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Havelland Ketzin sammelt Ideen gegen Langeweile im Ort
Lokales Havelland Ketzin sammelt Ideen gegen Langeweile im Ort
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00:19 16.11.2017
Ketzins Zentrum aus der Vogelperspektive. Quelle: Wolfgang Balzer
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Ketzin/Havel

Die Gestaltung von Ketzins neuer Mitte wird oft gelobt und im gleichen Atemzug beklagt, dass dort nichts los ist. Ideen zur Veränderung der Situation gibt es viele, wie in einer ersten gemeinsamen Beratung von Vertretern der Stadt, Anliegern, wie Edeka und Helga-Breuninger-Stiftung, aber auch mit interessierten Bürgern gesellschaftlicher Gruppen deutlich wurde.

Einig ist man sich darin: Um eine Wohlfühl-Atmosphäre zu schaffen, werden mehr Sitzgelegenheiten auf dem Areal benötigt. Bürgermeister Bernd Lück sagte außerdem zu, die technischen Voraussetzungen für einen Wlan-Hotspot zu prüfen, der zumindest zu den Öffnungszeiten des Edeka-Marktes funktionieren soll. Kulturell wäre es möglich, die benachbarte katholische Kirche beispielsweise mit Auftritten der Turmbläser einzubeziehen. Auch Proben des Blasorchesters und junger Musikschüler seien wünschenswert.

Deutlicher kenntlich gemacht und genutzt werden sollte die Boule-Bahn. Kleine Wettkämpfe könnten dort initiiert werden. Für eine gemeinsame Werbung mit Hilfe eines Großbildschirms sprach sich Edeka-Marktleiter Christian Dorfmann aus, was der Bürgermeister unterstützte. Angeregt wurden eine gemeinsame Internetseite und Flyer. In die Aktivitäten integriert werden sollten das Sportstudio in der Feldstraße und die Feuerwehr. Letztere mit geeigneten Übungen, was gleichzeitig als Werbung für das wichtige Ehrenamt sein könnte.

Ein erstes Angebot hat die Helga-Breuninger-Stiftung kurzfristig vorbereitet: „Super Suppe“. Ab sofort immer mittwochs ab 11 Uhr wird an der Cantina mit frischen Lebensmitteln vom Edeka-Markt für einen kleinen selbst bestimmten Beitrag in die Kasse des Vertrauens ein zünftiger Eintopf vorbereitet, an dessen Zubereitung sich Interessierte beteiligen können. Open-Air-Kino und die spektakulären Auftritte der Marktschreier wurden ebenso angeregt.

Schwieriger werde es, eine „attraktive Achse von der neuen Mitte bis zum Marktplatz zu schaffen“, so der Bürgermeister. Hier müssten die Anwohner mitwirken, regte er an. So gebe es in vielen Städten gute Erfahrungen mit den „offenen Höfen“ zu bestimmten Anlässen. Was besonders für das Fischerviertel interessant wäre. Die Ansiedlung von neuen Geschäften in der Rathausstraße wäre wünschenswert, scheitere aber wegen fehlender Räume.

Von Wolfgang Balzer

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