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Havelland KWR präsentiert neuen Unternehmenssitz
Lokales Havelland KWR präsentiert neuen Unternehmenssitz
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17:42 24.11.2017
Die KWR Rathenow stellte den Unternehmenssitz in Berliner Straße 74 vor Quelle: foto: J. Wilisch
Rathenow

Das Gebäude in der Berliner Straße 74 dürfte vielen Rathenowern eher unangenehm in Erinnerung sein. Hier befand sich zu DDR-Zeiten das Wehrkreiskommando. Hier wurden die Jugendlichen auf ihre Wehrtauglichkeit gemustert. Aber: Jugendclub war das Gebäude auch – und Verkaufsstelle. Begonnen hatte es als Bank. Nach der Wende zog wieder ein Geldinstitut ein. Ab Montag betreut hier die Kommunale Wohnungsbaugesellschaft ihre Kunden.

Ab Montag hat das neue Kundencenter der stadteigenen Kommunalen Wohnungsgesellsaft Rathenow geöffnet. In dem stadtbildprägenden Haus waren Jugendclubs, Geldinstitute und das Kreiswehrkommando.

Es sei eine Frage der Wirtschaftlichkeit gewesen, das Gebäude so zu nutzen, sagte am Freitag der Geschäftsführer der Kommunalen Wohnungsgesellschaft, Hartmut Fellenberg. Eigentlich hatte die KWR das Haus gekauft, um der Stadtverwaltung den Umzug zu ermöglichen. Das kam anders, die Stadtverwaltung bleibt, wo sie ist. „So, wie wir es jetzt nutzen, ist es nicht erste Wahl aber es ist eine gute Wahl“, so Fellenberg.

Hartmut Fellenberg, Geschäftsführer der KWR Rathenow, begrüßt die Besucher. Quelle: Joachim Wilisch

Das Gebäude sei nach modernem Standard umgebaut worden. Im Erdgeschoss befindet sich nun das Kundencenter der KWR, im ersten Obergeschoss sind die Büros. Im zweiten Obergeschoss steht Büroraum zur Vermietung. Und unter dem Dach wurde ein großer Besprechungsraum eingerichtet.

Während Fellenberg Rathenows Bürgermeister Ronald Seeger (CDU) und Vertreter des Aufsichtsrates durch das Gebäude führte, wurde in allen Räumen noch gebohrt, gehämmert, gemalert. „Wir haben ja noch das ganze Wochenende Zeit“, sagte Jürgen Vogeler vom Aufsichtsrat.

Noch fehlen die Türen. „Die kommen auch nicht mehr so schnell“, sagt Vogeler. Und Hartmut Fellenberg klärt auf: „Die Lieferung der Türen war zugesagt und hat sich dann verzögert. So müssen wir nun warten, es war auch nicht möglich, eine Alternative zu finden.“ Auch am Aufzug wird noch gebaut und der Hinterhof soll zu einem Parkplatz ausgebaut werden.

„Für mich schließt sich hier ein Kreis“, sagt Bürgermeister Ronald Seeger. Er freute sich über das hohe Tempo, das beim Um- und Ausbau vorgelegt wurde. „Es ist gut, dass die KWR jetzt in einem ansprechenden Gebäude mitten in der Stadt ihren Kunden zur Verfügung steht.“

Von Joachim Wilisch

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