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Havelland Katja Schönitz will Bürgermeisterin werden
Lokales Havelland Katja Schönitz will Bürgermeisterin werden
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15:48 15.11.2017
Die Elstalerin Katja Schönitz will Bürgermeisterin werden. Quelle: privat
Wustermark

Wenn die Wustermarker am 25. Februar an die Wahlurnen treten und ein Gemeindeoberhaupt bestimmen, steht ein Name auf dem Wahlschein: Katja Schönitz. Die Mutter eines neunjährigen Sohnes ist parteilos, tritt aber für Bündnis 90/Die Grünen an.

„Wir unterstützen Katja Schönitz als überparteiliche grüne Kandidatin als alteingesessene Elstalerin die negativen Veränderungen der Wohnsituation durch die Bebauung von Wald und Grünflächen und die Zunahme der Lärmbelästigung durch den Verkehrsanstieg am eigenen Leib erfahren hat. Sie wird dazu beitragen, Wustermark wohnens- und lebenswerter zu gestalten“, sagt Ingeborg Kalischer, Sprecherin des Grünen Ortsverbandes in Wustermark.

Ihre Erfahrungen aus der Arbeit mit Führungskräften in der Personalabteilung bei der Deutschen Bahn AG könne Katja Schönitz nutzen, um die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung Wustermark mit einer professionellen Digitalisierung und bürgerfreundlichen Internetseiten zu entlasten, für die notwendigen Reformprozesse zu motivieren und Konflikte zwischen Gemeindevertretung, Verwaltung und Parteien weiter abzubauen.

Die Grünen hätten sich entschieden, einen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl aufzustellen, „weil wir in den letzten Jahren oftmals erfahren mussten, dass der Amtsinhaber nicht klar genug für die Interessen der Bürger eintritt und die Wünsche aus der Gemeindevertretung in der Verwaltung umsetzt. Ein Beispiel dafür aus jüngster Zeit ist die Verdichtung in der Eisenbahnersiedlung Elstal, wo ohne Rücksprache ein positiver Bauvorbescheid erteilt wurde,“ erklärt Ingeborg Kalischer.

Frisches Denken einzubringen, Impulse zu setzen, die Gemeinde voranbringen und eine hohe Lebensqualität für die Bürger zu schaffen, darin sieht Katja Schönitz ihre Motivation, Bürgermeisterin in Wustermark zu werden. „Dabei sollen die Bürger möglichst immer mit einbezogen werden“, sagt die Elstalerin.

Ihr liege zudem das Grün in der Gemeinde besonders am Herzen. „Ich sehe den Mensch als gleichwertigen Teil eines Ökosystems, welcher nur mit und durch die Natur sein kann. Ich beurteile eine weitere Verdichtung der Gemeinde und die damit einhergehende Verschlechterung der Lebensqualität als nicht mehr hinnehmbar und plädiere für ein Umdenken“. Es sollten mehr Grünflächen geschaffen werden, um die Luftqualität wieder zu verbessern und die Geräuschbelastung zu minimieren, so die grüne Kandidatin.

Die in Staaken geborene Katja Schönitz ist Soziologin mit Ausbildungen zur systemischen Coachin, Achtsamkeitstrainerin und Gesundheitsberaterin, sie Erfahrungen mit europäischen- und außereuropäischen Kulturen, spricht englisch, spanisch und etwas französisch.

Mit Blick auf die Zukunft Wustermarks sagte sie: „Ich bin der Überzeugung, dass eine stabile Finanzlage in der Gemeinde auch im Einklang mit unserer Lebensumwelt aus Respekt zu kommenden Generationen möglich ist und sein muss, denn am Ende gilt: Ohne Natur kein Mensch!“

Von Jens Wegener

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