Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Keine Probleme mit ausländischen Badegästen
Lokales Havelland Keine Probleme mit ausländischen Badegästen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:15 10.02.2016
Der Rathenower Schwimmmeister Andreas Lepert. Quelle: M. KNiebeler
Anzeige
Rathenow

Damit alle Badegäste in der Rathenower Schwimmhalle wissen, wie sie sich zu verhalten haben, gibt es eine Badeordnung. Seit einiger Zeit wird das DIN-A 4 große Blatt auch in den Sprachen englisch, französisch und arabisch verteilt. Ausländische Gäste seien oft unsicher über die Verhaltensregeln im Schwimmbad, sagt Schwimmmeister Andreas Lepert.

Deshalb habe der Bund deutscher Schwimmmeister, dem Lepert angehört, angeregt, die Badeordnung in verschiedenen Sprachen zu verfassen. Diesem Vorschlag sei man in Rathenow gefolgt und habe damit gute Erfahrungen gemacht.

Die Verhaltensregeln auf dem DIN-A 4 Blatt sind allgemeiner Art. So wird mitgeteilt, dass man im Bad nicht rennen darf oder dass Sprünge vom Beckenrand nicht erlaubt sind. Auch der Hinweis, dass das Bad nur in Badekleidung benutzt werden darf, findet sich. Am konkretesten fällt Regel 7 aus: „Nehmen Sie bitte Rücksicht auf andere Badegäste“, steht dort.

Und weiter: „Die Würde und die Persönlichkeitsrechte aller Badegäste (Männer und Frauen) sind zu achten; jeder Frau und jedem Mann ist mit Respekt zu begegnen. Sexuelle Belästigungen, etwa durch anzügliche Gesten, Äußerungen und körperliche Annäherungen sowie unerwünschte Berührungen sind nicht erlaubt.“ Klare Ansage. „Wer sich nicht daran hält, fliegt raus“, sagt Lepert. „Egal, ob es ein Flüchtling oder ein Deutscher ist.“

Von Markus Kniebeler

Havelland Spandauer Unicef-Aktivisten im Havelland - Wasser, Nahrung, Bildung

Eine Gruppe von Spandauer Unicef-Aktivisten will die Arbeit auf das Havelland ausdehnen. In Falkensee suchen sie Mitstreiter für ihre ehrenamtliche Arbeit. Im vergangenen Jahr hatten sie sich in der Bibliothek und auf dem Stadtfest vorgestellt..

13.02.2016

Das alte Schöpfwerk Parey (Havelland) sorgt bei Landwirten für Ärger: Es ist seit 43 Jahren Betrieb noch nicht wieder saniert worden. Das 1973 in Betrieb genommene Schöpfwerk Parey gehört zu den wichtigsten wasserbaulichen Anlagen im Verbandsgebiet.

04.04.2018

Die Havelland-Kliniken haben für knapp eine Million Euro all ihre OP-Säle in Nauen und Rathenow modernisiert. Kernpunkt ist dabei die Installation neuer Tische, die es ermöglichen, die Patienten für alle erdenklichen Arten von Operationen optimal zu positionieren. Die Tragkraft der Tische ist von 160 auf 350 Kilo vergrößert worden.

13.02.2016
Anzeige