Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Karl-Liebknecht-Platz bekommt letzten Schliff
Lokales Havelland Karl-Liebknecht-Platz bekommt letzten Schliff
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:15 22.07.2016
Derzeit werden die neuen Gehwege und Vorgärten am Karl-Liebknecht-Platz angelegt. Quelle: Tanja M. Marotzke
Anzeige
Elstal

Dass auf dem Karl-Liebknecht-Platz in Elstal gebaut wird, daran haben sich die Bewohner längst gewöhnt. Zuerst hat der Eigentümer, die Deutschen Wohnen AG, alle Gebäude rund um den Platz komplett sanieren lassen. Inzwischen sind alle Wohnungen direkt am Platz wieder belegt, die neue Bürgerbegegnungsstätte wurde eingeweiht, eine Arztpraxis und ein Kosmetikstudio eröffnet.

Derzeit wirbeln die Bauarbeiter vor den Wohnblöcken. Damit der zentrale Platz optisch aufgewertet wird, sich Anwohner und Gäste auch zu Fuß unfallfrei dort bewegen können, hatte sich die Deutsche Wohnen entschlossen, in diesem Jahr die Vorgärten, Gehwege, Zufahrten und die Straßenlampen zu erneuern oder zu verbessern. Nach einigem Hin- und Her stimmten die Wustermarker Gemeindevertreter sogar dafür, dass mit Löchern behaftete etwa 65 Meter lange asphaltierte Fahrbahnstück von der Maulbeerallee/Schulstraße bis zum Beginn der Platzaufweitung inklusive Entwässerung erneuern zu lassen. In Kenntnis dessen, dass die Deutschen Wohnen angeboten hatte, alle Kosten für die Gemeinde und die Kirchengemeinde, die auch Grundstückseigentümer sind, vorzufinanzieren.

Doch dieses Angebot musste die Gemeinde Wustermark gar nicht in Anspruch nehmen, weil auf sie ein unerwarteter Geldregen niederprasselte. Mehreinnahmen aus Konzessionsabgaben für die Wegenetze der Strom- und Gasversorgung ermöglichen es, insgesamt 145 000 Euro für den Karl-Liebknecht-Platz auszugeben. Darin enthalten ist der 17 000 Euro umfassende Eigenanteil der Kirchengemeinde Elstal. Die soll den Betrag erst innerhalb von fünf Jahren zurückzahlen. So haben es die Gemeindevertreter jetzt beschlossen.

Für die Kirchengemeinde ist das ein Segen, weil „in der Kirche in Elstal in den nächsten Jahren verschiedene größere Investitionen nötig sind“, sagte Pfarrerin Heike Benzin gegenüber der MAZ. Das Dach einschließlich des Dachstuhls sei marode, Hausschwamm müsse beseitigt werden, der Glockenturm habe Risse und die Orgel müsse restauriert werden. Allein die Dachsanierung soll 80 000 Euro kosten. „Der Kirchengemeinde Elstal stehen jährlich nur 15 000 Euro für alle Ausgaben einschließlich Betriebskosten und Begegnungsstätte zur Verfügung“, so die Pfarrerin.

Auf dem Karl-Liebknecht-Platz stehen insgesamt zwölf Straßenleuchten. Davon werden zwei Straßenleuchten komplett erneuert (wegen Mastschäden). Die restlichen zehn Straßenleuchten erhalten eine neue dekorative Mastaufsatzleuchte in einer zylindrischen Form. Zur Beleuchtung kommt ein LED-Leuchtmittel zum Einsatz.

Von Jens Wegener

Seit 2008 wird in Falkensee ein Bürgerpreis vergeben. Nun sind die Einwohner aufgerufen, neue Vorschläge zu unterbreiten. Mehr als fünfzig Falkenseer, die sich um das Gemeinwohl verdient gemacht haben, wurden in der Vergangenheit geehrt.

22.07.2016

Der Landkreis Havelland unterstützt das einzige Frauenhaus der Region auch im nächsten Jahr mit 52 700 Euro. Damit muss sich der Träger zumindest für 2017 keine Sorgen um die finanzielle Absicherung machen. Eine langfristige Lösung sei der aktuelle Weg aber nicht, sagt Frauenhausleiterin Catrin Seeger. Sie sieht die Verantwortung an höherer Stelle.

22.07.2016

Die Künstlerin AnnahMo aus Schollene stellt zum zweiten Mal im Torhaus in Rathenow aus. Am Samstag, dem 23. Juli wird ihre neue Bilderschau mit einer Vernissage um 15 Uhr eröffnet. Zu sehen sind dann ihre großformatigen, farbgewaltigen Werke. Die Ausstellung wird aber noch viel mehr bieten.

21.07.2016
Anzeige