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Jung und Alt weihen neuen Freizeitplatz ein

Rathenow Jung und Alt weihen neuen Freizeitplatz ein

Am Freitag wurde Rathenows neuer Freizeitplatz am Körgraben erstmals belebt. Rund 50 Rathenower kamen zur Einweihung der Feuerstelle. Organisatoren und Gäste zeigten sich äußerst zufrieden. Es ist das erste Teilprojekt von vielen. Schon in den nächsten Monaten soll das nächste Vorhaben umgesetzt werden.

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Gemütliches Beisammensein am Lagerfeuer – die rund 50 Gäste waren sich einig, das war ein gelungener Auftakt. Quelle: Ch. Schmidt

Rathenow. Lange haben André Neidt, Jens Hubald, Martin Skowronek und zahlreiche Helfer auf dieses Ereignis hingearbeitet: Die erste Veranstaltung auf dem neuen Freizeitplatz am Körgraben. Am Freitagnachmittag war es so weit, das erste Teilprojekt, eine Feuerstelle, wurde eingeweiht und damit der „Rideplatz“ zum ersten Mal belebt. Etwa 50 Interessierte kamen trotz des recht kühlen Wetters und blieben bis zum frühen Abend. „Ich bin sehr zufrieden. Wir hatten ja nicht erwartet, dass sich hier gleich die ganze Stadt trifft. Die Beteiligung zeigt, dass sich viele für den Platz interessieren“, so Rathenows Jugendkoordinator Tilo Windt. Positiv überrascht waren auch Stadtplaner Jens Hubald und André Neidt vom Kreissportbund Havelland, die maßgeblich an den Vorbereitungen beteiligt waren und mit großem Engagement an der Umsetzung des Projekts „Rideplatz“ arbeiten.

All zu viel Arbeit hatte die Feuerstelle nicht gemacht. Eine recht große Vertiefung aus Beton war bereits vorhanden. Die heutige Feuerstelle ist nämlich ein Überbleibsel des früheren Reitplatzes. Einst diente es als Hindernis für den Reitsport. Mit den Jahren war die Fläche zugewachsen. Tatkräftige Helfer legten die „Feuerschale“ nun frei. Nächste Woche soll sie noch mit Feldsteinen umrandet werden, verriet der Stadtplaner. Rings um die Feuerstelle stehen robuste Holzbänke, die am Freitag von vielen Gästen genutzt wurden. Zur Verfügung gestellt hat sie Rathenows Stadtförster Thomas Querfurth.

Auch Abgeordnete machten sich ein Bild vom neuen „Rideplatz“

Eines wurde an diesem Tag deutlich, das Ziel, den neuen „Rideplatz“ als einen Ort zu gestalten, der für alle Generationen offen ist, für die verschiedensten Interessen und Bedürfnisse etwas bietet und die unterschiedlichsten Menschen zusammen bringt, scheint aufzugehen. Schon am Freitag mischten sich auf dem Platz junge Familien, Jugendliche und Senioren. Die jüngsten Besucher jagten einem großen Weltball hinterher, einige Jugendlichen machten es sich auf den neuen Bänken bequem, ebenso die Senioren.

Der „Rideplatz“ soll ein Platz für alle Generationen werden

Der „Rideplatz“ soll ein Platz für alle Generationen werden. Dass das gelingen kann, wurde am Freitag deutlich.

Quelle: Christin Schmidt

Am Grill bereiteten Saeed Molaie und seine Helfer Wraps, Spieße und Bratwürste vor, während die Gäste angeregt plauderten. Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr hatten ein Auge auf das Feuer und im hinteren Bereich des Platzes probierten sich Groß und Klein im Bogenschießen. Auch einige Abgeordnete, wie die Vorsitzende des Bildungsausschusses, Karin Dietze (Die Linke), Daniel Golze (Die Linke) und Andreas Genicke (CDU) mischten sich unter die Gäste. Dabei waren außerdem Mitglieder des Seniorenrates.

Pumptrack und Calesthenics-Anlag sollen nun entstehen

Auch Streetworkerin Kathrin Wittek ließ sich die erste Veranstaltung auf dem „Rideplatz“ nicht entgehen. Sie begrüßt das Vorhaben und engagiert sich selbst in einer der Arbeitsgruppen, die in den nächsten Monaten weitere Teilprojekte umsetzen wollen. „Ich hoffe, dass dieser neue Platz dazu beträgt, Konflikte im öffentlichen Raum zu minimieren und dass die Jugend diesen Ort als Treffpunkt und Anlaufstelle annimmt. Künftig könnten junge Rathenower hier gemeinsam Projekte umsetzen“, so Wittek. Und noch einen Wunsch hat sie: „Ich würde es begrüßen, wenn wir das Gelände künftig auch für größere Veranstaltungen wie Taste of Hip-Hop nutzen können.“

Dem steht auch André Neidt offen gegenüber. „Die Feuerstelle ist natürlich nur der erste Schritt. Hier wird in diesem Jahr auf jeden Fall noch einiges passieren. Das Geld ist da, ebenso die Ideen und das Material. So bald die Baugenehmigungen vorliegen, können wir zum Beispiel den von vielen Jugendlichen ersehnten Pumptrack für den Rollsport bauen“, sagt André Neidt. Auch die Calesthenics-Anlage, eine Art Outdoor-Fitness-Anlage soll noch in diesem Jahr entstehen.

Dass es tatsächlich bald losgehen kann, davon zeugen auch die rund zehn LKW-Ladungen Sand-Lehm-Gemisch, die bereits auf dem Platz liegen. Am Freitag konnten die Jüngsten die kleinen Hügel noch zum Toben nutzen. Bald soll daraus der erwähnte Pumptrack werden. „Egal was hier in den nächsten Monaten entsteht, der Platz wird in jedem Fall belebt. Zur Not geht das auch mit mobilen Angeboten wie Bogenschießen oder Cricket“, verspricht André Neidt. Der Football Verein habe bereits Interesse bekundet das Gelände nutzen zu wollen. Platz gibt es auf den rund 17 000 Quadratmetern allemal.

Auch die Kinder hatten ihren Spaß

Auch die Kinder hatten ihren Spaß. Sie vergnügten sich mit dem großen Weltball auf der Wiese.

Quelle: Christin Schmidt

Von Christin Schmidt

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