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Kennenlernen bei Kaffee und Kuchen

Willkommensinitiative lud Flüchtlinge und Falkenseer ein Kennenlernen bei Kaffee und Kuchen

Sie stammen überwiegend aus Westafrika und Syrien und sie sind vor den lebensbedrohenden Zuständen in ihren Heimatländern nach Deutschland geflohen. Die Falkenseer Willkommensinitiative lud einige der Flüchtlinge, die nun in Falkensee Zuflucht gefunden haben, zum Kennenlernen ein. Viele Falkenseer folgten der Einladung, es gab teils heitere Gespräche.

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Flüchtlinge im Gespräch mit Falkenseern.

Quelle: Privat

Falkensee. Knapp 100 Falkenseer nutzten am Sonnabend die Gelegenheit, die neuen Bewohner des Asylbewerberheims an der Kremmener Straße in Falkensee im Rahmen eines „Willkommenskaffeetrinkens“ kennenzulernen. Bei selbst gebackenem Kuchen und heißen Getränken kam es dabei zu vielen anregenden Unterhaltungen zwischen Geflüchteten und Falkenseern. Obwohl die Gespräche überwiegend auf Englisch und Französisch stattfanden, nutzten die Bewohner des Heimes, die überwiegend aus West-Afrika und aus Syrien stammen, auch die Gelegenheit um ihre Deutschkenntnisse außerhalb des Unterrichts anzuwenden. Vollständige Sätze und zahlreiche richtig konjugierte Verben sorgten dabei für große Freude auf beiden Seiten. Umgekehrt ließen es sich die Geflüchteten nicht nehmen, auch ein paar arabische Vokabeln zu unterrichten. Viele Falkenseer nutzen die Gelegenheit auch, um Kleider- und Sachspenden an die Flüchtlinge zu übergeben. Kathleen Kunath, Sprecherin der Willkommensinitiative Falkensee, zeigte sich begeistert von der großen Beteiligung an dem Kennenlerntreffen. „Ich freue mich besonders, dass sich sowohl die geflüchteten Menschen als auch die Falkenseer an diesem Angebot beteiligen. Das zeigt einerseits die große Hilfsbereitschaft der Falkenseer und andererseits auch den Wunsch zur gesellschaftlichen Teilhabe der Geflüchteten“, sagte sie. Viele der Bewohner seien in den letzten Wochen noch etwas zurückhaltend gewesen. Nun würden sie aber langsam begreifen, dass die Willkommenskultur in Falkensee etwas dauerhaftes sei, stellte Kathleen Kunath fest. Die Bewohner des Heims freuten sich sichtlich über die Gelegenheit die Bewohner der Umgebung besser kennenzulernen. „Das ist eine einzigartiuns. So etwas haben wir auf unserer Flucht bisher noch nicht erlebt“, sagt Eric Kuete, der aus Kamerun nach Deutschland geflohen ist. Der 19-jährige findet, dass die deutsche Bevölkerung insgesamt und die Falkenseer besonders aufgeschlossen sind. „Es fühlt sich ein bisschen an wie zu Hause“, sagt er.

Von Markus Kollberg

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