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Havelland Initiative eröffnet Begegnungsstätte
Lokales Havelland Initiative eröffnet Begegnungsstätte
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10:29 07.11.2016
Morteza Taghaabsir (li.) mit einer Tombak (persische Trommel) und Mohsen Miri mit der Geige, beide aus Berlin, sorgten mit persischer Musik für gute Unterhaltung.   Quelle: Tanja M. Marotzke
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Falkensee

 „Was lange währt, wird gut“, sagt der Volksmund und die Eröffnung des interkulturellen Zentrums in der Bahnhofstraße 80 in Falkensee zeigt, wie Recht er damit hat. Fast zwei Jahre lang war die Initiative „Willkommen in Falkensee“ auf der Suche nach einem geeigneten Gebäude, in dem sie ihr Angebot präsentieren kann. Die Situation im angespannten Immobilienmarkt stellte die Engagierten zunächst vor Probleme. In der Bahnhofstraße 80, direkt am Bahnhof, sind sie nun fündig geworden.

Bereits vor einiger Zeit waren im Nachbarhaus die Künstler der „Made in Falkensee“-Künstlergemeinschaft eingezogen. Die Stadt Falkensee und die Lokale Agenda haben es nun möglich gemacht, dass auch in den ehemaligen Räumen der Biofreunde wieder Leben einzieht. Sprachkurse, Workshops, Regenbogencafés und interkulturelle Abende will die Willkommensinitiative hier veranstalten. „Jede und jeder soll sein Wissen und seine Hilfe hier anbieten können, um einen Beitrag für das Zusammenleben in der Stadt zu leisten. Im besten Fall entstehen auf dieser Basis selbstorganisierte Gruppen“, erklärt Kathleen Kunath, Sprecherin der Initiative, die Idee. Dabei gab sie das Motto vor: „Interaktion statt Konsum“.

 Das Begegnungszentrum soll Angebote zum Kennenlernen schaffen – zwischen Neu- und Alt-Falkenseern genauso wie zwischen Einheimischen und Geflüchteten. Die Koordination dieser Angebote soll Valerie Naske übernehmen. Sie ist selbst erst vor einigen Monaten nach Falkensee gezogen, hat interkulturellen Austausch studiert und freut sich auf ihre Aufgabe: „Durch meine Freunde habe ich davon erfahren, dass die Willkommensinitiative einen Koordinator für das Begegnungszentrum sucht. Jetzt wird es die Herausforderung sein, den Menschen zu zeigen, dass das Zentrum für alle Falkenseer da ist“, sagt sie. Unterstützt werden soll Naske durch zwei Stellen des Bundesfreiwilligendienstes.

 Viele waren am Sonntag gekommen, um der Willkommensinitiative zur Eröffnung zu gratulieren – darunter Gregor Renner. Als Vorstandsvorsitzender der lokalen Agenda 21 unterstütze er die Willkommensinitiative von Anfang als Schirmherr, um das Betreiben des Zentrums überhaupt erst zu ermöglichen. Bürgermeister Heiko Müller (SPD) gratulierte im Namen aller Falkenseer und machte deutlich, was er sich vom neuen Zentrum erhofft: „Egal ob man aus München, Syrien oder Afghanistan hierher kommt, alle suchen Anschluss. Diesen können sie in diesem Zentrum finden.“

Als Mitbringsel zur Eröffnung hatten die Ortsvereine der CDU und der SPD Geldgeschenke dabei, um die Willkommensinitiative bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Barbara Richstein (CDU) erinnerte an den Beschluss der Falkenseer Stadtverordnetenversammlung aus dem Jahr 2013, mit dem sich die Stadt freiwillig zur Aufnahme von Geflüchteten bereiterklärte: „Deswegen darf ich der Willkommensinitiative auch im Namen aller Stadtverordneten zum neuen Begegnungszentrum gratulieren, mit dem Integration noch besser gelingen kann“, sagte sie.

 Die Geflüchteten selbst bedankten sich bei den Falkenseern für ihre Hilfsbereitschaft und sagten: „Wir wünschen uns, dass es solche Hilfe in jedem Ort in Deutschland und der Welt gibt!“

Von Markus Kollberg

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