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Havelland Jahnberge hat eine neue Ortsvorsteherin
Lokales Havelland Jahnberge hat eine neue Ortsvorsteherin
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19:20 17.10.2017
Bürgermeister Frank Donner gratuliert Astrid Beck. Quelle: Andreas Kaatz
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Wiesenaue

Für die restlichen anderthalb Jahre hat der Ortsteil Jahnberge wieder eine Ortsvorsteherin. Bis zur Kommunalwahl 2019 wird Gemeindevertreterin Astrid Beck den ehrenamtlichen Posten inne haben. Sie wurde am Montag einstimmig von den Gemeindevertretern gewählt.

Astrid Beck folgt auf Elke Bonanaty, die nach Querelen zum 1. August sowohl als Ortsvorsteherin als auch als Gemeindevertreterin zurückgetreten war. „Ich muss sagen, dass ich lange gebraucht habe, um mich dafür zu entscheiden“, sagte sie. Denn es seien Gerüchte gestreut worden, dass sie sich gegen Elke Bonanaty gewandt habe, um den Job zu bekommen.

Das bestreitet Astrid Beck und will jetzt nach vorne schauen: „Wir starten durch. Ich möchte, dass die Bürger wieder enger zusammenrücken und dass statt Gerüchten eine Vertrauensbasis geschaffen wird.“
Denn wie berichtet hat der kleine Ortsteil Jahnberge in der Vergangenheit immer wieder durch persönliche Querelen unter Einwohnern von sich reden gemacht, aber auch zwischen Bürgern und Ortsvorsteherin. Astrid Beck will nun „ein interessantes, vernünftiges Dorfleben“ dagegen setzen.

Mit dem unlängst gegründeten Festkomitee sieht sie den Ortsteil auf einem guten Weg. So gab es im Frühjahr ein Osterfeuer sowie kürzlich ein Sommerfest. „Wir wollen weiterhin die Möglichkeit schaffen, mittels Festen Jung und Alt, Neubürger und Alteingesessene zusammenzubringen und damit eine Plattform zu schaffen, dass sie sich kennenlernen können“, so die Ortvorsteherin. Beim für dieses Jahr noch geplanten Spieleabend und Adventskaffeetrinken sollen die Bürger ihre Wünsche für 2018 äußern.

Zudem räumte Astrid Beck mit einem weiteren Gerücht auf. Angeblich soll die alljährliche Seniorenausfahrt 2017 deshalb ausgefallen sein, weil das Festkomitee das gesamte Geld aus dem Kulturfonds für sich beansprucht habe. Doch dies stimme nicht. Vielmehr sei die Organisation der für Ende August geplanten Fahrt nach Elke Bonanatys Rücktritt nicht weitergeführt worden.

Im Kulturfonds sind derzeit noch rund 800 Euro, die die Gemeindevertreter zwischenzeitlich gesperrt, aber nach der Wahl von Astrid Beck am Montag wieder freigegeben haben. Sie sollen für eine Seniorenfahrt nach Dresden am 28. November verwendet werden – für Jahnberger und, falls noch Plätze frei sind, auch für Rentner aus anderen Ortsteilen. Ab 2018 werden Senioren aus ganz Wiesenaue teilnehmen können. Christian Alves Pereira hat für die Dresden-Fahrt drei Angebote eingeholt. Ursprünglich bewarb er sich ebenfalls als Ortsvorsteher, „aber nur als Option, falls sich niemand anderer findet“.

Anlass für Elke Bonanatys Rücktritt waren Vorwürfe, dass sie sich eigenmächtig dafür eingesetzt haben soll, dass Jahnberge nach Fehrbellin eingemeindet wird. Sie hat dies immer bestritten.

Von Andreas Kaatz

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