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Havelland Kart: Auf der Jagd nach der schnellsten Runde
Lokales Havelland Kart: Auf der Jagd nach der schnellsten Runde
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10:31 06.03.2017
Acht Minuten dauert ein Rennen auf der Kart-Bahn in Spandau. Quelle: Max Gottschalk
Spandau

Mit bis zu sechzig Stundenkilometern heizen die kleinen, wendigen Karts über den Asphalt, bevor es in die nächste Haarnadelkurve geht und das nächste Überholmanöver ansteht. Auf der Jagd nach der besten Rundenzeit ist die Kart-World in Spandau schon seit 20 Jahren eine feste Institution. Sogar Robbie Williams und Cameron Diaz drehten schon ihre Runden am Juliusturm.

Die Kart-World Berlin ist derzeit die einzige Kartbahn in Spandau und Umgebung, aber das war mal ganz anders. Als Kathrin Pietsch und Thomas Schälicke die Bahn vor 17 Jahren übernahmen, hatte das Ehepaar allein vier Konkurrenten im Bezirk, die allesamt auf der Strecke blieben. „Der Aufwand ist schon sehr groß“, erklärt sich Pietsch den enormen Rückgang. „Alle fünf Jahre müssen die Karts ausgetauscht werden. Dazu kommen Reparaturen und Wartungen. Auch wir sind durch Tiefen gegangen, können aber mittlerweile auf einen großen Kundenstamm bauen.“

Dass Kathrin Pietsch mal Inhaberin einer Kartbahn werden würde, hätte sie nie gedacht. „Wie die Jungfrau zum Kind bin ich dazu gekommen. Als wir gefragt wurden, ob wir die Bahn übernehmen wollen, haben wir es einfach gemacht“, sagt sie heute. Ihr Mann hatte vorher als Zweitjob die Security in der Halle.

Um die Karts und die Motorsportler kümmern sich saisonabhängig bis zu 15 Mitarbeiter. „Wir legen großen Wert auf den Service und auf unsere Gastronomie“, sagt Pietsch. Besonders häufig wird die Bahn für Kindergeburtstage und Junggesellenabschiede gebucht. Nachdem die Sieger der Rennen standesgemäß mit einer Medaille ausgezeichnet wurden, gibt es traditionsgemäß im Bistro Pizza, Burger und Pommes Frittes. Die Rennergebnisse und Rundenzeiten können den Piloten nach Rennende direkt auf das Smartphone geschickt werden.

Auch ein paar Berühmtheiten hat es schon in die Kart-World verschlagen. „Sarah Connor und Sascha Grammel sind hier gefahren. Das absolute Highlight war aber der Besuch von Robbie Williams“, sagt Kathrin Pietsch. Mit Cameron Diaz und seiner Konzertcrew im Schlepptau wollte sich der britische Popsänger den Touralltag ein bisschen versüßen. „Zum Dank hat er uns danach sogar zu seinem Konzert am Abend eingeladen“, erzählt die Inhaberin stolz.

Für die große Jubiläumsparty am Samstag wurden die Karts von der Strecke geräumt. Kathrin Pietsch und Thomas Schälicke stellten die „Roller-Blade-Night“ auf die Beine – Rollschuh fahren und Inlineskaten zu Live- und Discomusik. „Nachdem die vorigen drei Veranstaltungen ein Erfolg waren, hatten wie die Idee, so auch unser Jubiläum mit deutlich mehr Gästen feiern zu können“, erklärt Schälicke. „Statt 14 Karts sind hunderte Menschen auf Rollen auf der Bahn und an den Ständen.“

Ab dieser Woche rasen die Karts wieder um die Kurven. Auf der Strecke ist Kathrin Pietsch nicht mehr von der Partie: „Da bin ich mittlerweile raus und viel lieber Boxenmama bei unserem Sohnemann, der Rennkart bei den Junioren fährt.“

Von Max Gottschalk

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