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Kein Gastronom will auf den Weinberg

Ehemaliges Bugagelände Kein Gastronom will auf den Weinberg

Unter dem Bismarckturm in Rathenow wird es in der anstehenden Saison aller Voraussicht nach keine gastronomische Einrichtung geben. Das ist das Ergebnis eines Interessenbekundungsverfahren, das die Stadt Rathenow im vergangenen Herbst gestartet hatte.

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Zur Buga gab’s unterm Turm einen Imbiss mit Terrasse.

Quelle: Kniebeler

Rathenow. Unter dem Bismarckturm wird es in der anstehenden Saison aller Voraussicht nach keine gastronomische Einrichtung geben. Das ist das Ergebnis eines Interessenbekundungsverfahren, das die Stadt Rathenow im vergangenen Herbst gestartet hatte. Ziel war es, herauszufinden, ob jemand bereit wäre, das Grundstück zu pachten, um eine wie auch immer geartete Gastronomie zu betreiben.

„Die Stadt Rathenow beabsichtigt ab 2016 die südlich des Bismarckturms Rathenow gelegene Grundstücksfläche für die Betreibung einer saisonalen Gastronomie zur Verfügung zu stellen“, hatte es in der Ausschreibung geheißen. Die bauliche Nutzung der Grundstücke sei auf eine Schank- und Speisewirtschaft, Ausflugsgastronomie und Terrassengastronomie beschränkt.

Nicht ein einziger Interessent habe sich auf diesen Aufruf im Rathaus gemeldet, sagt Alexander Goldmann, Leiter des Rathenower Wirtschaftsamtes. Dabei habe man das Anforderungsprofil bewusst sehr offen gelassen. Wir wollten sehen, was an Vorschlägen und Konzepten eingeht, hatte Goldmann bei der Veröffentlichung des Textes im Oktober gesagt. Von der Würstchenbude bis zum schicken Café sei alles vorstellbar. Einzige Einschränkung: Eine ganzjährige Bewirtschaftung werde man aus technischen Gründen nicht erlauben, sondern einen Saisonbetrieb von April bis Oktober.

Den wird es nun wegen mangelnden Interesses wahrscheinlich nicht geben. „Wir sind immer noch für Anregungen und Ideen offen“, so Goldmann. Eine formlose Anfrage im Rathaus genüge, um ins Geschäft zu kommen.

Im vergangenen Jahr hatte der Caterer der Bundesgartenschau unterm Bismarckturm einen großen Imbisspavillon betrieben. Dem Vernehmen nach liefen die Geschäfte nicht so gut wie erwartet. Vielleicht hat das ja abschreckend gewirkt.

Von Markus Kniebeler

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