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Karl-Liebknecht-Platz bekommt letzten Schliff

Elstal Karl-Liebknecht-Platz bekommt letzten Schliff

Das Zentrum des Wustermarker Ortsteils Elstal wird immer ansehnlicher. Die Arbeiten an den Außenanlagen sind in vollem Gange. Auch ein Stück Straße wird erneuert.

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Derzeit werden die neuen Gehwege und Vorgärten am Karl-Liebknecht-Platz angelegt.

Quelle: Tanja M. Marotzke

Elstal. Dass auf dem Karl-Liebknecht-Platz in Elstal gebaut wird, daran haben sich die Bewohner längst gewöhnt. Zuerst hat der Eigentümer, die Deutschen Wohnen AG, alle Gebäude rund um den Platz komplett sanieren lassen. Inzwischen sind alle Wohnungen direkt am Platz wieder belegt, die neue Bürgerbegegnungsstätte wurde eingeweiht, eine Arztpraxis und ein Kosmetikstudio eröffnet.

Derzeit wirbeln die Bauarbeiter vor den Wohnblöcken. Damit der zentrale Platz optisch aufgewertet wird, sich Anwohner und Gäste auch zu Fuß unfallfrei dort bewegen können, hatte sich die Deutsche Wohnen entschlossen, in diesem Jahr die Vorgärten, Gehwege, Zufahrten und die Straßenlampen zu erneuern oder zu verbessern. Nach einigem Hin- und Her stimmten die Wustermarker Gemeindevertreter sogar dafür, dass mit Löchern behaftete etwa 65 Meter lange asphaltierte Fahrbahnstück von der Maulbeerallee/Schulstraße bis zum Beginn der Platzaufweitung inklusive Entwässerung erneuern zu lassen. In Kenntnis dessen, dass die Deutschen Wohnen angeboten hatte, alle Kosten für die Gemeinde und die Kirchengemeinde, die auch Grundstückseigentümer sind, vorzufinanzieren.

Doch dieses Angebot musste die Gemeinde Wustermark gar nicht in Anspruch nehmen, weil auf sie ein unerwarteter Geldregen niederprasselte. Mehreinnahmen aus Konzessionsabgaben für die Wegenetze der Strom- und Gasversorgung ermöglichen es, insgesamt 145 000 Euro für den Karl-Liebknecht-Platz auszugeben. Darin enthalten ist der 17 000 Euro umfassende Eigenanteil der Kirchengemeinde Elstal. Die soll den Betrag erst innerhalb von fünf Jahren zurückzahlen. So haben es die Gemeindevertreter jetzt beschlossen.

Für die Kirchengemeinde ist das ein Segen, weil „in der Kirche in Elstal in den nächsten Jahren verschiedene größere Investitionen nötig sind“, sagte Pfarrerin Heike Benzin gegenüber der MAZ. Das Dach einschließlich des Dachstuhls sei marode, Hausschwamm müsse beseitigt werden, der Glockenturm habe Risse und die Orgel müsse restauriert werden. Allein die Dachsanierung soll 80 000 Euro kosten. „Der Kirchengemeinde Elstal stehen jährlich nur 15 000 Euro für alle Ausgaben einschließlich Betriebskosten und Begegnungsstätte zur Verfügung“, so die Pfarrerin.

Auf dem Karl-Liebknecht-Platz stehen insgesamt zwölf Straßenleuchten. Davon werden zwei Straßenleuchten komplett erneuert (wegen Mastschäden). Die restlichen zehn Straßenleuchten erhalten eine neue dekorative Mastaufsatzleuchte in einer zylindrischen Form. Zur Beleuchtung kommt ein LED-Leuchtmittel zum Einsatz.

Von Jens Wegener

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