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Karl-Mertens-Kunstverein Rathenow dreht auf

800-Jahr-Feier Karl-Mertens-Kunstverein Rathenow dreht auf

Der Karl-Mertens-Kunstverein Rathenow will in diesem Jahr die Puppen tanzen lassen. Bei seinem 10. Künstlersymposium im Sommer sollen alle Interessierten unter Anleitung einer ausgebildeten Puppenbauerin lernen können, wie man Puppen fürs Theaterspiel herstellen kann. Läuft alles gut, führt der Verein noch in diesem Jahr sein erstes Stück auf.

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Steffen Mertens, wie er beim 8. Havelländischen Künstlersymposium etwas über Seidenmalerei zeigt.

Quelle: privat

Rathenow. Gut möglich, dass das Jahr der 800. Wiederkehr der ersten urkundlichen Erwähnung Rathenows als die Zeit eines neuen Anfangs in die Geschichte des Karl-Mertens-Kunstvereins eingeht. Als seinen wichtigsten Beitrag zu den Jubiläumsfeierlichkeiten der Stadt, die sich über ganz 2016 erstrecken, bereitet der Verein eine große Gemälde-Ausstellung vor, die am 16. Juni im Kulturzentrum eröffnet werden soll. Rund 30 Künstler des Vereins werden rund 60 Bilder präsentieren, die Ansichten aus der Stadtgeschichte zeigen. Schon vor vier Jahren hatte der Verein diese große Aktion beschlossen, bald danach fingen die ersten Mitglieder an, dafür zu malen. Mittlerweile sind die meisten Werke fertig. In diesen Tagen findet die letzte Begehung im Kulturzentrum statt, um über die Hängung der Bilder zu entscheiden. Ein Flyer ist in Vorbereitung.

„Die Besucher der Ausstellung sollen sehen können“, erklärt Detlef Frenkel vom Karl-Mertens-Kunstverein, „wie Rathenow einmal ausgesehen hat.“ Anhand von Materialien aus dem Stadtarchiv und unter Einbeziehung privater Fotografien hatten sich die Künstler einen Eindruck davon verschafft, was es in Rathenow so alles gab und gibt. Gemalt wurde viel in Öl und Acryl, auch Aquarelle und Zeichnungen sind dabei. Gegenständlichkeit ist erwünscht, aber die unterschiedlichen künstlerischen Handschriften der Schöpfer dürfen durchaus zu erkennen sein. Vielfältigkeit der Darstellung ist also angesagt und alle Ausstellungsstücke können gekauft werden.

Mitglieder des Karl-Mertens-Kunstvereins mit einigen Bildern, die sie für die Ausstellung zur 800-Jahr-Feier Rathenows gemalt haben

Mitglieder des Karl-Mertens-Kunstvereins mit einigen Bildern, die sie für die Ausstellung zur 800-Jahr-Feier Rathenows gemalt haben.

Quelle: Bernd Geske

Das Jubiläum der Stadt Rathenow fällt zufällig zusammen mit dem nunmehr 10. Havelländischen Künstlersymposium, das der Karl-Mertens-Kunstverein in diesem Jahr ausrichtet. Wie sonst bisher auch sollen alle interessierten Künstler eine Woche im August gemeinsam in oder vor der Galerie an der Semliner Straße 225 arbeiten und Erfahrungen austauschen können. Als Neuerung kommt dieses Mal aber hinzu, dass unter Anleitung der ausgebildeten Puppenbauerin Christine Hess-Haake im Rahmen des Symposiums Puppen gebaut werden können. Unter dem Motto „Alle Puppen im Spiel“ soll es aber nicht um Figuren für Vater-Mutter-Kind gehen, sondern es sollen Puppen entstehen, mit denen richtig Theater gespielt werden kann. Der Verein arbeite daran, eine bekannte Puppenbühne zu übernehmen, teilt dessen Vorsitzende Anette Mertens mit. Laufe alles gut, werde in diesem Jahr noch das erste Puppentheaterstück aufgeführt.

Der Karl-Mertens-Kunstverein will sich dieses Jahr beteiligen an einer Gemeinschaftsausstellung von Rathenower Künstlern in der Partnerstadt Rendsburg (Schleswig-Holstein), die im dortigen Rathaus am 6. Juli eröffnet wird. Bereits am 2. Juli gibt es den havelländischen Kulturtag im Optikpark, woran der Verein auch teilnehmen will.

Erstmals zwei Standorte an den Tagen des offenen Ateliers

Unmittelbar bevor stehen jetzt aber erst einmal die Tage des offenen Ateliers im Landkreis Havelland am 7. und 8. Mai. Erstmals wird sich der Karl-Mertens-Kunstverein sogar mit zwei Standorten daran beteiligen. Traditionell öffnen natürlich wieder das Atelier und die Galerie an der Semliner Straße 225 ihre Türen. Mittags wird wie üblich gegrillt und an beiden Tagen gibt es für alle Interessierten diesmal Ölmalerei zum Ausprobieren und Mitmachen. Neu dabei ist der Verein mit seiner Stadtgalerie an der Berliner Straße 1a. Dort wird es an den Tagen des offenen Ateliers eine Ausstellung geben. Erst im November hatte der Kunstverein seine Stadtgalerie bezogen. „Das hat sich für uns absolut gelohnt“, stellt Anette Mertens fest. „Wir haben hier sehr schöne Räume und eine zentrale Lage. Bei der Frühlingsgalerie am 10. April waren sehr viele Besucher hier.“

Von Bernd Geske

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