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Jugendliche wollen Burger essen

Rathenow bisher noch ohne Fastfood-Ketten Jugendliche wollen Burger essen

Braucht Rathenow ein Burger-Schnellrestaurant? Zwar gibt es bereits eines, direkt neben dem Kino logiert ein amerikanischer Diner. Für Jugendliche haben diese Restaurants aber meist nur dann einen klangvollen Namen, wenn sie zu den bekannten großen Ketten gehören, die weltweit agieren. Die fehlen in der Optikstadt bisher.

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Ob Rathenow eine Filiale eines der weltweit agierenden Burger-Ketten bekommt, ist unklar.

Quelle: dpa

Rathenow. Ein Schnellrestaurant á la McDonals oder Burger-King, das wünschen sich die Rathenower Jugendlichen, weiß Cornelia Brüch vom Kinder- und Jugendparlament Rathenow. Sie war zu Gast bei der Kreisversammlung von Bündnis 90/Die Grünen in Rathenow und informierte über die Arbeit des Rathenower Kinder- und Jugendparlaments. Der Wunsch nach einer Burger-Bude ist nicht neu.

Immerhin hat es schon zwei Anfragen von den großen Burger-Ketten gegeben. Einmal gab es eine Anfrage zum Standort Rathenow-Süd in der nähe der großen Kaufhallen. Eine zweite Anfrage bezog sich auf ein Privatgrundstück. Die erste Initiative verlief im Sand, weil Rathenow schon damals nicht genügend Einwohner hatte. Die zweite Initiative scheiterte an Eigentumsfragen, das Grundstück war in Privatbesitz.

„Brauchen Rathenower Jugendliche wirklich ein McDonalds oder Burger King?“ Ursula Nonnemacher aus Falkensee wollte es bei der Kreisversammlung der Grünen gar nicht glauben. „Wir haben eine Umfrage vor Schulen gemacht und wurden damit konfrontiert, dass die Jugendichen in Falkensee sehr stark auf gesunde Ernährung achten und sich gegen Massentierhaltung aussprechen.“

Ob der Jugenliche in Falkensee weniger Burger-affin ist als in Rathenow, ist bisher nicht statistisch belegt. Fakt ist, dass es rund um Falkensee jede Menge Restaurants der großen Burgerketten gibt. Und so mag die Schlussfolgerung von Cornelia Brüch ein Anhaltszeichen sein. „Vielleicht suchen Jugendliche in Rathenow nur einen passenden Treffpunkt.“

Burger hin, Treffpunkt her. Natürlich hatte Cornelia Brüch noch mehr über das Jugendparlament in Rathenow zu berichten – schließlich gehört es zu den erfolgreichsten Projekten dieser Art im Land Brandenburg – und dafür gab es bei den Bündnisgrünen Applaus.

Von Joachim Wilisch

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