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Havelland Karl-Mertens-Verein bereitet Ausstellung vor
Lokales Havelland Karl-Mertens-Verein bereitet Ausstellung vor
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00:18 25.01.2016
Einige Mitglieder des Karl-Mertens-Kunstvereins mit einigen von den Bildern, die in der Ausstellung gezeigt werden sollen. Quelle: Bernd Geske
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Rathenow

Die Mitglieder des Karl-Mertens-Kunstvereins haben sich einen ganz besonderen Beitrag ausgedacht, mit dem sie Einwohner und Gäste der 800-Jahr-Feierlichkeiten Rathenows erfreuen wollen. Sie bereiten eine Gemäldeausstellung vor, die im Kulturzentrum gezeigt werden soll. Die Eröffnung wird am 16. Juni sein. Als Motive vorgesehen sind historische Stadtansichten Rathenows. Gegenständliches Malen und geschichtliche Korrektheit sollten schon sein, ansonsten werden den einzelnen Künstlerinnen und Künstlern alle Freiheiten gelassen.

Vor vier Jahren mit den Vorbereitungen begonnen

„Schon vor vier Jahren haben wir mit den Vorbereitungen begonnen“, berichtet Detlef Frenkel, der stellvertretender Vorsitzender des Karl-Mertens-Kunstvereins ist und dessen Malgruppe leitet. Anhand von Materialien aus dem Rathenower Stadtarchiv und unter Verwendung von privaten Aufnahmen hätten sich damals die interessierten Vereinsmitglieder eine Vorstellung davon verschafft, was es so alles gab und gibt. Der aktuelle Stand ist, dass rund 30 Künstler wenigstens 60 Werke zeigen werden. Es sei ihnen eine Ehre, ist zu erfahren, zu so einem wichtigen Anlass an einem so wunderbaren Ort wie dem Kulturzentrum ausstellen zu dürfen.

Viele Bilder in Öl sind dabei, auch in Acryl und als Aquarell, einige Zeichnungen ebenfalls. Mittlerweile sind rund drei Viertel der vorgesehenen Werke fertig. Eine generalstabsmäßig flächendeckende Zuteilung der vorhandenen Motive hat es nicht gegeben, alle Künstler konnten sich die Objekte ihrer Darstellungen selbst aussuchen. Manche Bauwerke sind sicher mehrfach vertreten. Nicht wenige der abgebildeten Ansichten sind heute so oder überhaupt nicht mehr vorhanden: die Prinzenvilla, das Restaurant Vogelgesang oder die alte stählerne Fußgängerbrücke am Hauptbahnhof zum Beispiel.

Zeigen, wie Rathenow einmal ausgesehen hat

„Die Besucher der Ausstellung sollen sehen können“, erklärt Detlef Frenkel, „wie Rathenow einmal ausgesehen hat.“ Den Gästen der Stadt oder den jüngeren Einwohnern seien verschiedene Ansichten ja gar nicht mehr bekannt. So gelinge es dem Karl-Mertens-Kunstverein im Sinne seiner Gemeinnützigkeit, einen eigenen unverwechselbaren Beitrag zum Stadtjubiläum zu leisten. Wer sich für den Verein, sein Wirken oder die Werke seiner Mitglieder interessiert, kann ins neue Atelier an der Berliner Straße 1 a kommen, das immer dienstags und donnerstags von 13 bis 18 Uhr geöffnet ist.

Zu sehen sind dort auch jetzt schon einige der Bilder, die ab Juni im Kulturzentrum ausgestellt werden. Sicher ist, dass das gesamte Foyer und die Seitengänge im Erdgeschoss vollgehängt werden. Sollten die Vereinsmitglieder noch mehr Exponate beisteuern wollen, gibt es auch die Möglichkeit, im Obergeschoss rund um den Blauen Saal welche zu platzieren. Die Ausstellungsdauer ist bislang bis zum 11. September geplant - vielleicht wird sie noch verlängert. Man kann davon ausgehen, dass alle Bilder auch gekauft werden können. Übrigens ist bewusst darauf orientiert worden, wenig Einheitlichkeit, sondern eine bunte Palette der Malstile zu zeigen. „Alle sollen ihre eigene Handschrift erkennen lassen“, sagt Detlef Frenkel, „das soll ja gerade das Interessante an der Ausstellung sein.“

Von Bernd Geske

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