Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Jugendliche auf der Suche nach dem Traumjob
Lokales Havelland Jugendliche auf der Suche nach dem Traumjob
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:10 14.01.2016
Mitarbeiter Michael Dammenhein (2 v.r.) und Geschäftsführer Michael Schmidt erläutern die Ausbildungsmöglichkeiten der Havelländischen Abfallwirtschaftsgesellschaft. Quelle: Danilo Hafer
Anzeige
Paaren im Glien

„Wir sind sehr zufrieden, da wir bereits die ersten Bewerbungen entgegennehmen konnten“, sagte Martina Wand, Ausbildungsbeauftragte der Havelland-Kliniken. Neben rund 80 weiteren Unternehmen und Betrieben aus den unterschiedlichsten Branchen, standen die Havelland-Kliniken interessierten Schülern auf der Ausbildungsbörse am Donnerstag, im Märkischen Ausstellungs- und Freizeitzentrum (MAFZ), Rede und Antwort. Bei den Havelland-Kliniken konnten sich die Jugendlichen über fünf verschiedene Berufe informieren. Vom Altenpfleger bis zum Koch. Vor allem das Interesse am Beruf des Notfallsanitäters sei hoch. Doch auch bei den Gesundheits- und Krankenpflegern könne sich Martina Wand nicht beklagen. Allein im letzten Jahr haben die Havelland-Kliniken zehn Auszubildende in diesem Beruf eingestellt. Und bemerkenswert ist auch: „Fast alle Jugendlichen, die bei uns eine Ausbildung anfangen, kommen tatsächlich aus der Region“, so Martina Wand.

Für Sven Gädecke gestaltet sich die Suche nach passenden Auszubildenden deutlich schwerer. „Fleischer ist halt einfach kein Traumberuf“, so Gädecke, dessen Fleischerei in Falkensee bereits seit 55 Jahren existiert. Da er in der Region niemanden mehr findet, der den Beruf des Fleischers erlernen möchte, musste er zu anderen Mitteln greifen. „Ich habe extra ein Zimmer ausgebaut, in dem der Auszubildende wohnen kann und suche jetzt auch in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg nach passenden Bewerbern“ so Gädecke. Und wenn er auch dort niemanden findet, müsse er wohl in Polen suchen, sagt er.

Für die Schülerinnen Lisa und Denise vom Marie-Curie-Gymnasium Dallgow ist die Messe eine gute Möglichkeit zu sehen, welche Ausbildungsberufe in der Region angeboten werden. Ihr Traumberuf sei allerdings noch nicht dabei gewesen, sagten sie. „Ich möchte ja eigentlich Psychologie studieren, habe aber auch überlegt nach der zehnten Klasse erst mal eine Ausbildung zu machen“, so Denise. Genaue Gedanken werde sie sich aber wohl erst in den Sommerferien machen.

„Man muss sich einfach mehr einfallen lassen, um die Jugendlichen zu begeistern“, sagte Michael Schmidt, Geschäftsführer der Havelländischen Abfallwirtschaftsgesellschaft (HAW). Auch sein Betrieb habe Probleme die passenden Bewerber zu finden. Ein Grundproblem sei, dass es generell zu wenig Jugendliche gebe und noch weniger, die eine Ausbildung, zum Beispiel zum Kraftfahrer, machen möchten. Ein weiterer Punkt sei die sinkende Qualität der Schulnoten. Daher wolle man sich in Zukunft noch mehr um die Nachwuchsgewinnung kümmern. „In diesem Jahr haben wir auf unseren Visitenkarten auch QR-Codes, die die Jugendlichen scannen können. Wir sehen dann, wer sich wirklich noch mal mit unserem Unternehmen befasst hat“, sagte Michael Dammenheim, kaufmännischer Leiter der HAW. Die Ausbildungsbörse im MAFZ wird jährlich vom Landkreis Havelland, der Industrie- und Handelskammer, der Agentur für Arbeit, der Kreishandwerkschaft und der Zukunftsagentur Brandenburg organisiert.

Von Danilo Hafer

Havelland Strodehner Schriftsteller legt neues Zappa-Buch vor - Walter Aues neunter Streich

Der Strodehner Schriftsteller Walter Aue verewigt seit 2010 den Berliner Kneipenkater Zappa in seinen essayistischen Büchern. Nun ist der neunte Band der Reihe erschienen, und der zehnte ist bereits in Arbeit. Dann soll Schluss sein, aber die Hand dafür ins Feuer legen sollte man nicht – denn bei Walter Aue weiß man nie.

17.01.2016
Havelland Ketziner Neujahrsempfang - Vielleicht doch ein Fischerfest

Sechs weitere Einträge ins goldene Buch der Stadt Ketzin/Havel gab es beim Neujahrsempfang. Unter der 64 in dem seit 2004 geführten Buch steht jetzt Landrat Burkhard Schröder.

14.01.2016

Das Tierheim an der Bammer Landstraße von Rathenow hat im vergangenen Jahr so viele Katzen aufnehmen müssen wie noch niemals zuvor. 192 sind es gewesen. Da kam es gut an, dass die Katzenfutterspenden für das Heim zugenommen haben. Im Gegenzug ist die Menge des gespendeten Hundefutters aber geringer geworden.

17.01.2016
Anzeige