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Havelland Junge Havelländer begeistert vom Angelcamp
Lokales Havelland Junge Havelländer begeistert vom Angelcamp
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12:05 29.07.2015
Junge Teilnehmer mit dem ersten Fang des Tages. Quelle: André Neidt
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Havelland

Von wegen die Jugend hängt nur vor der Spielkonsole. Die Natur kann mindestens genauso spannend sein. Das hat das erste Angelcamp der havelländischen Kreissportjugend bewiesen, das am vergangenen Wochenende am Gräniger See stattfand. Dreizehn Jungen und drei Mädchen tummelten sich am Freitag und Samstag von 8 bis 20 Uhr am Wasser. Sie hatten sich als Erste für das Camp angemeldet und die begehrten Plätze ergattert. „Ich hätte locker drei Camps anbieten könne, so groß war die Nachfrage“, erzählt André Neidt. Der 22-Jährige ist Mitarbeiter der Kreissportjugend und selbst leidenschaftlicher Hobbyangler. Er hatte die Idee zum Angelcamp, dass das Interesse so groß ist, hat selbst ihn überrascht.

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Vom 24. bis 25. Juli vergnügten sich 16 Nachwuchs-Petrijünger aus dem gesamten Havelland am Gräninger See. Die Kreissportjugend hatte zum ersten Angelcamp eingeladen. Der Ferienspaß in der Natur wurde so stark nachgefragt, dass die Plätze in kürzester Zeit weg waren. Im nächsten Jahr soll es in jedem Fall eine Fortsetzung geben.

Aus allen Teilen des Landkreises kamen die 16 Teilnehmer. Sie alle wollten zwei volle Tage auf Fischfang gehen und sich dabei Tipps von den Profis geben lassen. Unterstützung hatte sich André Neidt vom Angelsportverein Buckow geholt. Dessen Vorsitzender, Hans-Jürgen Koch war an beiden Tagen vor Ort. Genau wie Vereinsmitglied Ronny Koch und Hobbyangler Franz-Peter Frey. Gemeinsam kümmerten sie sich um den Nachwuchs, brachten ihnen die Grundlagen des Fischens bei und freuten sich über den Elan und die Begeisterung der Nachwuchs-Petrijünger. Neidt konnte sogar zwei Profi-Wettkampfangler für das Camp gewinnen, die mit dem den Teilnehmen auf Beutefang gingen und ihnen jede Menge Tricks beibrachten.

75 Kilogramm Fischfutter für den Beutefang

Zwischen 9 und 16 Jahren waren die Nachwuchsangler. Erfahrungen hatten sie alle bereits gesammelt. Viele erzählten, dass sie häufiger mit Opa oder Papa an den See fahren. Das gemeinsame Hobby sorgte dafür, dass sich alle gut verstanden. „Die Chemie hat sofort gestimmt. Es war einfach ein tolle Atmosphäre und jeder einzelne war unglaublich motiviert“, erzählt André Neidt. Er hatte für alle Teilnehmer eine Ausrüstung besorgt und sich um die Organisation gekümmert. Unter anderem konnte er ein Rathenower Angelgeschäft für das Camp begeistern, dass nicht nur 75 Kilogramm Fischfutter für die Teilnehmer sponserte. Jeder erhielt neben einer Teilnahmeurkunde auch noch einen Gutscheine für Anglerbedarf.

Am Samstag sorgten die Rathenower Bogenfüchse für Abwechslung und luden die Mädchen und Jungen dazu ein, den Bogen zu spannen, statt die Angel ins Wasser zu werfen. Ein weiteres Erlebnis in der Natur. „Die Kids haben so viel mitgenommen, nicht nur Wissen. Sie haben sich für die Natur begeistert und erfahren, was ihre Heimat zu bieten hat. Die meisten hätten am liebsten eine ganze Woche geangelt“, so Neidt. Aufgrund der sehr positiven Resonanz steht schon jetzt fest, dass es auch im nächsten Jahr ein Angelcamp geben wird. Entweder ein großes oder mehrere kleinere, um der großen Nachfrage gerecht zu werden. Anfang des Jahres soll Genaueres bekanntgegeben werden.

Von Christin Schmidt

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