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Junger Familienvater stirbt bei Verkehrsunfall

Unfall bei Schönwalde-Dorf Junger Familienvater stirbt bei Verkehrsunfall

Bei einem schweren Verkehrsunfall bei Schönwalde-Dorf ist am Dienstag ein 28-jähriger Familienvater gestorben. Er hinterlässt eine Frau und drei Kinder. Aus noch ungeklärter Ursache war sein Wagen in den Gegenverkehr geraten und mit einem Lastwagen kollidiert. Dessen Fahrer hatte noch versucht auszuweichen, konnte den Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern.

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Aus noch ungeklärter Ursache war der Citroen in den Gegenverkehr geraten und mit einem Lastwagen kollidiert.

Quelle: Julian Stähle

Schönwalde-Dorf. Einige der Schönwalder Feuerwehrleute wurden am Dienstag unsanft aus dem Schlaf gerissen. Um 6.20 Uhr war ein Notruf eingegangen: ein Autounfall auf der L 20 zwischen Schönwalde-Dorf und dem Abzweig nach Pausin. Als die Rettungskräfte wenige Minuten später am Unfallort eintrafen, offenbarte sich ihnen ein Bild des Schreckens: Ein 28 Jahre alter Mann war mit seinem Wagen aus noch ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geraten und frontal mit einem Sattelzug kollidiert. Der Schönwalder war in seinem völlig zerstörten Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt, er wurde noch während der Bergungsarbeiten reanimiert. Doch vergebens: Noch bevor er ins Krankenhaus gebracht werden konnte, verstarb der junge Mann am Unfallort. Er hinterlässt eine Frau und drei Kinder.

Die Ehefrau und die Kinder erlitten einen Schock; sie mussten vor Ort medizinisch betreut werden. Sie waren zufällig kurz nach dem Zusammenprall an der Unfallstelle vorbeigekommen und hatten das Wrack gesehen.

Auch der Lkw wurde bei dem Unfall beschädigt

Auch der Lkw wurde bei dem Unfall beschädigt. Der Fahrer erlitt einen Schock.

Quelle: Julian Stähle

Auch der 61 Jahre alte Fahrer des Lastwagens stand unter Schock und kam ins Krankenhaus. Er hatte vor dem Zusammenstoß noch vergeblich versucht auszuweichen.

Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist nach Angaben der Polizei noch unklar. Zur Klärung der genauen Unfallursache wurde von der Staatsanwaltschaft ein unabhängiger Gutachter eingesetzt und das Auto, ein Citroen, sichergestellt.

Bis die Ergebnisse der Untersuchung vorliegen, könne es bis zu drei Monate dauern, sagte Polizeisprecherin Jana Birnbaum von der Polizeidirektion West. Nachdem zwischenzeitig Gerüchte aufgekommen waren, dass der 28-Jährige zum Zeitpunkt des Unfalls keinen Sicherheitsgurt angelegt hatte, stellte die Polizei am Nachmittag allerdings klar, dass der Mann angeschnallt gewesen sei. Das spreche gegen einen Suizidversuch, so Birnbaum.

Die L20 war während der Rettungsarbeiten für rund fünf Stunden voll gesperrt

Die L20 war während der Rettungsarbeiten für rund fünf Stunden voll gesperrt.

Quelle: Julian Stähle

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie der Begutachtung durch einen Experten der Dekra war die L 20 bis 11.20 Uhr voll gesperrt. Der Verkehr würde über Pausin, Wansdorf und Bötzow (Oberhavel) umgeleitet. Die Schönwalder Feuerwehr war bis 7.45 Uhr mit zwei Fahrzeugen im Einsatz, auch die Feuerwehr aus dem benachbarten Oberkrämer (Oberhavel) rückte aus. Ein Rettungshubschrauber stand ebenfalls bereit, um den Autofahrer ins Krankenhaus zu fliegen. Doch dazu kam es nicht mehr.

Von Philip Häfner

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