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Havelland Installation der Treppentürme hat begonnen
Lokales Havelland Installation der Treppentürme hat begonnen
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02:15 05.11.2017
Mithilfe eines Krans wird vor der westlichen Kopfseite von Haus 1 der Weinbergschule der Treppenturm aufgebaut. Quelle: Markus Kniebeler
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Rathenow

Tonnenschwere Stahlelemente, ein großer Kran und eine Hand voll Facharbeiter – am Donnerstagvormittag begann an Haus 1 der Weinbergschule, was eigentlich schon vor einem Monat hätte erledigt werden sollen: Die Installation der Treppentürme.

Zur Erinnerung: Anfang Oktober war laut Bauplan der Termin für den Aufbau der beiden stählernen Außentreppen. An den beiden Kopfseiten von Haus 1 müssen diese installiert werden, um den Schülern im Notfall einen zweiten Fluchtweg zu ermöglichen. Bislang gab es in dem Schulgebäude nur das zentrale Treppenhaus, um in die Obergeschosse zu gelangen. Die aktuellen Brandschutzbestimmungen machen nun, da das Haus umgebaut wird, die Installation eines zweiten Fluchtwegs erforderlich. Künftig wird der Weg nach draußen nicht mehr nur durch das zentrale Treppenhaus möglich sein. Sondern auch über die beiden Treppentürme, die über eine Tür zum Flur betreten werden können.

Der Aufbau der Türme ist baulich keine besondere Herausforderung. Sie werden von außen vor die Fassade gesetzt. Allerdings stießen die Bauarbeiter beim Ausheben der Gruben für die Fundamente Anfang Oktober auf eine Wasserleitung, die auf keinem der Pläne eingezeichnet war. Aus diesem Grunde wurde der Kraneinsatz verschoben. Dann stellte sich nach eingehender Prüfung heraus, dass die Leitung unbedeutend ist und deinstalliert werden kann. Deshalb kann nun mit dem Bau der Außentreppen begonnen werden.

Den Anfang macht die Treppe an der westlichen Kopfseite des Schulgebäudes. Am Donnerstag haben die Arbeiten begonnen, Anfang der kommenden Woche sollen sie abgeschlossen werden. Danach wird der Turm auf der östlichen Kopfseite installiert.

Auch die Arbeiten im Inneren der Schule stehen vor der Vollendung. Nach Auskunft von Rathenows Baumamtsleiter Matthias Remus werde man Ende November, von einigen Restarbeiten abgesehen, mit der Sanierung durch sein. Bezogen werden die schicken Räumlichkeiten in Haus 1 dann aber noch nicht. Man habe sich mit der Schulleitung verständigt, den Umzug auf die stille Zeit am Jahresende zu verlegen, um die Beeinträchtigung des Schulbetriebs so gering wie möglich zu halten, so Remus. Voraussichtlich werde man die Weihnachtsferien nutzen, um das Mobiliar zurück in Haus 1 zu schaffen.

Bis zum Sommer werden dann beide Häuser der Weinbergschule genutzt werden können. In den großen Ferien des kommenden Jahres könnte dann der Leerzug von Haus 2 erfolgen, das ebenfalls für eine Generalsanierung vorgesehen ist. Allerdings muss zuvor die Finanzierung geklärt werden. Dass soll Ende dieses Jahres in der Stadtverordnetenversammlung per Nachtragshaushalt geschehen. Geht der durch, dann zieht im Sommer die Schule komplett von Haus 2 in Haus 1 – und wird dort so lange bleiben, bis die Sanierung von Haus 2 abgeschlossen ist.

Von Markus Kniebeler

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