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Jungreiter freuen sich über Spende

Paretzer Storchenwette Jungreiter freuen sich über Spende

Jedes Jahr wird in Paretz gewettet: wann kommt der erste Storch ins Dorf? Auch in diesem Jahr hat Claudia Hipp, die Initiatorin, wieder einen Teil des Erlöses der Wette für einen guten Zweck gespendet. Das Geld fließt in die Jugendarbeit des Paretzer Reitvereins Luisenhof, der sich Trainingsmaterialien kaufen möchte.

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Nachwuchsreiter des Reitvereins Luisenhof.

Quelle: Wolfgang Balzer

Paretz. Am 19. April schwebte Vater Storch erstmals in diesem Jahr über dem angestammten Nest auf dem Paretzer Storchenhof, brachte sein Domizil für den Nachwuchs in Ordnung – und musste ungewöhnliche lange auf seine Partnerin warten, erzählte Claudia Hipp, Initiatorin der originellen alljährlichen Storchenwette.

Das hatte allerdings keinen Einfluss mehr auf die Gewinner. Von den 102 Teilnehmern hatten immerhin fünf auf den 19. April getippt und teilen sich nun 20 Prozent der Wetteinnahmen in Höhe von
5 Euro je Teilnehmer. Den Rest, immerhin 408 Euro, spendet Claudia Hipp wie in jedem Jahr wieder für einen guten Zweck im Ort. In dieser Woche nahmen Rebecca Muralt und Maximiliane Swierczek von der Stiftung Paretz eine Vitrine im Wert von 280 Euro für das so genannte Dorfwohnzimmer in der Paretzer Scheune entgegen, das Geld dafür stammt aus dem Erlös der Storchenwette des vergangenen Jahres. In der Vitrine können künftig Künstler des Ortes den Besuchern der vielbesuchten Scheune mit Exponaten einen Einblick in ihr künstlerisches Schaffen geben.

Mit den in diesem Jahr gespendeten 408 Euro unterstützt Claudia Hipp die Jugendarbeit des Paretzer Reitvereins Luisenhof. Angeschafft wurden von der Spende die gewünschten Cavaletti, das sind Trainingsmaterialien für Dressur- und Springreiten.

Die Nachwuchsreiterinnen des Reitvereins Luisenhof bedankten sich gleich mit einer Trainingseinheit auf dem Platz, auf dem am heutigen Sonnabend das erste vom Reitverein Luisenhof ausgeschriebene Paretzer Springturnier stattfinden wird. „Wir erwarten 200 Reiter und mindestens ebensoviele Pferde aus Brandenburg und Berlin“, sagte Verena Weidemann-Bingel, Geschäftsführerin des Luisenhofes. Von acht bis 17 Uhr können hier auf dem ausgeschilderten Turniergelände am Ende der Werderdammstraße die Besucher ein Springturnier der Kategorien leicht bis mittelschwer erleben. Während in der Klasse A nur die jungen künftigen Springpferde bewertet werden, gehe es im Parcours des als mittelschwer eingestuften Springens ab etwa 15 Uhr immerhin über Hindernisse bis zu einer Höhe von 1,30 Meter und gleichzeitig um den von Bürgermeister Bernd Lück (FDP) gestifteten Pokal. Die Freiwillige Feuerwehr sorgt für eher Deftiges, und die Mütter der jungen Reiter unterstützen die Veranstaltung mit selbstgebackenem Kuchen. Der Eintritt ist frei.

Von Wolfgang Balzer

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