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Havelland Kampfansage an den Schimmelpilz
Lokales Havelland Kampfansage an den Schimmelpilz
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00:35 21.06.2015
Auch der Boden in den Umkleiden wird erneuert. Quelle: M. Kniebeler
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Rathenow

Der typische Turnhallenmief ist raus. Stattdessen riecht es nach Staub, Mörtel – und nach Arbeit. Von Letzterer gibt es in der Turnhalle der Bürgelschule derzeit wahrlich genug. Seit dem 25. Mai ist die Halle gesperrt, weil der Sanitär- und Umkleidetrakt umfassend saniert wird. Rund 400.000 Euro investiert die Stadt Rathenow, um die rund 200 Quadratmeter großen Räumlichkeiten so herzurichten, dass sie den heutigen Ansprüchen genügt. Erst kürzlich erhielt die Gesamtschule 34.000 Euro. Die Summe stammt aus dem Schulkleininvestitionsprogramm des Kreises.

Dass sie das längst nicht mehr getan haben, wird niemand bestreiten, der die Turnhalle kennt. Der Umkleidebereich mit seinem ramponierten Mobiliar, der abblätternden Wandfarbe und den welligen Linoleumböden hatte die besten Tage lange hinter sich. Noch schlimmer aber sah es in den Dusch- und Waschräumen aus. Nicht nur in den Ecken, auch an den Wänden prangte der Schimmel. Auch trotz regelmäßiger Entfernung wurde das Problem, dessen Ursache eine mangelhafte Entlüftung war, nicht aus der Welt geschafft.

Der Einbau einer neuen Lüftungsanlage ist nach Aussage von Matthias Remus, Bauamtsleiter der Stadt Rathenow, der Schlüssel zu einer erfolgreichen Sanierung. „Ohne eine funktionierende Entlüftungsanlage ist das Problem mit der Schimmelbildung nicht zu beheben“, sagt er. Deshalb komme diesem Teil des Modernisierungsvorhabens eine große Bedeutung zu. Die sich auch im Investitionsvolumen widerspiegelt: Rund 150.000 Euro der Gesamtsumme gehen allein für die Entlüftungsanlage drauf.

Modernisierungskur

Die Turnhalle der Gesamtschule Bruno H. Bürgel im Bruno-Baum-Ring in Rathenow Ost wurde im Jahr 1973 erbaut. Bereits im Jahr 1994 fand eine umfangreiche Sanierung der Halle statt.
Die Sanierung der Sanitärräume wurde in die Sommermonate gelegt, um die Auswirkungen auf den Sportunterricht möglichst gering zu halten. Denn viele Unterrichtseinheiten können im Freien absolviert werden.

Bis die installiert ist, dauert es aber noch eine Weile. Im Moment haben die Bauleute mit der Entkernung genug zu tun. Alles kommt raus: Möbel, Boden, Fliesen, Rohrleitungen. Und danach kommt das Neue rein. Die besondere Herausforderung dabei sei, die einzelnen Gewerke möglichst effektiv zu koordinieren, ohne dass sie sich in die Quere kommen, sagt Remus. Vor allem das Verlegen der mächtigen Entlüftungsrohre muss mit den anderen Leitungsarbeiten genau abgestimmt werden.

Weil die Arbeiten so umfangreich sind, wurde die Sanierung des Umkleide- und Sanitärbereichs in zwei Bauabschnitte unterteilt. Der erste hat am 25. Mai begonnen und soll Ende September abgeschlossen werden. Er umfasst die Sanierung der 115 Quadratmeter großen Bereichs für die Jungs sowie die Verlegung aller Leitungen. Während dieser Arbeiten bleibt die Turnhalle geschlossen.

Der zweite Bauabschnitt ist nicht ganz so umfangreich. Zum einen, weil der Mädchenbereich mit 85 Quadratmetern kleiner ist. Zum anderen, weil die Leitungen bei Beginn der Arbeiten schon verlegt sind. Deshalb ist es machbar, Bauphase zwei in den Sommerferien des kommenden Jahres zu erledigen. Der Schulbetrieb würde also von diesem zweiten Kraftakt nicht beeinträchtigt.

Von Markus Kniebeler

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