Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Jahnberge hat eine neue Ortsvorsteherin

Havelland Jahnberge hat eine neue Ortsvorsteherin

Der Wiesenauer Ortsteil Jahnberge (Havelland) hat wieder eine Ortsvorsteherin. Die Gemeindevertreter wählten Astrid Beck auf diesen ehrenamtlichen Posten. Sie wird das Amt bis zur nächsten Kommunalwahl inne haben, dann entscheiden wieder die Bürger darüber. Vorgängerin Elke Bonanaty war nach Querelen zum 1. August dieses Jahres zurückgetreten.

Voriger Artikel
Im Olympischen Dorf könnten Kriegstote liegen

Bürgermeister Frank Donner gratuliert Astrid Beck.

Quelle: Andreas Kaatz

Wiesenaue. Für die restlichen anderthalb Jahre hat der Ortsteil Jahnberge wieder eine Ortsvorsteherin. Bis zur Kommunalwahl 2019 wird Gemeindevertreterin Astrid Beck den ehrenamtlichen Posten inne haben. Sie wurde am Montag einstimmig von den Gemeindevertretern gewählt.

Astrid Beck folgt auf Elke Bonanaty, die nach Querelen zum 1. August sowohl als Ortsvorsteherin als auch als Gemeindevertreterin zurückgetreten war. „Ich muss sagen, dass ich lange gebraucht habe, um mich dafür zu entscheiden“, sagte sie. Denn es seien Gerüchte gestreut worden, dass sie sich gegen Elke Bonanaty gewandt habe, um den Job zu bekommen.

Das bestreitet Astrid Beck und will jetzt nach vorne schauen: „Wir starten durch. Ich möchte, dass die Bürger wieder enger zusammenrücken und dass statt Gerüchten eine Vertrauensbasis geschaffen wird.“
Denn wie berichtet hat der kleine Ortsteil Jahnberge in der Vergangenheit immer wieder durch persönliche Querelen unter Einwohnern von sich reden gemacht, aber auch zwischen Bürgern und Ortsvorsteherin. Astrid Beck will nun „ein interessantes, vernünftiges Dorfleben“ dagegen setzen.

Mit dem unlängst gegründeten Festkomitee sieht sie den Ortsteil auf einem guten Weg. So gab es im Frühjahr ein Osterfeuer sowie kürzlich ein Sommerfest. „Wir wollen weiterhin die Möglichkeit schaffen, mittels Festen Jung und Alt, Neubürger und Alteingesessene zusammenzubringen und damit eine Plattform zu schaffen, dass sie sich kennenlernen können“, so die Ortvorsteherin. Beim für dieses Jahr noch geplanten Spieleabend und Adventskaffeetrinken sollen die Bürger ihre Wünsche für 2018 äußern.

Zudem räumte Astrid Beck mit einem weiteren Gerücht auf. Angeblich soll die alljährliche Seniorenausfahrt 2017 deshalb ausgefallen sein, weil das Festkomitee das gesamte Geld aus dem Kulturfonds für sich beansprucht habe. Doch dies stimme nicht. Vielmehr sei die Organisation der für Ende August geplanten Fahrt nach Elke Bonanatys Rücktritt nicht weitergeführt worden.

Im Kulturfonds sind derzeit noch rund 800 Euro, die die Gemeindevertreter zwischenzeitlich gesperrt, aber nach der Wahl von Astrid Beck am Montag wieder freigegeben haben. Sie sollen für eine Seniorenfahrt nach Dresden am 28. November verwendet werden – für Jahnberger und, falls noch Plätze frei sind, auch für Rentner aus anderen Ortsteilen. Ab 2018 werden Senioren aus ganz Wiesenaue teilnehmen können. Christian Alves Pereira hat für die Dresden-Fahrt drei Angebote eingeholt. Ursprünglich bewarb er sich ebenfalls als Ortsvorsteher, „aber nur als Option, falls sich niemand anderer findet“.

Anlass für Elke Bonanatys Rücktritt waren Vorwürfe, dass sie sich eigenmächtig dafür eingesetzt haben soll, dass Jahnberge nach Fehrbellin eingemeindet wird. Sie hat dies immer bestritten.

Von Andreas Kaatz

Voriger Artikel
Mehr aus Havelland
54cc601a-1560-11e8-badb-9de1240b9779
Neugeborene aus dem Havelland

Die Geburt eines Kindes ist das größte Glück und der bewegendste Moment im Leben vieler Menschen. Die MAZ begrüßt die kleinen Erdenbürger im Landkreis Havelland – und feiert die Ankunft der Zwerge mit einer fortlaufend aktualisierten Bildergalerie.

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg