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Havelland Jugendklub im neuen Domizil
Lokales Havelland Jugendklub im neuen Domizil
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19:40 30.06.2016
Marco Fricke (r.) spricht mit Wolfgang Jung, Nora Schiller von der Stadtverwaltung und Angelika Zöllner (l.) vom Ortsbeirat. Quelle: Andreas Kaatz
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Groß Behnitz

Endlich ist es soweit. Der Groß Behnitzer Jugendklub konnte vor einigen Tagen seine neuen Räume im Dachgeschoss der Alten Schule beziehen. Zuletzt haperte es noch am fehlenden zweiten Fluchtweg. Der ist mittlerweile hergestellt. Im Ernstfall geht es über eine Treppe, die außen am Haus angebracht ist, nach unten.

„Mit dem Jugendklub findet der Bezug der Alten Schule seinen Abschluss, auch wenn die Friseurin uns wieder abhanden gekommen ist“, sagte Ortsvorsteher Wolfgang Jung bei einer kleinen Einweihung nach der Ortsbeiratssitzung. Er bedankte sich bei Bürgermeister Detlef Fleischmann (SPD) dafür, dass die Stadt die finanziellen Mittel für den Umbau des Gebäudes zu einem Dorfgemeinschaftshaus bereitgestellt hat. Wenn auch die Außentreppe eher an einen Bahnsteig erinnert, wie er schmunzelnd meinte.

„Wir sind derzeit noch beim Nestbau“, erzählte der ehrenamtliche Jugendklubleiter Marco Fricke. Vor gut zwei Wochen zog der Club von seinem bisherigen Domizil im Kita-Gebäude in die neuen Räume unterm Dach. Ein Großteil des Mobiliars wie Couch und Tische wurde mitgenommen.

Rund 15 Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis 24 Jahre besuchen regelmäßig den Club. Zu ihnen gehört auch Lukas. Der 17-Jährige muss sich erst noch anfreunden mit den neuen Räumen. „Früher war alles größer, da hatten wir auch den Billardtisch drin gehabt.“ Und weil noch andere Nutzer im Haus sind, darf es auch nicht ganz so laut sein. Bastian (16) vermisst die große Wiese, die bisher gleich vor der Tür war. Und Patrick (29), der manchmal in den Klub kommt, findet es gut, dass es weitergeht: „Es ist nicht besser, aber auch nicht schlechter als vorher.“

Geöffnet ist der Klub nur, wenn Marco Fricke oder sein Stellvertreter auch Zeit haben. Er findet es gut, dass die Jugendlichen vor dem Umbau nach ihrer Meinung gefragt worden sind. Deshalb wurde unter anderem auch auf eine Abtrennung zwischen Küche und Essenraum verzichtet. Zum Mehrzweckraum mit Couch, Fernseher und Tischtennisplatte wurde jedoch eine Wand eingezogen.

„Wir wollen es uns mindestens so schön machen wie im alten Klub“, sagt Marco Fricke. Eine Dartscheibe soll auch noch kommen. Wenn es mal Probleme geben sollte, dann wendet er sich an die Nauener Jugendkoordinatorin. „Sie kümmert sich umgehend. Wir werden nicht im Stich gelassen“, sagt er.

Nun ist auch er gespannt , ob die jungen Besucher den Klub auch am neuen Standort annehmen. Viele sagen lässt sich noch nicht. „Im Sommer ist sowieso immer Flaute.“

Von Andreas Kaatz

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