Verkehrsgesellschaft. Havelbus war für die bauliche Umsetzung des Vorhabens verantwortlich, die Stadt stellte das Grundstück zur Verfügung, sorgte für den Elektroanschluss. Eine Förderung durch den Landkreis ist möglich, der Fördersatz für Planungsleistungen beträgt 50 Prozent, für Baukosten sogar 75 Prozent. Auf Nachfrage beim Landkreis wurde der Wustermarker Verwaltung die Fördermöglichkeit bestätigt, sagt Bauamtsleiter Wolfgang Scholz. Wobei die Anträge auf ÖPNV-Mittel rechtzeitig gestellt werden müssen. Auch Havelbus habe sich in ersten Anfragen bereit erklärt, auf Grundlage einer Vereinbarung mit der Gemeinde Wustermark zusammenzuarbeiten, um Anlagen der dynamischen Fahrgastinformation an den Bahnhöfen in Wustermark, Elstal oder Priort zu errichten, so Scholz.

Von Jens Wegener

Der Ortsverband Rathenow des Technischen Hilfswerks (THW) hat am Sonnabend mit einer Festveranstaltung sein 25-jähriges Bestehen gefeiert. Der Ortsverband hat gegenwärtig 27 Mitglieder. Zur Festveranstaltung eingeladen waren auch die Partner Feuerwehr und Rettungsdienst.

04.10.2016

Zum Saisonabschluss gab es im Rathenower Optikpark wieder eine Veranstaltung aus der Reihe „Menü & Poesie“. Diesmal wurden die gut 70 Gäste ins mittelamerikanische Mexiko versetzt. Zu essen gab es Tortillas, zu trinken Tequila und die Band „Mariachi Sol Latino“ lieferte die dazu passende Musik.

04.10.2016

Mehr als 80 interessierte Gäste ließen sich am Sonntag die zweite Lesung aus der Reihe „Literatur im Herrenhaus“ nicht entgehen. Dieses Mal las die bekannte Schauspielerin Eva Mattes aus dem Roman „Stolz und Vorurteil“ von Jane Austen. Dazu gab das Schloss Nennhausen die allerbeste Kulisse ab.

03.10.2016
Anzeige