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Havelland Geschmackvolles Andenken zur Buga
Lokales Havelland Geschmackvolles Andenken zur Buga
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06:58 23.08.2014
Mit Schokolade hat Ingo Möhring täglich zu tun. Da lag die Idee einer Buga-Schokolade nah. Quelle: M. Kniebeler
Rathenow

An die Bundesgartenschau 2015, da sind sich die Veranstalter einig, sollen die Besucher noch lange zurückdenken. Mit einem positiven Gefühl, versteht sich. Ingo Möhring, seines Zeichens Konditormeister, geht noch einen Schritt weiter. Er hätte gerne, dass die Buga nicht nur in guter, sondern auch in süßer Erinnerung bleibt. Und meint das ganz wörtlich. Möhring möchte, dass Buga-Gäste – egal ob sie nur ein paar Stunden oder ein paar Tage im Havelland verbracht haben werden – ein kleines geschmackvolles Andenken bekommen.

Kleine Täfelchen für jeden Besucher

Jeder kennt sie, die Miniatur-Täfelchen aus Schokolade, die man in Hotels und Pensionen auf dem Kopfkissen findet. Ingo Möhring ist der Meinung, dass diese Tafeln auch Besuchern des Havellandes das Leben versüßen sollen. Von industriell gefertigter Massenware hält Möhring allerdings reichlich wenig. Frei nach dem Motto „Wenn schon, denn schon“ hat er als Produzenten der Leckerei einen der bekanntesten Schokoladenfabrikanten der Welt ins Visier genommen: Die Schweizer Firma Barry Callebaut. Wobei das Unternehmen längst ein so genannter Global Player ist. Im Jahr 1996 fusionierten der berühmte belgische Schokoladenhersteller Callebaut und das nicht minder berühmte französische Schokoladenunternehmen Cacao Barry zu einem neuen Unternehmen mit dem Namen Barry Callebaut. Mittlerweile befindet sich der Firmensitz des größten Schokoladenproduzenten der Welt in der Schweiz.

Ab zur Chocolatier-Schule

In Paris betreibt der Konzern, der neben Masse auch für Klasse steht, eine eigene Chocolatier-Schule. Und dort hat Ingo Möhring einen Termin. Am 27. Oktober werden ihm Experten die unterschiedlichsten Schokoladen kredenzen. Und nach seiner Anweisung eine ganz individuelle Mischung zusammenrühren – die Buga-2015-Schokolade.
Natürlich bekommt nicht jeder eine Audienz bei den Callebaut-Chocolatiers. Möhring hat geschäftliche Kontakte zu dem Unternehmen, und er hat an der Pariser Schule schon mal eine Konditor-Schulung absolviert. Also wurde seine Anfrage wohlwollend behandelt.

Am Ende geht es aber auch in dieser Geschichte ums Geschäft. Steht die Mischung, wird Ingo Möhring die Schokolade bestellen und erwerben. Betriebe, die ihren Gästen ein ganz individuelles Betthupferl gönnen wollen, können sich dann Ende des Jahres an den Konditormeister wenden.

Geld verdienen wird er mit der Aktion nicht.

Darum geht es ihm auch nicht. „Ich will, dass wir das Beste aus der Chance Buga machen“, sagt Möhring. Es gehe darum, dass die Gäste das Havelland in guter Erinnerung behalten. Dass sie Freunden und Bekannten von der Schönheit der Natur und der Freundlichkeit der Menschen berichten. Und dass sie wiederkommen.
Die Wege zu diesem Ziel sind vielfältig. Ein Täfelchen feinster Schokolade, in ein glänzendes Papier mit Buga-Logo verpackt, wird keine Massen nach Rathenow bringen, sagt Möhring. Aber es könne beitragen zu dem guten Eindruck, den das Havelland bei seinen Besuchern gerne machen will.

Von Markus Kniebeler

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