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Japanische Kultur in Rathenow

Die Stadt vergab ihren Kulturförderpreis und ihren Jugendförderpreis Japanische Kultur in Rathenow

Einige Ausstellungen in Rathenow haben Rin Terada in seiner Wahlheimat bekannt gemacht, wo der Japaner seit vier Jahren lebt und arbeitet. Erstmals trat er im April 2011 in die Öffentlichkeit, nun erhielt er den Kulturpreis der Stadt Rathenow .

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Quelle: Uwe Hoffmann

Rathenow. Für die Opfer des Reaktorunfalls in seiner Heimatregion Fukushima organisierte er ein Benefizkonzert im Kulturzentrum. Zu seinen vielen Auszeichnungen wie dem japanischen "Kahoku"-Kunstpreis in den Jahren 1970, 1971 und 1973 kam jetzt der Kulturpreis der Stadt Rathenow dazu.

Zum Stadtfest überreichte Bürgermeister Ronald Seeger den mit 500 Euro dotierten Preis. "Mittlerweile verbindet mich eine Freundschaft mit Rin Terada", sagte Ronald Seeger. "Rin Terada wurde durch Sebastian Lodwig im Kulturausschuss der Stadt vorgeschlagen", sagte SPD-Fraktionsvorsitzender Hartmut Rubach. "Teradas Kunst wirkt über Rathenow weit hinaus." Der Buddhismus, die Zen-Philosophie, ist wichtig im Leben und in der Kunst Rin Teradas. Traditionelle und moderne Formen der japanischen Ästhetik fließen in sein malerisches Werk ein. Er arbeitet mit Farbe, Papier, Textilien, Holz und verwendet auch Gold und Silber.

Zum Stadtfest verlieh Bürgermeister Seeger gemeinsam mit der Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, Diana Golze, und Streetworker Tilo Windt auch den Jugendförderpreis. Vertreter des Kinder- und Jugendparlaments konnten den Preis dieses Jahr nicht vergeben, da sie bei einem landesweiten Treffen von Jugendvertretungen weilten. Vorgeschlagen wurde dieses Jahr Bernd Gensicke. Mit Schülern der Duncker-Oberschule baute er das Schiff "Johanna", das vor wenigen Tagen seinen Stapellauf hatte.

Als Bauleiter wirkte er während der 1. Kinderstadt. Santino Simon kümmert sich als Bundesfreiwilligendienstleistender um die Jugendlichen im Madhouse. Lilia Ertel kümmert sich beim Verein Brücke um die Integration von Migranten. Der vierte Vorschlag galt dem Kreisverband der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft. Den mit 300 Euro dotierten Jugendförderpreis des Kinder- und Jugendparlaments erhielt dieses Jahr aber Carsten Schulz. Seit eineinhalb Jahren leitet er das Jugendhaus "Oase" in der Bergstraße. Eines seiner ersten Projekte war der Beachvolleyballplatz für Jugendliche, der im August mit einem Turnier eingeweiht werden konnte. Pfarrer Wolf Schöne schlug Carsten Schulz per Facebook vor. "Die Jury würdigt damit die Wichtigkeit hauptamtlicher Jugendarbeit in der Stadt Rathenow", heißt es in der Begründung der Jury. "... und bittet die Politik, die Strukturen der Jugendarbeit dauerhaft zu erhalten." Der Preisträger konnte nicht anwesend sein. Die Übergabe des Preises wird in den nächsten Tagen nachgeholt.

Von Uwe Hoffmann

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