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Havelland Keine Halle in Falkenrehde
Lokales Havelland Keine Halle in Falkenrehde
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00:30 29.10.2015
In solche Hallen werden Flüchtlinge im Landkreis untergebracht. Quelle: dpa
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Falkenrehde

Der Falkenrehder Sportplatz scheidet als Standort für eine Flüchtlings-Notunterkunft aus. Darüber informierte der Landkreis Havelland heute den Ketziner Bürgermeister Bernd Lück. Das zunächst ins Auge gefasste Areal sei für den Bau einer Traglufthalle ungeeignet, teilte Vize-Landrat Roger Lewandowski mit. Der Landkreis Havelland prüfe gegenwärtig in Ketzin/Havel aber noch Grundstücke für Flüchtlingsunterkünfte, die sich ausschließlich in privatem Eigentum befinden, informierte Lück. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die dritte vom Kreis vorgesehene Traglufthalle in Falkensee aufgestellt wird. Nachdem zunächst drei mögliche Flächen in der Gartenstadt ausgeschieden waren, wurden weitere Alternativen von der Stadt benannt. „Wir sind noch in der Prüfungsphase“, sagte Kreissprecher Oliver Kratzsch am Montag.

Gegen den Hallen-Standort auf dem Sportplatz Falkenrehde hatten sich während einer öffentlichen Ortsbeiratssitzung in Falkenrehde nahezu alle Einwohner ausgesprochen. Vor allem die große Zahl von 300 Asylsuchenden in dem Ketziner Ortsteil mit etwa 800 Einwohnern hatte für Unverständnis gesorgt. Zudem gab es Proteste der Eltern der Kita, der örtlichen Feuerwehr und des Sportvereins Falke, der dann sein Trainingsgelände und das Vereinsheim nicht mehr nutzen könnte.

Von Jens Wegener

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